(openPR) Erstmals fand in Wiesbaden das Silent Speaker Battle statt. Aus aller Welt – genauer gesagt aus 14 Nationen - sind 200 Speaker nach Wiesbaden gekommen um bei diesem besonderen Event gegeneinander anzutreten und sich einem harten Kampf zu stellen. Das ist Weltrekord.
Mit einer besonders beindruckenden und emotionalen Rede gelang es dem Münchner Rudolf Queisser, die international begehrte Auszeichnung in die Bayerische Landeshauptstadt zu holen. Er zog die Jury und Zuhörer regelrecht in seinen Bann, als er anhand des Gendefektes Rett-Syndroms aufzeigte, was Freiheit bedeutet und was Unternehmen und jeder Einzelne von Menschen mit Handicaps lernen kann. In seinem Vortrag wurde deutlich, dass zwar alle Menschen in der westlichen Welt in Freiheit geboren werden, jedoch die wenigsten wirklich frei sind. Die Wirtschaft verliert jedes Jahr Milliarden aufgrund von Fehlentscheidungen. Es braucht Manager und Mitarbeiter, welche sich die Freiheit nehmen, für das beste Kundenerlebnis zu kämpfen. Und es braucht Menschen, welche sich die Freiheit nehmen aus alten Mustern auszubrechen. „Lass das liegen, das ist Müll! ist nur ein Satz den viele als Kinder gehört haben.
Diesen Glaubenssatz über Bord zu werfen, könnte bereits viel zum Schutz des Klimas beitragen. Mit diesen Worten überzeugte Rudolf Queisser die hochkarätig besetzte Jury bestehend aus TV-Experten, Unternehmensvertretern und professionellen Top-Speakern.
Silent Battle ist das Speaker-Event, das von Top-Redner, Coach und Autor Hermann Scherer entwickelt wurde. In Anlehnung an Silent Partys, bei denen mehrere DJs zeitgleich verschiedene Musikstile auflegen und die Gäste per Kopfhörer ihre Lieblings-Musik auswählen und dazu tanzen, standen in Wiesbaden zeitgleich jeweils vier Speaker auf der Bühne. Während sie parallel ihre Rede hielten, konnten die Zuhörer jeweils nur einen von ihnen hören. Denn das Publikum hatte Kopfhörer aufgesetzt und konnte sich per Knopfdruck für den Kanal mit ihrem favorisierten Redner entscheiden. Rot, blau, gelb oder grün leuchteten entsprechend der Kopfhörer auf und tauchten den Saal in ein stimmungsvolles Licht.
Die Teilnahme an dem Silent Speaker Battle ist eine echte Härteprüfung und verlangt den Teilnehmern Nerven wie Drahtseile ab. Denn die Zuhörer konzentrieren sich nicht allein auf einen, sondern gleich auf vier Speaker auf der Bühne. Nur anhand der Farbe, in der die Kopfhörer aufleuchten, können die Redner von der Bühne aus sehen, wer ihrem Vortrag gerade folgt und wer nicht. Erschwerend für die Teilnehmer kommt hinzu, dass sie zeitgleich gegen drei weitere Speaker ansprechen müssen – die Bedingungen sind also alles andere als leicht.
Für Rudolf Queisser ist nach diesem Erfolg noch nicht Schluss. 2020 plant er bereits die Verteidigung seines Titels in New York.











