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Die Intelligenz hat verschiedene Formen

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(openPR) Die acht Intellienzformen von Howard Gardner geben Einblicke

Auf der Suche nach Intelligenzformen kommen wir an den Theorien der multiplen Intelligenzen von Howard Gardner, die er in den 1980er Jahren entwickelt hat, nicht vorbei. Nach seiner Überzeugung reichen die klassischen Intelligenztests nicht aus, um ein vollumfängliches Bild der Fähigkeiten eines Menschen zu erkennen und entsprechend zu fördern. Diese können über das Schicksal genauer über den Erfolg im Leben in unterschiedlichen Kontexten wie z.B. Kulturen und Berufen entscheiden.


Für Gardner selbst besteht Intelligenz vorzugsweise in der „Fähigkeit, Probleme zu lösen oder Produkte zu schaffen, die im Rahmen einer oder mehrerer Kulturen gefragt sind.“ Auch wenn Gardner den herkömmlichen IQ-Test weitgehendste ablehnt, so sieht er auch seinen Nutzen im schulischen Bereich. Der klassische IQ Test gibt eine Prognose über den Schulerfolg oder Misserfolg wieder.
Vollkommen egal, ob wir die Begrifflichkeiten Intelligenzarten oder Persönlichkeitsmerkmale oder Persönlichkeitsstile oder Soft Skills nennen, wichtig ist nur, dass sie die Fähigkeiten und Talente eines Menschen genauer beschreiben.

Talente zu erkennen und zu fördern bedeutet Wachsen der Potenziale.

Es kommt ein Unbekannter entweder in die Schule oder zum Vorstellungsgespräch oder zum ersten Date. Je genauer unser Wahrnehmungsspektrum ist, desto genauer zeigt sich der Mensch in all seiner Vielfalt und Pracht. Wir können viel schneller ein unsichtbares Band des Vertrauens herstellen.

Im NLP nennen wir das: Rapport…
… ist der natürliche Prozess, eine Vertrauensebene zu jemandem herzustellen.

Individuelle Talente und „Social Skills“ zu erkennen, gewinnen immer mehr an Bedeutung. Und damit gewinnt die individuelle Förderung von Menschen immer mehr an Bedeutung. Gerade im schulischen - und Mitarbeiterentwicklungsbereich gibt es erfreuliche Fortschritte. Es ist en vogue Talente schnell zu erkennen und so die passenden Schritte einzuleiten. Allein das Vorhandensein einer Fähigkeit heißt noch lange nicht, dass sie auch benutzt wird. Und hier ist der springende Punkt. Fähigkeiten zu entwickeln bedeutet unweigerlich auch, den Menschen so zu unterstützen und fit zu machen, dass er seine Fähigkeiten, Talente und Besonderheiten auch mutig nutzen kann. Ihn so zu stärken, dass er seine eigenen Stärken auf diesen Gebieten selbst kennt, Lust bekommt, sie weiter zu entwickeln und sie auch selbstbewusst kommunizieren kann.

Ob Gardners Wissenschaft sich durchgesetzt hat oder nicht, umstritten ist oder nicht, spielt für mich keine Rolle. Allein der Impuls die Intelligenz differenzierter wahrzunehmen und zu würdigen, gilt für mich. Den Menschen nicht auf das zu reduzierten, was wir sehen, hören oder fühlen, sondern der Aufruf, sich tiefer auf ihn einzulassen und sich mit ihm zu beschäftigen. Das zählt.
Das entsprechende Bewusstsein ist der wohl wichtigste Erfolgsfaktor: Das Vertrauen in sich selbst und in die eigenen Fähigkeiten und der Mut, sie auch zu benützen.

Howard Gardner hat die Intelligenz in 8 verschiedene Arten unterteilt
Mit der NLP Brille betrachtet
In seiner Intelligenzforschung reichte Gardner der klassische Intelligenzbegriff nicht aus. Vielmehr definierte er die Intelligenz in acht neue Intelligenz-Arten, um die Fähigkeiten eines Menschen detailliert abbilden zu können.

