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Studie: Viele Senioren finden ihr Wohneigentum im Alter zu groß

11.07.201908:01 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Umzug aus gewohntem Umfeld kommt für die Mehrheit trotzdem nicht in Frage / Problem: Viele Wohnungen nicht alterstauglich

München, 10. Juli 2019. Einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Immobilienverrentung DEGIV zufolge empfinden 42,3 Prozent der Senioren mit Immobilieneigentum ihr Haus oder ihre Wohnung im Ruhestand als zu groß. Dennoch entscheiden sich 89,7 Prozent, weiter darin wohnen zu bleiben – obwohl viele der Wohnungen nicht alterstauglich sind.



Jeder zweite Seniorenhaushalt in Deutschland lebt in den eigenen vier Wänden. Seniorenhaushalte bestehen häufig nur aus einer oder zwei Personen. Die durchschnittliche Wohnfläche pro Person ist deshalb überdurchschnittlich hoch. Pro Person stehen ihnen rund 60 Quadratmeter zur Verfügung, bei jüngeren Haushalten sind es nur 40 Quadratmeter. „Viele ältere Menschen verfügen bei Wohneigentum über den Raum, den sich jüngere Menschen wünschen. Große Immobilien im Alter bedeuten jedoch nicht nur mehr Arbeit und für Betroffene unnötigen Platzverbrauch. Vor allem handelt es sich um gebundenes Kapital – das manche Ruheständler am Lebensabend als Liquidität gut gebrauchen könnten“, erläutert Özgün Imren, Geschäftsführer der DEGIV GmbH, ein besonders in Großstädten verbreitetes Dilemma.

„Unabhängig von der Größe der Objekte gilt: Einen alten Baum verpflanzt man nicht. Nur 17,9 Prozent der befragten Senioren sind zum Umzug bereit. Senioren mit Immobillieneigentum und Liquiditätsbedarf sollten laut DEGIV die Möglichkeit der Immobilienverrentung prüfen. Bei der Immobilienverrentung wird die Immobilie mit einem Preisabschlag verkauft. Der Verkäufer kann im Gegenzug über ein Nießbrauchrecht bis zum Lebensende darin wohnen. Imren: „Die Immobilienverrentung macht einen Auszug aus der gewohnten Immobilie obsolet. Dennoch kann das Objekt verkauft und somit Liquidität freigesetzt werden.“

Schließlich fehlt es vielen älteren Menschen an Liquidität, obwohl sie über Vermögenswerte verfügen. Es mangelt etwa an Geld für die Pflege oder für die Instandhaltung der Immobilie oder an Geld für den Lebensunterhalt. Hinzu kommt das Thema Barrierefreiheit, das im Alter immer wichtiger wird. Menschen, die in ihren Eigentumsimmobilien wohnen und nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, um alterstaugliche Renovierungen zu realisieren, können durch eine Immobilienverrentung ihr Zuhause entsprechend ihrer Umstände umbauen. Laut der Erhebung kommt die Option für rund jeden zweiten Bundesbürger theoretisch in Frage, da 48,8 Prozent im Rentenalter über Immobilieneigentum verfügen. Die Erhebung wurde im Mai von der Deutschen Gesellschaft für Immobilienverrentung DEGIV unter 161 Senioren in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Marktforschungsinstitut Consumerfieldwork GmbH durchgeführt.

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