(openPR) Die Galerie 100 Kubik eröffnet am 28. Juni ab 18 Uhr die neue Ausstellung "Junge Helden" von Jorge Villalba (*1975, Alicante). Der spanische Maler ist bekannt für hyperrealistische Malereien, deren realistische Genauigkeit an Fotografie erinnern lässt. Villalbas internationale Reputation schlägt sich besonders in der Retrospektive seiner Kunst von 2008 bis 2015 nieder, die ihm 2016 die Stadt Gotha gewidmet hat. Arbeiten von ihm befinden sich außerdem in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen Deutschlands.
Die großformatigen Gemälde, die in der stilistischen Tradition spanischer Meister wie Velázquez oder Ribera stehen, widmen sich der figürlichen Darstellung des Menschen und schlagen eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Figuren aus antiker Mythologie, Märchen oder christlichem Glauben erwachen zu neuem Leben und werden in zeitgenössischen Kontext gebracht.
Villalbas hyperrealistische Malerei zeichnet eine hohe handwerkliche Kunstfertigkeit aus, die seine Orientierung an Meistern der Spätrenaissance und des Barock erkennen lässt. Villalba lässt sich daher nicht so einfach in aktuelle Kunstströmungen einordnen und entzieht sich kurzlebigen Trends. Seine Werke beeindrucken jedoch nicht nur durch die gestochen scharfe Wiedergabe von Gegenständen und Materialien. Neben dem ästhetischen Aspekt ist es vor allem die inhaltliche Ebene, die den Bildern ihre Aktualität gibt. Villalba befasst sich mit humanistischen Grundfragen, die die Menschheit schon seit Jahrhunderten beschäftigen. Indem er diese wieder ins Bewusstsein ruft und in die Gegenwart versetzt, bezeugt er die Universalität von Kunst und gleichzeitig die Wandlungsfähigkeit von Traditionen. Die Ausstellung zeigt bekannte Motive der Kunstgeschichte aus Mythologie, Religion und Märchen wie den „Sturz des Ikarus“, „David“ mit dem Schädel Goliaths unter seinen Füßen oder „Hänsel und Gretel“. Villalbas Neuinterpretationen klassischer Themen werden durch surrealistische Elemente ergänzt, deren ironischer Unterton den Betrachter zum Nachdenken und kritischem Hinterfragen anregt.
Die Ausstellung wird bis zum 30. August in der Galerie 100 Kubik zu sehen sein.













