(openPR) Der Darmstädter Orangeriepark ist ein Anziehungspunkt für Besucher in der Region und darüber hinaus. Er befindet sich in dem Ende des 19. Jahrhunderts eingemeindeten Stadtteil Bessungen. Die weitläufige terrassenförmig errichtete Anlage lädt zu schönen Spaziergängen ein, des Weiteren kann man auf einer der zahlreichen Bänke vor Ort eine Pause einlegen und die malerische Umgebung auf sich wirken lassen. Viele Besucher lassen sich im Frühling und Sommer auch auf dem Rasen im oberen Teil der Anlage nieder. Oft wird dieser Bereich auch für diverse Ballspiele genutzt. Die vielfältige Bepflanzung sowie die in der warmen Jahreszeit am Hauptweg platzierten aus Italien stammenden Orangenbäume verleihen dem Park ein einmaliges mediterranes Ambiente.
Sehr sehenswert ist auch die Orangerie selbst, ein sehr hübsches kleines Schlösschen. Erbaut wurde sie zwischen 1719 und 1721 nach den Vorlagen des Architekten Louis Remy de la Fosse. Früher brachte man in ihren Räumlichkeiten die Orangenbäume aus dem zugehörigen Park unter. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gebäude vorübergehend als Aausweichquartier für das Landestheater. Grund war die Zerstörung des Schauspielhauses durch einen Bombenangriff. Heute finden in dem Bauwerk unter anderem Konzerte und Tagungen statt. In einem Nebengebäude ist auch ein Restaurant untergebracht.
Der zugehörige Orangeriepark wurde von dem Heidelberger Hofgärtner Ehret im Stil des Barock angelegt. Der symmetrisch gestaltete Garten besticht vor allem durch seine imposanten Fontänen sowie die mächtigen Alleen an den Rändern. 1802 wurde er für die Allgemeinheit zugänglich gemacht.
Auf kleine Besucher wartet direkt an der Orangerie ein kleiner Spielplatz, auf dem sie ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen können. Dieser wird durch eine Mauer vom Gartenbereich abgetrennt. Auf der anderen Seite befindet sich ein rechteckiger Goldfischbrunnen mit sehr lebthaften kleinen Bewohnern, die sich mit Vorliebe auf einem Fleck tummeln.
Auf dem Gelände der Orangerie findet immer am 3. Wochenende im September ein Teil der traditionellen Bessunger Kerb statt.