Die sprachlich-linguistische Intelligenz: beschreibt die Wahrnehmung für die Bedeutung von Worten und Organisation, Klang, Rhythmus und Betonung der Sprache.
Die Sprache ist das Transportmittel von Information und Gefühlen. Mithilfe der Sprache drücken wir bewusste und unbewusste Vorgänge aus. So ist es umso wichtiger, die eigene Sprache zu kontrollieren.
Im NLP – dem Neuro-Lingistischen Programmieren -nimmt die Verwendung der Sprache eine zentrale Bedeutung ein. Einer der Begründer John Grinder (geb. 10. Januar 1939) ist ein US-amerikanischer Anglist und Linguist. Als Professor an der University of California in Santa Cruz traf er Richard Bandler, der dort Psychologie studierte. Beide entdeckten die Faszination der Sprache und ihre Wirkung. So fragte Bandler, der zu dieser Zeit Gestalttherapie-Übungsgruppen führte, Grinder, daran als externer Beobachter, teilzunehmen. Die Rollen wurden schnell getauscht und die Zusammenarbeit begann. Sie forschten auf dem Gebiet der nonverbalen Kommunikation. Ab 1974 modellierten beide ein eigenes therapeutisch intendiertes Konzept, das die Ansätze von Fritz Perls, Virginia Satir, Milton Erickson und (später) Gregory Bateson verarbeitete.
Literaturhinweis:
The Structure of Magic (2 Bde., 1975f.) und Patterns of the Hypnotic Techniques of Milton H. Erickson (2 Bde., 1975 u. 1977) liegen vor allem Ericksons Erkenntnisse der Hypnotherapie zu Grunde. Die Basis für NLP ist gelegt. Mit diesen und eine Vielzahl an Büchern begründeten Grinder und Bandler: das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP).

Entschlüsselung der Sprache
Wenn wir sprechen, dann tilgen, verallgemeinern und verzerren wir. Das wirkt sich unmittelbar auf den Informationsgehalt unserer Kommunikation aus.
Tilgen, Verallgemeinern und Verzerren geschieht aus unserem Modell der Welt heraus. Es ist geprägt von dem, was wir persönlich erlebt und dann darüber gedacht und für unsere Wahrheit empfunden haben.
Missverständnisse entstehen dann, wenn sich die ‚Wahrheiten‘ überschneiden.

Zusätzlich zu diesem Phänomen, gibt es in der Sprache noch die Oberflächen- und Tiefenstruktur, auf der sie sich bewegt.
Die Tiefenstruktur umfasst alle sprachlich gemachten Erfahrungen zu einem Erlebnis. Und jetzt wählen wir bestimmte Teile aus. Das ergibt unsere Oberflächenstruktur. Auf dieser Ebene kommunizieren wir tagein tagaus.
Sie können sich nun vorstellen, dass hier der Hase im Pfeffer liegt. Fehlinterpretationen, Missverständnisse und Konflikte finden hier einen fruchtbaren Boden. Und sie gedeihen prächtig.
Der individuelle Filterprozess schränkt unseren Handlungsspielraum ein. Er stellt uns nur das zur Verfügung, was aufgrund der Filtereinstellung willkürlich richtig ist.

Das Meta Modell der Sprache gibt uns eine Methode an die Hand, fehlende Informationsteile gezielt zu ersetzen.
Diese Intelligenzform handelt von der Fähigkeit, Sprache passend einzusetzen, um genau die gewünschten Informationen zu erhalten. Menschen, die diese Intelligenz haben, sind sehr eloquent, belesen und schreiben gerne.



Die bildlich-räumliche Intelligenz: beschreibt die Fähigkeit, Räume jeglicher Größe in ihrer Struktur zu erfassen und dieses Wissen praktisch umzusetzen.
Menschen mit dieser Begabung haben eine ausgeprägte visuelle Wahrungen und Gedächtnis. Bei Farben, Formen, Bilder und räumlichen Motiven fühlen sie sich wohl. Wegrouten erkennen sie an markanten Punkten im Straßenverlauf wieder. Bei Meetings, in der Schule oder Studium sind das diese, die sich immer Notizen machen. So merken sie sich die Inhalte.
Auf farbliche Dissonanzen reagieren sie sofort. Sie legen großen Wert auf farblich abgestimmt Kleidung.


Die körperlich-kinästhetische Intelligenz: beschreibt die Fähigkeit, seinen Körper oder Teile des Körpers einzusetzen, um Probleme zu lösen und daraus Neues zu kreieren.
Schon als kleiner Junge ist er immer auf Achse gewesen. Kein Garten, kein Weg war vor seinem Entdeckungsdrang sicher, ihn mit seinem Körper in Bewegung zu erkunden.
Menschen mit dieser Intelligenz setzen ihren Körper bewusst gestaltend ein. Mit dem Körper drücken sie ihre inneren Vorgänge aus und können ihn meisterhaft koordinieren.


