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„Atomik“ – Wodka aus Tschernobyl

14.08.201908:54 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: „Atomik“ – Wodka aus Tschernobyl
„Atomik“ – Wodka aus Tschernobyl
„Atomik“ – Wodka aus Tschernobyl

(openPR) Ein Team von Wissenschaftlern rund um Professor Jim Smith von der Universität von Portsmouth stellte in einem Experiment mithilfe traditioneller Techniken Alkohol unter Verwendung von Wasser und Getreide aus der Sperrzone von Tschernobyl her. Die Arbeitsgruppe besteht aus Forschern aus Großbritannien und der Ukraine, die seit vielen Jahren in der Sperrzone arbeiten und untersuchen, wie sich das Land seit dem Unfall am 26. April 1986 erholt. Sie hoffen, mit dem Erlös den Gemeinden zu helfen, die noch immer von den Auswirkungen der Katastrophe betroffen sind. Professor Smith beschrieb den Wodka „als die wahrscheinlich wichtigste Flasche Alkohol der Welt.“



Ist der Wodka radioaktiv belastet?

„Er ist nicht radioaktiver als jeder andere Wodka. Wenn etwas destilliert wird, verbleiben viele Stoffe im Abfallprodukt. Wir haben also das leicht kontaminierte Grundwasser aus einem tiefen Grundwasserleiter in der Stadt Tschernobyl genommen und es destilliert. Unsere Kollegen an der Universität von Southampton haben ein erstaunliches radioanalytisches Labor. Wir haben sie gebeten, den Wodka auf radioaktive Stoffe zu testen. Sie konnten nichts finden – alles lag unter ihrer Nachweisgrenze.“, so Professor Jim Smith.

Drei Jahre lang arbeiteten die Wissenschaftler an dem Projekt. Sie untersuchten den Übergang von Radionukliden aus Böden der Sperrzone in Nutzpflanzen, die auf dem Gebiet angebaut wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die im Rahmen des Forschungsprojektes gesammelten Versuchsproben nur eine wenig höhere Strontium-90-Konzentration haben. Im fertigen Produkt wurde nur noch natürliches Kohlenstoff-14-Radionuklid nachgewiesen, dessen Konzentration nicht höher als in anderen alkoholischen Getränken ist.

Warum gerade Wodka?

Zum einen, weil durch die Destillation ein sauberes, nicht kontaminiertes Produkt aus Tschernobyl hergestellt werden kann. Doch laut Professor Smith soll das Projekt über dieses Alleinstellungsmerkmal hinausgehen. Er hofft, mit dem Verkauf des Wodkas Gemeinden rund um die Sperrzone unterstützen zu können. Seit den 90er Jahren ist er in Tschernobyl tätig. Seine Arbeit zeigt ihm, wie schwierig die wirtschaftlichen Bedingungen noch immer für die Menschen sind, während sich die Landschaft langsam erholt. „Es gibt Hotspots [in der Sperrzone], aber die Kontamination ist oft auch geringer als in manch anderen Teilen der Welt mit relativ hoher natürlicher Hintergrundstrahlung. Das Problem der meisten dort lebenden Menschen ist, dass sie nicht die richtige Ernährung, keine gute Gesundheitsversorgung und keine Arbeit haben.“, so der Professor.

Die Absicht der Gewinnerzielung sei es, einen Großteil des Geldes an die örtlichen Gemeinden zu verteilen. Der Rest soll in das Geschäft investiert werden, damit er seinem Team die Möglichkeit geben kann, ein Einkommen durch das Projekt zu erhalten und in Teilzeit weiter daran zu arbeiten. „Denn nach 30 Jahren ist meines Erachtens die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Bereich das Wichtigste und nicht die Radioaktivität.“

Er fügte hinzu, dass er keine Pläne für einen industriellen Getreideanbau habe. Wissenschaftler betonen jedoch, dass es in der Sperrzone viele Gebiete gibt, die heute für einen sicheren Anbau genutzt werden könnten, wenn dies unter radioökologischer Kontrolle erfolgt. Natürlich sollte bei jeder Tätigkeit in diesen Gebieten die Sicherheit oberste Priorität haben.

Derzeit arbeitet man an der Gründung des gemeinnützigen Unternehmens „The Chernobyl Spirit Company“, das in naher Zukunft mit der offiziellen Produktion und dem Verkauf beginnen soll. Professor Jim Smith und sein Team hoffen, in diesem Jahr 500 Flaschen produzieren zu können, die zunächst an die wachsende Zahl von Touristen verkauft werden sollen. Vorher möchten die Wissenschaftler eine kleine experimentelle Produktion starten, doch dafür müssen sie erst eine Reihe von rechtlichen Problemen lösen.

Wie schmeckt er?

In einer Londoner Cocktailbar wurde der Wodka getestet. „Es ist eher ein Getreidebrand als ein Wodka, daher hat er mehr fruchtige Noten – man kann aber immer noch den Roggen schmecken.“, sagt Sam Armeye von der Swift Bar in Soho. „Auf jeden Fall kann man einen klassischen Martini daraus machen, aber ich würde ihn auch mit Champagner mischen.“

Quelle: www.bbc.com

Sehen und verstehen

Mit dem nötigen Respekt vor den Opfern und Hinterbliebenen besuchen wir als Fotoreisende die Sperrzone von Tschernobyl https://urbexplorer.com/waleri-legassow-ein-vergessener-held-von-tschernobyl/. Hier bieten sich beeindruckende Motive für einzigartige Bilder. Wenn ihr die Sperrzone mit eigenen Augen sehen wollt, findet ihr auf unserer Seite Tschernobyl Reisen https://urbexplorer.com/shop/tschernobyl-military-tour/ alle Infos, die ihr für eure individuelle Fotoexkursion mit Urbexplorer benötigt. Und vielleicht probieren wir dann gemeinsam ein Gläschen „Atomik“.

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