(openPR) Hashimoto ist eine Schilddrüsenkrankheit, die in den letzten Jahren vermehrt auftretet. Dabei kommt es zu einer Entzündung der Schilddrüse.
Hashimoto macht sich vor allem durch eine Schilddrüsenunterfunktion bemerkbar. Die Schilddrüse produziert zu wenig Schilddrüsenhormone. Da diese Hormone dafür verantwortlich dafür sind, ob wir einen schnellen oder einen langsamen Stoffwechsel haben, kommt der Stoffwechsel dadurch ins Stocken.
Das bedeutet für den Betroffenen, dass sein gesamter Energiehaushalt heruntergefahren wird. Sein Körper benötigt insgesamt weniger Kalorien pro Tag, als er es im Normalfall tun würde. Eine Gewichtszunahme geschieht von ganz allein. Dafür muss der Erkrankte nicht mehr essen, als er es sonst tun würde.
Abnehmen mit einer Schilddrüsenunterfunktion
Für viele Betroffene lautet die Frage: „Kann ich mit einer Schilddrüsenunterfunktion abnehmen“? Dasselbe gilt auch für Hashimoto-Betroffene, weil in beiden Fällen zu wenig Hormone produziert werden.
Die Schwierigkeit liegt darin, genügend zu essen, ohne zu viele Kalorien aufzunehmen. Man muss also satt sein. Hungert man, folgt früher oder später der sogenannte Jo-Jo-Effekt.
Satt zu sein heißt für eine Schilddrüsenunterfunktion aber, dass man mehr isst, als man am Tag an Energie benötigt. Die Folge ist dann eine Gewichtszunahme. Man darf also weder hungern, noch zu viel essen. Und gerade das wird für die meisten zu einer nicht machbaren Aufgabe, weil dort einfach die tieferen Kenntnisse über die Ernährung nicht vorhanden sind.
Wie kann man mit Hashimoto abnehmen?
Eine Diät sollte man gänzlich vergessen. Diäten sind meistens mit einem zu hohen Kaloriendefizit oder einer zu einseitigen Ernährung verbunden.
Was man beachten sollte ist, dass man sehr nährstoffreich isst. Das heißt, dass der Körper gerade bei Hashimoto alle nötigen Nährstoffe benötigt, um den bereits langsamen Stoffwechsel einigermaßen in Gang zu halten. Bei fehlenden Nährstoffen kann der Stoffwechsel sonst unter Umständen noch mehr ins Stocken geraten.
Für die Schilddrüse selbst sollte man ausreichend Jod und Selen durch die Nahrung zu sich nehmen. Ohne Jod können nicht genügend Hormone produziert werden. Bei dem Versuch, die fehlenden Hormone zu produzieren, kann sich die Schilddrüse vergrößern. Man spricht von einem Kropf oder einer Struma.
Selen wird ebenfalls benötigt, damit die Schilddrüse optimal funktioniert. Der Mangel an Selen ist noch relativ einfach zu decken. Dafür reichen 2 bis 3 Paranüsse am Tag. Bei Jod sollte man versuchen, natürliches Jod zu konsumieren. Dies kann man durch ausreichend jodhaltige Nahrungsmittel wie Seefisch und Meeresfrüchte.
Sport als Abnehmfaktor
Für viele ist Sport ein „nogo“. Gerade bei einer Schilddrüsenunterfunktion ist der Betroffene meistens sowieso schon geschwächte und hat keine Energie. Aber gerade Sport kann dabei helfen, diese Energie wiederherzustellen. Und nicht nur das. Sport hilft zusätzlich, dass man einige Kilos abnehmen kann und so gleichzeitig den Stoffwechsel für Stunden erhöhen kann.
Außerdem wird beim Sport Säure über die Luft ausgestoßen. Wer dies verstanden hat, der weiß, dass ein übersäuerter Körper einen Menschen müde machen kann. Je mehr Säure ausgeschieden wird, desto basischer ist man und desto fitter fühlt man sich.
Diesbezüglich wäre es noch sinnvoll, wenn man bei Hashimoto oder einer Schilddrüsenunterfunktion generell seine Ernährung basischer gestalten würde. Basisch heißt auch, dass man sich langfristig wohler und fitter fühlt.







