(openPR) Plötzliches Niesen, schnäuzen der Nase während des Auto Fahrens, juckende Augen können die derzeitigen Pollen auslösen. Betroffene von z.B. Heuschnupfen (Pollinosis) sind meist jahrelang belastet, im Alltag stark eingeschränkt und verbringen viel Zeit im Frühling und Sommer in den Räumen. Die Strapazen der umherfliegenden Pollen durch den Wind oder mit Hilfe von Insekten löst bei stark empfindlichen Allergikern die auftretenden Allergie-Symptome aus.
Patienten leiden unter den oben genannten Symptomen und probieren i.d.R. zu Beginn jedes Hausmittel oder angebotene Produkte oft vergeblich, bevor sie zu uns in die Praxis kommen berichtet der Facharzt für Dermatologie Dr. med. Arna Shab von Med Aesthet, Frankfurt am Main. Es bedarf einer langjährigen Erfahrung um für Hautreaktionen basierend auf Anamnese, Krankheitsbild und ggf. zielführenden Laboruntersuchungen schnellstmöglich die richtige Diagnose zu stellen.
Zunächst wird ein ausführliches Patientengespräch in Praxisräumen geführt, so Herr Dr. Shab, denn eine umfassende Allergiediagnostik – abgesehen von möglichen Medikamenten – ist ein essenzieller Bestandteil der Behandlung. Hierbei berichten Betroffene öfter von Symptomen nach verrichteter Gartenarbeit oder während Autofahrten mit geöffnetem Fenster. Der erste Impuls ist dementsprechend den Garten zu meiden oder mit geschlossenem Fenster zu fahren. Insbesondere da das Unfallrisiko durch die Auswirkungen der allergischen Reaktionen drastisch gestiegen sind. In Deutschland leiden etwa 25 Millionen an einer Allergie, 1. Millionen Kinder und rund 12 Millionen Menschen an Heuschnupfen, sieben von Hundert machen die Beschwerden sogar mitverantwortlich für einen (beinahe) Verkehrsunfall gemäß einer Studie der Stiftung ECARF (Europäische Stiftung für Allergieforschung). Nach der Diagnostik ist eine spezifische Immuntherapie (Hypersensibilisierung) empfehlenswert und sinnvoll.
Grundsätzlich wird zwischen dem „Soforttyp und Spättyp“ durch eine Reaktionen des menschlichen Abwehr-/Immunsystems unterschieden, sagt Dr. Shab. Der allergene Soforttyp (humorales Immunsystem) reagiert rasch nach Minuten oder sogar Sekunden auf (z.B.Nesselsucht, Heuschnupfen, Asthma), während von Lymphozyten (zelluläres Immunsystem) verursachte Reaktionen nach Stunden bis zu 72 Stunden auftreten können. Woher Allergien genau kommen, ist bis heute ungeklärt; einige wenige jedoch können sogar vererbt werden. Mögliche anlagebedingte Überempfindlichkeiten (Intoleranz) Pollen, Tierhaare und Hausstaubmilben, Bienen- und Wespengift, chemische Substanzen der Umwelt (z.B. Kontaktallergie auf Nickel), Nahrungsmittel oder Arzneimittel können mittels Haut bzw. Laboruntersuchungen genau abgeklärt und gemildert werden. Möglich ist es durch einen spezifische Hyposensibilisierung (z.B. bei Pollen oder Insektengift) die Allergie nach längerem Zeitraum gänzlich zu unterdrücken. Zunächst ist dafür nur ein kleiner Pikser für einen Allergietest notwendig. Oft reagiert die Haut Betroffener Personen umgehend.
Bei einer Hyposensibilisierung wird dem Patienten das für ihn relevante Allergen in steigender Dosis mehrere Wochen bis zu drei Jahren zugeführt, um den Körper so daran zu gewöhnen. Das kann per Injektion oder oral durch Medikamente veranlasst werden, wobei für Kinder oral wesentlich angenehmer ist.
Grundsätzlich gibt es keine für alle geltende Maßnahme, jeder Patienten wird auf seinen individuellen Gesundheitszustand behandelt. Heutzutage sind die Möglichkeiten Allergien stark zu lindern bzw. ganz einzudämmen um ein vielfaches höher als vor wenigen Jahren noch.
Bei Med Aesthet blickt jeder der Fachärzte auf eine mehr als 20-jährige erfolgreiche klinische und universitäre Laufbahn zurück und sie bilden ein Team mit sehr hohem Erfahrungsschatz.




















