(openPR) ULM – Einsatz für einen fairen Handel und gerechte Produktionsbedingungen auf dieser Welt: Die Ulmer Max-Gutknecht-Schule der Stiftung Liebenau ist als „Fairtrade-Schule“ offiziell ausgezeichnet worden.
Fairtrade auf dem Stundenplan
„Bei uns geht es fair zu!“ Nach diesem Motto gibt es an der Max-Gutknecht-Schule (MGS) nicht nur ein Fairtrade-Team. Fairer Handel ist als Unterrichtsthema fest etabliert, und außerdem gibt es das ganze Schuljahr über fair gehandelte Produkte zu kaufen – das sind auch gleichzeitig die wichtigsten Aufnahmekriterien, um als „Fairtrade-Schule“ anerkannt zu werden.
Dritte Fairtrade-Schule in der Münsterstadt
Bei der Auszeichnungsfeier, im Foyer der Schule in Ulms „Schillerstraße 15“, hob Maria Gießmann von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) hervor, dass sie ganz besonders stolz sei, das Fairtrade-Siegel mit der zugehörigen Urkunde an eine sonderberufliche Schule überreichen zu können. Die MGS ist somit die 3. Schule in Ulm und die 113. Schule in ganz Baden-Württemberg, die nun den Titel tragen darf.
Begeistert vom Engagement der Jugendlichen
Gießmann zeigte sich überrascht, „dass die Idee der Unterstützung von Kleinbauern in Afrika, Asien und Lateinamerika nach so kurzer Zeit schon an einer berufsbildenden Schule angekommen ist“ und war begeistert vom aufrichtigen Interesse, welches zwei Schülerinnen in ihren Beiträgen zeigten. Diese erklärten, was ihnen aus Schülersicht an der Thematik wichtig sei und berichteten von den vielfältigen Aktionen, die unter dem Motto „Fairtrade“ an der Max-Gutknecht-Schule bereits stattfanden, wie zum Beispiel ein Frühstück mit ausschließlich fair gehandelten Produkten.
Ein Tag im Zeichen des fairen Handels
In Vorbereitung für die Preisverleihung hatten Schülerinnen und Schüler Plakate gestaltet und es wurde ein Informationsstand im Foyer aufgebaut, an dem über die Relevanz des gerechten Handels in unserer globalisierten Welt aufgeklärt wurde. Außerdem wurde im Ausbildungsrestaurant der „Schillerstraße 15“ am Tag der Verleihung ein Dessert angeboten, in dem fair gehandelte Bananen verarbeitet waren.
Der „einen Welt“ verpflichtet
Herbert Lüdtke, Geschäftsführer des Liebenau Berufsbildungswerks, zu dem die MGS gehört, ging darauf ein, dass die Bildungseinrichtung schon aufgrund ihres Leitbildes zu nachhaltigem Verhalten verpflichtet sei und dies in der Stiftung Liebenau seit Jahren praktiziert werde. Dass die Max-Gutknecht-Schule jetzt als „Fairtrade-Schule“ anerkannt ist, sei den Jugendlichen, dem Kollegium sowie der Leitung zu verdanken.
Schüleraustausch mit Afrika passt dazu
Dies alles passt auch sehr gut zu den Schüleraustausch-Aktivitäten der MGS mit ihrer Partnerschule in Uganda und ist ein Beweis, dass hier „ein hohes Bewusstsein für die ‚Eine Welt‘ mit sozialen Arbeitsbedingungen und nachhaltigem Konsum“ herrscht. Lüdtke wünscht sich, dass dieser Funke weitergetragen wird und der Arbeitskreis Fairtrade in Ulm global verantwortungsvollen Handel weiterhin in den Fokus unser aller Bewusstsein rückt.
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Weitere Infos zu den Angeboten der Stiftung Liebenau im Aufgabenfeld Bildung finden Sie unter www.stiftung-liebenau.de/bildung.
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