(openPR) Mainz. Wohin mit dem Geld? Diese Frage stellen sich Anleger angesichts der Aussicht auf eine
noch lange andauernde Phase der Null- und Negativzinsen. Eine Alternative bieten die
klassischen Sachwerte Aktien und Immobilien. Doch welche dieser Anlageformen sollte man
vorziehen?
Für den Mainzer Finanzcoach und Buchautor Antonio Sommese ist das keine Frage des
„Entweder-oder“. „Nach Möglichkeit sollte man das Beste aus diesen beiden Welten im
Portfolio haben. Die aktuelle Zinssituation bietet eine sehr gute Gelegenheit, in Immobilien
zur Eigennutzung oder zur Vermietung zu investieren“, sagt Sommese. Die Preise seien zwar in
den Großstädten teilweise erheblich gestiegen, in den Mittel- oder Oberzentren böten sich
aber immer noch interessante Möglichkeiten.
Aktien und Immobilien wiesen ganz spezifische Vor- und Nachteile auf, die sich bei einer
Kombination beider Anlageklassen gut kompensieren ließen, betont der Finanzcoach.
Zu den Vorteilen von Aktien gehört nach seiner Ansicht die Möglichkeit, mit relativ kleinen
Beträgen einzusteigen und sein Geld möglichst breit zu streuen. „Wer in eine Immobilie
investiert, setzt auf ein ganz bestimmtes Objekt. Kauft man hingegen Aktienfonds oder ETFs,
teilt sich die angelegte Summe auf eine Vielzahl von Aktien auf, was die Risiken reduziert“,
führt Antonio Sommese aus.
Aktien wiesen überdies eine hohe Fungibilität aus, das heißt, sie ließen sich schnell wieder
verkaufen und zu Geld machen. Darüber hinaus legten Aktien im günstigen Fall schneller an
Wert zu als Immobilien – das gelte aber auch im Fall von Wertverlusten.
Dafür seien Totalverluste mit Immobilien nahezu ausgeschlossen. „Das Dach über dem Kopf
ist gerade auch in Krisenzeiten sehr gefragt“. Außerdem sei das eigene Haus oder die
Eigentumswohnung die einzige Anlageform mit sofortigem Nutzwert: „Der Eigentümer wohnt
in seinen eigenen vier Wänden. Statt Miete zu überweisen, investiert er Zins- und
Tilgungszahlungen in sein Eigentum“, erläutert der Finanzexperte.







