(openPR) Was muss passieren, damit eine Bühnenaufführung für blinde und sehbehinderte Menschen zum echten Theatererlebnis wird?
Mit seinem neuen Projekt zur Inklusion in der Kultur antwortet der gemeinnützige Kulturverein Förderband e.V. auf diese Herausforderung und initiiert die Einrichtung von Audiodeskription an fünf namhaften
Berliner Theater- und Opernhäusern. Im Verlauf von zwei Spielzeiten sollen 16 Werke der Bühnenkunst mit
über 40 Aufführungen live für blinde und sehbehinderte Zuschauer*innen kommentiert werden. Feste Partner-Theater des Pilotprojekts sind das
Berliner Ensemble, die Deutsche Oper Berlin, das Deutsche Theater Berlin, der Friedrichstadt-Palast und das Theater an der Parkaue. Weitere Bühnen sind für einzelne Aufführungen geplant.
Mit dem Berliner Spielplan Audiodeskription wird das erste Mal genreübergreifend und in nennenswertem Umfang eine gleichberechtigte Teilhabe an der Bühnenkultur der Hauptstadt für Blinde und Sehbehinderte möglich. Ein spezieller Besucherservice mit Tastführungen, dramaturgischen Gespräche und Dogsitting für Führhundhalter*innen begleitet die einzelnen Aufführungen.
Die offizielle Projekteröffnung unter Schirmherrschaft des Senators für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer wird am 23.10.2019 im Foyer der Deutschen Oper stattfinden. Die ersten Stücke mit Audiodeskription
stehen ab Ende Oktober auf dem Spielplan.
Zu einem speziellen „PreAudio“ der aktuellen „VIVID Grand Show“ des Friedrichstadt-Palastes im September laden wir gesondert ein.
Der Berliner Spielplan Audiodeskription ist gefördert mit Mitteln der LOTTO-Stiftung Berlin und wird durch den Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e. V. unterstützt.






