(openPR) Abenteuer Raumfahrt – Für die große Landesausstellung von Baden-Württemberg im Landesmuseum in Mannheim hat 3-point concepts acht Info-Terminals nach einer Idee und einem Konzept der Gesellschaft für Themengestaltung id3d-berlin gestaltet. Jeder Terminal vertieft einen Ausstellungsbereich, zeigt einzigartige Originaldokumente und erzählt mit Texten, Bildern und Videos, wie der Mensch das Weltall erobert – von dem ersten künstlichen Satelliten im All bis zum Leben und Arbeiten auf der internationalen Raumstation ISS.
Die konzeptionelle Absicht ist es, Hintergrundinformationen in die Ausstellung einzubringen und Kontexte aufzuzeigen. Durch die Wissenschaftler des LTA aufbereitete Inhalte orientieren sich – anders als die meisten medialen Ausstellungseinheiten, die sich eher an Multimedia-Produktionen anlehnen - an Internetkommunikation sowie -wissensmanagement und werden auf interaktive Weise an die Besucher herangetragen.
Jeder Terminal bietet den Besuchern viele Zusatzinformationen zu den verschiedenen Ausstellungsmodulen. Da zeigt zum Beispiel im Bereich Lobby der Visionen ein Video aus dem Jahre 1970, wie die NASA sich das Wohnen und Leben im All vorstellte. Im Kontrast dazu stehen die Visionen der Gegenwart, die Weltraumhotels erträumen. Wie sich die Realität im Vergleich mit den Vorstellungen von 1970 ausnimmt, zeigt der Terminal "Arbeitsplatz Raumstation" mit zahlreichen Bildern und Videos vom Leben im All auf der internationalen Raumstation ISS, die in einer Höhe von 350 km über der Erde fliegt. Eine fremde Umwelt ist auf den eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen im Mars-Modul zu sehen – Originalaufnahmen, die zum Beispiel von dem Marsrover "Spirit" stammen.
Die Berliner Kommunikationsagentur realisierte die Benutzeroberflächen der Terminals in HTML und Flash. Bei der Gestaltung legte 3-point concepts Wert auf eine einfache, intuitiv zu erfassende Benutzerführung. Design und Navigation sind informationszentriert. Peter Wellach, Geschäftsführer von id3d-berlin themengestaltung, findet, dass die Terminals deswegen ein "Glücksfall" sind: "Die Informationen werden ganz unverstellt angeboten. Der Nutzer kann sie leicht erreichen, weil ihm die Navigation keine künstlichen Hindernisse in den Weg legt. Der Terminal ist weniger ein eigenes Ausstellungsobjekt, das durch Effekte auf sich aufmerksam macht, als vielmehr eine zusätzliche Informationsplattform. Die Ausstellungsbesucher kommen so in den Genuss von Dokumenten und Bildern, die sie sonst nie zu sehen bekämen und die eines weit größeren räumlichen Aufwands bedürften. Auf der Oberfläche der Terminals haben sie alle Platz. Terminals sind dafür das ideale Medium."
Die Ausstellung, die vom 28. September 2006 bis zum 9. April 2007 geöffnet ist, vermittelt Informationen durch eigenes Ausprobieren und Erfahren inmitten einer Erlebnislandschaft: Der Besucher wird zu einem temporären Mitglied der Crew auf der Raumstation im Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim.
Links:
http://www.raumfahrt-ausstellung.de
http://www.id3d-berlin.de
http://www.landesmuseum-mannheim.de
















