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Historischer Tempel aus Peking mitten in Berlin

17.06.201914:27 UhrKunst & Kultur
Bild: Historischer Tempel aus Peking mitten in Berlin

(openPR) Am Freitagabend, den 14. Juni 2019, fand im Berliner Meistersaal ein außergewöhnlicher Kulturabend statt. Anlässlich des 25. Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Peking öffnete der Pekinger Yunju-Tempel für einen Abend mitten in Berlin seine Türen und veranstaltete die Ausstellung „Chinesisches Kulturwunder – Geschichte und Kultur des Yunju-Tempels Peking Fangshan“. In Zusammenarbeit mit dem Berliner Verein Bambuspforte Gesellschaft für Deutsch-Chinesischen Kulturaustausch e.V. organisierte eine Delegation des Tempels einen Kulturabend, der den mehr als 100 Besuchern der Ausstellungseröffnung einen umfassenden Einblick in die faszinierende Welt des 1400 Jahre alten chinesischen Tempels bot.



Mit vielfältigen Hilfsmitteln wie Holzdrucken, Bildern, Texten, Fotografien und Kunst wurde der Tempel für die Besucher rekonstruiert. Der Leiter der Pekinger Tempel-Delegation Wang Honqi gab zur Begrüßung eine kurze Einführung in die Welt des Yunju-Tempels: „Der Yunju-Tempel ist berühmt für seine Sammlung von 14 278 Steinplatten mit den Inschriften buddhistischer Sutras. Er beherbergt die weltweit größte und älteste steinerne Inschriften-Bibliothek. Neben den in Stein gemeißelten Sutras werden aber auch Holz- und Papier-Sutras ausgestellt. Die mehr als tausend Jahre alten Inschriften sind bis heute erhalten geblieben und bilden damit einen seltenen Kulturschatz“.

Neben den klassischen Ausstellungstafeln, auf denen die Besucher sich über den Tempel informieren konnten, brachte die Tempel-Delegation auch ein Holz-Sutra zum Drucken mit. Die Besucher durften selbst Tinte auftragen, die Sutra-Inschrift auf Papier drucken und ihren Druck anschließend mit nach Hause nehmen. Das Drucken entpuppte sich als Highlight des Kulturabends. Gleich neben dem Drucktisch konnten die Besucher sich VR-Brillen aufsetzen und mit deren Hilfe selbst die Höhlen des Tempels betreten. Die Architektin Margarete Schmidt, eine der Berliner Besucherinnen, betonte: „Der Inhalt der Ausstellung ist unglaublich vielfältig. Die Hingebung, mit der China seine alte Kultur bewahrt, ist wirklich beeindruckend.“

Der 1400 Jahre alte Yunju-Tempel in der Region Peking Fangshan ist weltweit bekannt für seine einzigartige Sammlung buddhistischer Sutras. Auf einer Fläche von insgesamt 2 km² gibt es nicht nur den Tempel selbst zu bestaunen, sondern auch mehre Berghöhlen, die den Sutras jahrhundertelang als Versteck dienten, sowie Pagoden aus der Tang und der Liao Dynastie. Die Sehenswürdigkeiten des Yunju Tempels bilden einen großen Schatz buddhistischer Kultur.

Bereits in den Daye-Jahren der Sui Dynastie (605-618) begann man, an dem Ort des heutigen Yunju Tempels Sutras in Stein zu meißeln. Der Mönch Jingwan aus dem Zhiquan Tempel in der Provinz You fürchtete damals angesichts der bereits zweimaligen Vernichtung des Buddhismus in der Nördlichen Wei und der Nördlichen Zhou Dynastie den Untergang des Buddhismus. Daher begann er auf dem fernab gelegenen Shijing Berg mit dem schwierigen Unterfangen des Steinmeißelns, um durch die Verewigung der Sutras die Verbreitung der buddhistischen Lehre zu sichern. Von da an wurde die Arbeit über Generationen hinweg von Mönch zu Mönch weitergegeben und nach 6 Dynastien – Sui, Tang, Liao, Jin, Yuan und Ming – waren die 1122 Bände und 3572 Kapitel der buddhistischen Sutras schließlich in Stein gemeißelt. So ist die weltweit größte und älteste Bibliothek mit Stein-Sutras entstanden, ein großartiges kulturelles Wunder nicht nur der chinesischen Geschichte, sondern der gesamten Menschheitsgeschichte. Die Sammlung wurde am 4. März 1961 vom Staatsrat auf die erste Liste der Denkmäler der Volksrepublik China in Peking gesetzt.

Im Sinne der Verbreitung traditioneller, chinesischer Kultur und mit der Absicht des Kulturaustauschs reiste die Ausstellung bereits in mehrere chinesische Universitäten sowie nach Myanmar. Mehr als 400.000 Menschen haben die Ausstellung bereits besucht. Auch in Berlin zog sie zahlreiche Interessierte an.

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