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60 Nationalitäten für ein gemeinsames Ziel

28.05.201912:06 UhrGesundheit & Medizin
Bild: 60 Nationalitäten für ein gemeinsames Ziel
Kasandra Arbanas ist das Gesicht des UKR der Kampagne für Vielfalt, Toleranz und Offenheit.
Kasandra Arbanas ist das Gesicht des UKR der Kampagne für Vielfalt, Toleranz und Offenheit.

(openPR) Deutschlands Universitätskliniken setzen zum „Diversity-Tag“ am 28. Mai ein Zeichen für Toleranz. Um Patienten bestmöglich zu behandeln und zu pflegen, ist das Zusammenspiel verschiedener Menschen, Kulturen und Nationen in medizinischer Versorgung, Wissenschaft und Lehre von unschätzbarem Wert. Stellvertretend für die 4.900 Mitarbeiter aus 60 verschiedenen Nationen am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) steht Kasandra Arbanas. Sie erklärt, warum am UKR Vielfalt, Toleranz und Offenheit gelebt werden.



Ärzte, Wissenschaftler, Pflegekräfte, Mechaniker, Architekten, Juristen oder IT-Experten. Das ist bei weitem nur eine kleine Auswahl an Berufsgruppen, die am UKR heimisch sind. Über 4.900 Menschen aus 60 verschiedenen Nationen füllen Operationssäle, Büros, Stationen, Gänge und Flure mit Leben und kümmern sich um die Gesundheit der Patienten, halten die Technik am Laufen und steuern die Verwaltung. „Ich bin froh, dass in unserem Haus die Begriffe Vielfalt, Toleranz und Offenheit nicht nur leere Phrasen sind, sondern dass unsere engagierten Mitarbeiter diese Begriffe täglich mit Leben füllen“, freut sich Professor Dr. Oliver Kölbl, Ärztlicher Direktor des UKR. Eine dieser hochmotivierten und engagierten Mitarbeiterinnen ist Kasandra Arbanas. Die 27-jährige, gebürtige Rumänin aus Siebenbürgen arbeitet seit 2012 als OP-Schwester am UKR.

UKR: Was bedeuten für Sie die Begriffe „Vielfalt, Toleranz und Offenheit“, wenn Sie an Ihren Arbeitsplatz am UKR denken?

Kasandra Arbanas: Vielfalt, Toleranz und Offenheit bedeuten für mich, dass niemand ausgegrenzt wird. Das gilt für meine Kollegen wie unsere Patienten gleichermaßen. Bei meinen Kollegen heißt das, perfekt im Team zusammenzuspielen und zusammenzuhalten. Für unsere Patienten bedeutet es, dass jeder seine individuell bestmögliche medizinische Versorgung und Behandlung bekommt. Niemand wird abgewiesen, egal ob klein oder groß, ob dick oder dünn und natürlich völlig egal welcher Herkunft. Ein Mensch ist ein Mensch und ist er krank oder verletzt, dann braucht er Hilfe. Niemand wird nach Hause geschickt.

Zusammenhalt als Faustpfand für einen reibungslosen Ablauf im Klinikum

Für die gelernte Gesundheits-, Kranken- und Altenpflegerin ist das selbstverständlich. Sie und ihre Kollegen aus den OP-Bereichen leben diese Vielfalt, Toleranz und Offenheit an jedem Tag. Gerade in ihrer Funktion als OP-Schwester hat Kasandra Arbanas in jeder Schicht mit schwersten Verletzungen und Erkrankungen zu tun. Aber mit einem starken Team im Rücken lassen sich auch große Herausforderungen meistern.

UKR: Was genau sind Ihre Aufgaben während der OP-Schichten?

Kasandra Arbanas: Meine Aufgaben sind vielfältig. Ich bereite im Operationssaal die Instrumente für eine Operation vor und schaue, dass alles an seinem Platz ist. Bevor die Operation beginnt, nehme ich den Patienten an der OP-Schleuse in Empfang und bringe ihn in den OP. Ab diesem Zeitpunkt assistiere ich den Ärzten während des Eingriffs.

Eine Besonderheit am UKR und ein wunderbares Beispiel für nationalitätenübergreifende Offenheit ist sicherlich die Kooperation mit dem Dhulikhel Hospital in Kathmandu, die das UKR seit 2016 unterhält. In diesem Zusammenhang waren im vergangenen Jahr beispielsweise nepalesische OP-Schwestern zur Hospitanz in Regensburg, um sich die Abläufe in den Operationssälen anzusehen und Einblick in die Hygienestandards in Deutschland zu gewinnen. Vor einigen Wochen erfolgte der Gegenbesuch in Nepal. Darüber hinaus ist das UKR in Forschung und Lehre aktiv. In diesem Zusammenhang sind die Wissenschaftler in zahlreichen internationalen Forschungsverbünden vernetzte was den klinischen Alltag am UKR entscheidend prägt. Auch das gehört für Kasandra Arbanas zu den Besonderheiten, welche ihr Job mit sich bringt.

Kasandra Arbanas: Was mir besonders großen Spaß macht, ist das Anlernen unserer Auszubildenden und der neuen Mitarbeiter. Im Grunde ist es egal, wie lange du in der Abteilung bist, du wirst aufgenommen und gehörst vom ersten Tag an dazu. Und dieses Zusammengehörigkeitsgefühl ist etwas Besonderes. Wir passen hier alle miteinander und aufeinander auf.

Eben dieses Gemeinschaftsgefühl war für die junge Frau auch ausschlaggebend, sich für „Vielfalt, Toleranz und Offenheit“ zu engagieren.

Über 190.000 Mitarbeiter an 34 Universitätskliniken in ganz Deutschland setzen ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Offenheit

Die 34 deutschen Universitätskliniken und ihre über 190.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für gesellschaftliche Vielfalt und Toleranz. Das Zusammenspiel verschiedener Menschen, Kulturen und Nationen in medizinischer Versorgung, Forschung und Lehre trägt maßgeblich dazu bei, Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen und neue Behandlungsmethoden zu entwickeln. Mit dieser deutschlandweiten Aktion setzen die „Deutschen Universitätsklinika“ ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Offenheit. Dazu werden am „Diversity-Tag“ am 28. Mai u.a. Banner mit Porträts von realen Mitarbeitern an den Gebäuden der Unikliniken gehisst. Sie symbolisieren die Vielfalt der Mitarbeiter. Die Geschichten der Menschen auf dem Banner werden ab diesem Tag auf verschiedenen Kanälen verbreitet. Es geht um ihre beruflichen Herausforderungen an einer Uniklinik, die Zusammenarbeit in Teams, aber auch um Persönliches wie Herkunft und Lebenskonzepte. Weitere Informationen finden Sie unter: www.uniklinika.de.

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