(openPR) 57kg an Papier verbraucht weltweit der durchschnittliche Bürger pro Jahr: Das ist alles andere als ressourcensparend. Leider sieht die Realität in Deutschland noch viel schlimmer aus: Hier sind es 250kg pro Bürger und Jahr. Langfristig ist dieser Verbrauch ökologisch kaum tragbar und so wird schon an verschiedensten Modellen gearbeitet, welche das Einsparen von Papier leichter gestalten soll.
Zwar kommt beispielsweise Recyclingpapier immer öfters bei Taschenbüchern oder Heftern zum Einsatz, allerdings wird dadurch die Produktion von neuem Papier nur in geringem Maße verringert.
Die größte Belastung entsteht jedoch bei der Rohstoffgewinnung. Denn hier werden zuerst große Flächen an Wäldern gerodet, dann wird das daraus gewonnene Holz mit hohem Energie- und Wasseraufwand und unter Einfluss vieler Chemikalien weiter verarbeitet, bis es schließlich zum Papier wird.
„Holz als Ausgangsmaterial für die Papierherstellung gilt als nachwachsender Rohstoff und damit als klimaneutral und ökologisch gut.“
Sofern man sich auf Deutschland bezieht, stimmt diese Aussage auch. Leider sieht es in Südamerika ganz anders aus. In Brasilien werden beispielsweise durch die Rodung des Amazonas viele CO2-Emissionen freigesetzt, Lebensräume vieler Tierarten zerstört und das gewonnene Holz zum Export freigegeben. Weltweit speichern Regenwälder jährlich 8,8 Milliarden Tonnen CO2. Vergleichsweise dazu werden durch Waldrodung jährlich 10,6 Milliarden Tonnen an CO2-Emissionen freigesetzt.
Wie kann man also den Papiergebrauch effektiv reduzieren?
Mit dieser Frage setzen sich nicht nur Wissenschaftler und Ökologen, sondern auch viele Unternehmer auseinander. Denn durch den reduzierten Papierverbrauch wird nicht nur endlich nachhaltiger gewirtschaftet, sondern viele Mitarbeiter profitieren von den Vorteilen des papierlosen Büros.
Unternehmen setzen vermehrt auf Digitalisierungsservices, mit welcher sich die vielen Akten, Ordner und sonstige Dokumente ganz einfach digitalisieren lassen. Mitarbeiter können nun ganz bequem von unterschiedlichen Orten aus auf Dokumente zugreifen und diese zum Beispiel direkt per E-Mail weiterleiten oder anderweitig verwalten. Ganz abgesehen vom ökologischen Zusatznutzen bleibt endlich mehr Platz für die wichtigen Dinge im Unternehmen.
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