(openPR) Die nächste Klimakonferenz rückt näher. Ein guter Zeitpunkt, sich bewusst zu machen, welche psychologischen Fallen auf diejenigen von uns lauern, die sich mit dem Thema Klimawandel auseinander setzen. Denn Themen wie die Erdüberhitzung sind nicht immer leicht zu kommunizieren. Es gilt, extrem komplexe Themen sowohl wissenschaftlich fundiert als auch ansprechend und verständlich an die unterschiedlichsten Zielgruppen zu bringen. Worauf sollte man also achten, wenn man Nachhaltigkeitskommunikation betreibt?
Inzwischen gibt es umfangreiche und sehr empfehlenswerte Literatur rund um das Thema Nachhaltigkeitskommunikation. Psychologen, Hirnforscher, Journalisten und viele andere Experten diskutieren die unterschiedlichsten Facetten.
Um einen Überblick über die verschiedenen Perspektiven zu geben, hat die Tropenwaldstiftung OroVerde nun auf einem Poster die „Fallen und Chancen der Nachhaltigkeitskommunikation“ zusammengestellt. Und zwar in einer Form, die es ermöglicht, die verschiedenen "Fallen" und "Chancen" immer wieder wie eine Checkliste zu nutzen, um die eigene Arbeit zu hinterfragen und zu verbessern. 20 Fallen und ebenso viele Chancen führen in einige wichtige psychologische Hintergründe ein.
Hier mehr erfahren und das Poster kostenlos downloaden: www.regenwald-schuetzen.org/unsere-projekte/bildungs-projekte/systeme-verstehen/fallen-und-chancen-der-nachhaltigkeits-kommunikation/
Zur besseren Übersichtlichkeit ist das Poster in drei Bereiche gegliedert. Worauf sollte ich z.B. direkt bei der Recherche achten? Inwieweit warten schon hier psychologische Fallen auf mich und verzerren meine Wahrnehmung? Und wie gehe ich mit Algorithmen von Suchmaschinen um oder verlasse Echoräume?
Was sollte ich wiederum bei der Kommunikation des Fachwissens beachten? Wie kann ich Reaktanz vermeiden oder zumindest reduzieren? Wie gehe ich mit Komplexität und Ungewissheiten um? Wodurch entstehen Ohnmachtsgefühle - und wie gehe ich damit um?
Etwas komplexer sind die Fallen und Chancen in einem dritten Bereich, den wir lose unter dem Wort "Werte" zusammengefasst haben. Hier geht es um die Art, wie unser Gehirn eigentlich lernt (Regellernen), um die Macht der Sprache (Framing), um unseren Umgang mit Fehlern, um kognitive Dissonanz und Dilemmata-Situationen und vieles mehr.













