(openPR) Die im Herbst 2018 revidierte DIN EN ISO 50001 rückt die Rolle von Energieleistungskennzahlen (EnPIs) und energetischen Ausgangsbasen (EnB) in den Mittelpunkt. Zeitgleich wurde auch der Funktionsumfang der Energiemanagement-Software IngSoft InterWatt entsprechend angepasst: eine dokumentierte Ein-flussgrößenanalyse sowie eine Definition der energetischen Ausgangsbasis funktionieren jetzt auf Knopf-druck.
Einfluss der ISO 50003 und ISO 50006
Schon seitdem die ISO 50003 und die ISO 50006 im Jahr 2016 und 2017 erschienen sind, legten Zertifi-zierer für Energiemanagement-Systeme großen Wert auf den Nachweis der Verbesserung energetischer Leistung. Das erfolgte über Energieleistungskennzahlen. Bei diesen werden äußere Einflüsse über eine geeignete Bereinigung bzw. Wahl der energetischen Ausgangsbasis herausgerechnet. Die aktuelle Aufla-ge der ISO 50001, die im Dezember 2018 erschienen ist, hat dieser Anforderungen speziell aus der ISO 50006 übernommen. Das Ziel: Zum Nachweis einer verbesserten energiebezogenen Leistung muss eine Vergleichbarkeit sichergestellt werden.
Energieleistungskennzahlen und energetische Ausgangsbasis
Die Energieleistungskennzahl ist ein quantitativer Wert für die energiebezogene Leistung. Sie wird von der Organisation definiert. Die energetische Ausgangsbasis ist ein quantitativer Referenzpunkt der als Basis für einen Vergleich der energiebezogenen Leistung dient. Sie bezieht sich auf einen festgelegten Zeitraum. Variablen, die einen Einfluss auf den Energieeinsatz oder den Energieverbrauch haben, normieren die energetische Ausgangsbasis. Solch eine Variable kann beispielsweise die produzierte Stückzahl oder die Außentemperatur sein. Um die tatsächliche Energieeinsparung zu berechnen, gilt die energetische Aus-gangsbasis als Referenz vor und nach der Durchführung von Maßnahmen zur Verbesserung der energeti-schen Leistung.
So geht es mit wenigen Klicks
Der Anwender definiert die Energieleistungskennzahl. Dann legt er den Zeitraum für die energetische Ausgangsbasis fest und bestimmt die Einflussgrößen. Die vorgeschlagene Regression wird abspeichert. Nun ist es möglich, für gegebene Werte der relevanten Einflussgrößen einen erwarteten Wert für die Ist-Größe zu erhalten. So kann beispielsweise ermittelt werden, wie hoch der Heizwärmeverbrauch bei einer bestimmten Außentemperatur wäre, wenn ansonsten mit Energie aber gleichermaßen umgegangen wäre wie im Vorjahreszeitraum. Somit ist ein aussagekräftiger Vergleich des aktuellen Ist-Wertes der EnPI mit dem Wert der EnB möglich.
Die Highlights
Zwei Besonderheiten sind in IngSoft InterWatt möglich: Zum einen können unterschiedliche Betriebszu-stände mit verschiedenen Regressionsbedingungen in der Ausgangsbasis berücksichtigt werden. Zum anderen ist die Verknüpfung von EnPIs mit messbaren Zielen möglich. Die Steigerung der Energieeffizienz wird klar nachvollziehbar.
So stärkt IngSoft InterWatt seine Anwender bei der Umsetzung der aktuellen ISO 50001-Zertifizierung.





