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Digitalisierungsindex Mittelstand: Große Unternehmen mit deutlichem Vorsprung

19.11.201910:04 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Digitalisierungsindex Mittelstand: Große Unternehmen mit deutlichem Vorsprung
Die Bausteuerungssoftware Capmo im Einsatz; Bild: Janek Stroisch
Die Bausteuerungssoftware Capmo im Einsatz; Bild: Janek Stroisch

(openPR) Der neue Digitalisierungsindex Mittelstand verdeutlicht, wie sehr kleine Betriebe im Baugewerbe hinterherhinken. Einfache Anwendungen helfen jedoch, die Hürden zu überwinden.

Alle Jahre wieder erstellt die techconsult GmbH im Auftrag der Deutschen Telekom einen Digitalisierungsindex für den deutschen Mittelstand. Dieser gibt Auskunft über den Digitalisierungsgrad kleiner und mittlerer Unternehmen aus 13 verschiedenen Branchen, darunter auch das Baugewerbe. Letzteres schnitt bislang branchenübergreifend traditionell unterdurchschnittlich ab. Auch in der gerade veröffentlichten Ausgabe 2019/2020 belegt es wie im Vorjahr nur den viertletzten Platz. Positiv ist dabei immerhin hervorzuheben, dass sich das Bauwesen innerhalb eines Jahres, von 51 auf 52, um einen Indexpunkt verbessern konnte. Nichtsdestotrotz liegt es damit erneut ganze vier Punkte unter dem Branchendurchschnitt (56). Noch beunruhigender ist jedoch die Tatsache, dass es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem digitalen Reifegrad und der Betriebsgröße gibt.



Dass sich das Baugewerbe insgesamt mit der Digitalisierung schwerer tut als andere Wirtschaftszweige, ist hinlänglich bekannt. Noch immer geben nur 37 Prozent der befragten Unternehmen an, eine digitale Transformation in ihrer Geschäftsstrategie verankert zu haben. Der neue Index offenbart nun jedoch darüber hinaus große Unterschiede zwischen Betrieben innerhalb der Branche, die unweigerlich an ein „Überleben des Stärkeren“ denken lassen. Kleinere Unternehmen hinken den größeren gehörig hinterher. Während Firmen ab einer Größe von 50 Mitarbeitern auf 60 von 100 Indexpunkten kommen, erreichen weniger mitarbeiterstarke Betriebe lediglich schlappe 47.

Die Gründe für diese Diskrepanz sind recht naheliegend. Digitalisierung kostet Zeit – von der ein Drittel der Unternehmen angibt, nicht genügend zu haben, um sich mit der digitalen Transformation zu beschäftigen. Noch etwas mehr (35 Prozent) fürchten wiederum hohe Investitionskosten. Mehr als ein Fünftel (22 Prozent) sieht darüber hinaus in einer unzureichenden Qualifikation seiner Mitarbeiter ein entscheidendes Hindernis. Und dann gibt es noch die ewig Gestrigen: 22 Prozent wissen nicht, was ihnen eine Digitalisierung wirtschaftlich überhaupt bringen soll.

„Zeit, Geld, digitales Knowhow – all das sind Ressourcen, über die kleinere Unternehmen in geringerem Umfang verfügen als größere“, sagt Dr.-Ing. Patrick Christ, Co-Gründer und CRO des Bau-IT-Unternehmens Capmo. „Für die Kleinen ist das natürlich ein Wettbewerbsnachteil. Daher ist gerade für diese Betriebe die Erkenntnis wichtig, dass selbst kleine digitale Umstellungen bereits große Effekte zeitigen können.“ Die Investition in eine einfache Bausteuerungssoftware beispielsweise spart allein durch ein digitales Bautagebuch bereits 70 Prozent der üblicherweise für die Baudokumentation benötigten Zeit. Hinzu kommen die Vorteile einer unmissverständlichen Kommunikation sowie stets konsistenter Planungsstände, die Fehler verhindern und so wieder eine Menge Zeit und Geld sparen.

Die von Patrick Christ und seinen Kollegen entwickelte Bausteuerungssoftware Capmo (https://www.capmo.de/) fasst diese Vorteile in einer einzigen Anwendung für alle gängigen Betriebssysteme und Endgeräte zusammen. Die fachlichen und zeitlichen Anforderungen an Mitarbeiter sind dabei dank einer intuitiven Bedienung äußerst gering, die Kosten auch für kleine Unternehmen erschwinglich. Leicht umsetzbare Digitalisierungsmaßnahmen wie diese können so selbst kleinsten Betrieben einen unmittelbaren Effizienzgewinn verschaffen, der selbst diejenigen nachdenklich stimmen sollte, die bislang noch nichts mit digitalen Prozessen anzufangen wussten. Für diejenigen, die die digitale Transformation ihrer Firma anstreben, setzt die gewonnene Effizienz wiederum Ressourcen frei, um weiter in ihre Zukunftsfähigkeit zu investieren.

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