(openPR) Aachen, 21.09.2019.
Die Genezareth-Kirche in Aachen ist ein puristischer Kirchenneubau im Westen von Aachen. Seit Anfang September ist der Altarraum um eine Attraktion reicher. Der westfälische Künstler Frank Haase hat einen Weltkugelleuchter gestaltet und gefertigt. Mit diesem sakralen Objekt holt die Gemeinde die Welt in die Kirche.
Der Innenraum der erst 2018 eingeweihten Kirche ist schlicht. Weiße Wände dominieren, vorsichtig eingesetzte Holzelemente verleihen dennoch die notwendige Wärme und Geborgenheit. Das Licht wird durch Oberlichter in das Innere gelenkt. So wirkt das Haus hell und lichtdurchflutet, auch wenn es in den Außenwänden keine Fenster gibt. Ein Ambiente, in dem es sich gut meditieren lässt.
Allerdings ist der Blick auf Gottes Schöpfung nicht möglich – es gibt viel Licht, aber keinen Blick nach außen. Grund genug für die Gemeinde, sich die Welt ins Haus zu holen. In Form eines fast zwei Meter hohen Weltkugelleuchters aus Holz, Stahl und Aluminium.
Für die Gestaltung und den Bau dieses Objektes wurde der Künstler Frank Haase gewonnen, der auch schon für Kirchen in Iserlohn und Viersen gearbeitet hat. Aus Stahl fertigte er in acht Monaten ein Gerüst aus Längen- und Breitengraden. Aus Aluminium formte er künstlerisch vereinfachte Kontinente. Der Standfuß aus europäischem Ahornholz stellt die formale Verbindung zum bestehenden Altar, Ambo und Taufbecken dar. Bis zu 68 Teelichte können auf der Weltkugel entzündet werden und bringen so das Licht in die Welt.
„Ich bin sehr glücklich, dieses Objekt für diesen außerordentlich interessanten Kirchenneubau gestaltet zu haben“, betont Frank Haase. Bereits über 40 Objekte hat er für verschiedene Sakralbauten entworfen, unter anderem sogar ein Ner Tamid, eine „ewige Lampe“ für eine Synagoge. Aber dieses Objekt in diesem besonderen Umfeld ist auch für ihn etwas ganz besonderes.













