(openPR) Unter UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) versteht man den Mobilfunk-Standard der dritten Generation (3G). Der hauptsächliche Unterschied von UMTS zu seinen Vorgängern ist die deutlich höhere Datenübertragungsrate. UMTS ermöglicht Übertragungsraten von - theoretisch - bis zu 2 MBit/s. Das ist die 31-fache Geschwindigkeit von ISDN-Geräten im Festnetz. Schneller Internet-Zugang, mobile multimediale Video- und Daten-Anwendungen, mobile Bildtelefonie, Börsengeschäfte oder Online-Reisebuchung jederzeit und ortsunabhängig - all das soll der Mobilfunkstandard der dritten Generation ermöglichen. UMTS sieht zwei Kernkomponenten vor: Funknetz und Trägernetz. Das Funknetz besteht aus den Mobilgeräten und der Basisstation, per Funkübertragung kommunizieren beide miteinander. Das Trägernetz verbindet wiederum die Basisstationen untereinander und schafft auch Verbindungen zum ISDN-Netz und Internet.
Wer bislang mobil Daten übertragen will muss sehr geduldig sein. Derzeit verbreitete Handys im GSM-Standard erlauben Datenübertragungen nur mit einer Bandbreite von 9,6 kBit/s. Neuere Geräte schaffen 14,4 kBit/s, aber auch das reicht nur, um E-Mails zu übertragen und einfache Internetseiten anzusehen. Spätestens wenn eine multimedial aufbereitete Webseite ins Spiel kommt, brauchen Benutzer viel Geduld und vor allem eine gut gefüllte Brieftasche, denn die GSM-Minutenpreise sind relativ hoch. Mit neuen Techniken wie HSCSD und GPRS, können Benutzer zwar schon wesentlich schneller surfen, aber im Verhältnis zur theoretisch möglichen UMTS-Geschwindigkeit ist das nur ein kleiner Schritt.
HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) bietet E-Plus seit November 1999 und Vodafone D2 seit Oktober 2000 an. HSCSD nutzt zur Steigerung der Übertragungskapazität in GSM-Netzten das Verfahren der Kanalbündelung, wodurch bei der gleichzeitigen Verwendung von vier Kanälen bis zu 57,6 kBit/s übertragen werden können.
Die GPRS-Technologie (General Packet Radio Service), die seit dem Jahr 2000 verfügbar ist, unterteilt die Daten in einzelne Pakete und versieht jedes dieser Pakete mit zusätzlichen Informationen. Diese übermitteln dem Netzwerk, wie die einzelnen Pakete zusammenhängen und wer die Nachricht empfangen soll. Dies ermöglicht die IP-Technologie, die auch im Internet zum Einsatz kommt und eine Datenübertragung ohne eine direkte leitungsvermittelnde Verbindung zum Empfänger möglich macht. Theoretisch beträgt die Höchstgeschwindigkeit für GPRS bis zu 171,2 kBit/s, jedoch sind derzeit Datenraten von 40 bis 50 kBit/s realistisch.
Mobile Datenübertragung und HOB
Leistungsfähigere und schnellere Technologien zur mobilen Datenübertragung ermöglichen die effizientere Benutzung von HOB Produkten für Server Based Computing auf mobilen Endgeräten. Durch die Verwendung von HOB Produkten auf einem Notebook oder PDA können Mitarbeiter von jedem beliebigen Ort mittels Mobilfunktechnologien auf zentrale Datenbestände und Applikationen auf verschiedenen Unternehmensservern zugreifen. Dabei besteht beim Einsatz der Java-Technologie mit den Produkten HOBLink JWT (RDP) und HOBLink J-Term (3270, 5250, VT, HP700, SINIX 97801, RDP) die Möglichkeit jede beliebige Client-Plattform einzusetzen, wodurch sich für den mobilen Anwender ein Höchstmaß an Flexibilität ergibt. Entscheidet sich der Anwender für die Verwendung eines Microsoft Betriebssystems, so stehen ihm die komplette Palette an HOBLink Produkten einschließlich der nativen Anwendungen HOBLink Terminal Edition und HOBLink X11 zur Verfügung.
In der heutigen Wirtschaftswelt ist ein schneller, zielgerichteter Zugriff auf Daten ein wichtiger Erfolgsfaktor im Vertrieb. Während die Mitarbeiter im Büro einen bequemen und schnellen Zugriff auf zentral gespeicherte Informationen haben, greifen Mitarbeiter im Außendienst mittels mobiler Informationstechnologie auf diese Datenbestände zu. Im Folgenden einige Praxisbeispiele für den Einsatz von HOB Software und UMTS. Für den Vertriebsmitarbeiter wird es einfacher, die aktuellsten Produktinformation und Preise aus der Zentrale abzurufen, wodurch er seinen Kunden kompetent und präzise beraten kann, ohne auf einen Telefonanschluss angewiesen zu sein. Der Versicherungskaufmann im Außendienst hat Zugriff auf zentral gespeicherte Kundendaten, wodurch er leicht feststellen kann, inwieweit bereits Verträge mit dem Kunden bestehen. Er kann so ein maßgeschneidertes Konzept für einen geeigneten Versicherungsschutz anbieten. Der Einkäufer kann die zentralen Daten benutzen, um die aktuellen Warenbestände abzurufen und anhand dieser Daten bedarfsorientiert zu disponieren.