Die musikalische Intelligenz: beschreibt das Gespür für Rhythmus, Klangbild, Klangfarbe, Takt und Melodie, die Begabung zum Musizieren und Komponieren.
Der ausgeprägte auditive Kanal verleiht den Menschen die Fähigkeit, Musik, Melodien, Töne und Rhythmen fein zu unterscheiden. Selbst in der Stimmlage können sie den Gemütszustand ihres Gegenübers sensibel wahrnehmen. Sie lernen u.a. Sprachen allein aufgrund des Hörens und sind Künstler darin, Dialekte zu imitieren. Sie sind musikalisch und haben ein Gespür für Klänge.


Die logisch-mathematische Intelligenz: beschreibt die Fähigkeit, logische Zusammenhänge von Symbolen oder Handlungen herzustellen.
Diese Begabungsform meint der Volksmund, wenn er von einem intelligenten Menschen spricht spricht. Sie hat einen enorm hohen Stellenwert. Ist ein Mensch logisch-mathematischen intelligent, so kann er spielend mit Strukturen, Strategien, Regeln und Gesetzmäßigkeiten umgehen. Und daraus die logischen Schlussfolgerungen ziehen. Die Welt der Zahlen, Daten und Fakten ist sein. Dort fühlt er sich Zuhause.
Meist ist er detaillorientiert und lebt sein Leben mit sich und niemandem sonst. Er kann sich tagelang mit seinen wissenschaftlichen Studien in einem Kämmerlein verkriechen und kommt erst wieder hervor, wenn er die komplette Lösung hat.
Andere Menschen sind ihm zunächst einmal suspekt. Er gewinnt langsam Vertrauen. Doch ist das erst einmal da, dann ist er derjenige, mit dem wir durch dick und dünn gehen können.



Die interpersonelle Intelligenz: beschreibt die Fähigkeit, mit anderen Menschen zu interagieren, das Wahrnehmung für die Gefühle, Stimmungen, Motivationen und das Temperament der anderen.
Menschen mit dieser Begabung haben ihre Antenne immer auf Empfang und Sendung. Die kleinste zwischenmenschliche Dissonanz registrieren sie sofort und rennen meist los, um zu helfen. Sie sind die idealen Konflikt-Schlichter. Die anderen schütten ihr Herz bei ihnen aus, weil der Mensch mit der interpersonellen Intelligenz ein großes davon hat. Er ist sensibel, warmherzig und hilfsbereit. Bei Meetings sorgt er für Kaffee und Brezeln. Meist ist er der soziale Mittelpunkt in einer Gruppe.



Die intrapersonelle Intelligenz: beschreibt die Wahrnehmung für die eigenen Gefühle, Ziele und Unsicherheiten und die daraus resultierende Fähigkeit, Handlungen entsprechend zu planen und auszuführen.
Diese Menschen haben die Fähigkeit, ihre Impulse unter Kontrolle zu halten. Sie kennen ihre eigenen Grenzen genau und sorgen dafür, dass diese von anderen respektiert werden. Ihre Gefühle schützen sie nach außen, denn sie wollen mit diesen alleine klug umgehen. Sie haben sich vollkommen im Griff, sofern sie mit sich im Lot sind. Sie kennen sich aus dem FF, wissen um ihre Stärken und Schwächen und können ihr Verhalten bis zur Perfektion steuern. Das lässt sie bisweilen unheimlich erscheinen.
Ihre bewusste Selbsterkenntnis versetzt sie in die Lage, richtige Entscheidungen richtig zu treffen.
Sie gehen den Dingen auf den Grund. Viel Zeit für sich selbst und ihre Analysen lässt sie wenig sichtbar sein. Sie sind sich selbst genug.

Die naturalistische Intelligenz: beschreibt die Fähigkeit, seine Umwelt und die Natur zu beobachten, zu erkennen und einzelne Phänomene zu unterscheiden.
Die Welt der Flora und Fauna beschreibt der Mensch mit dieser Begabung liebevoll und kennt sich dort wie in seiner Westentasche aus. Aus den Naturphänomen zieht er seine Schlüsse für sein Leben. Sie bieten ihm auch die Basis, Lösungen für alltägliche Herausforderungen zu liefern. Daraus ergibt sich, dass er ein richtiger Naturbursche ist und sich am aller liebsten in der freien Natur aufhält.



Fazit
Und jetzt liegt es an jedem Einzelnen von uns, wertschätzend intelligent miteinander umzugehen.
Gehen Sie mit offenen Auge, Ohren und Gefühlen durch Ihr Leben und nehmen Sie die Vielfalt der Natur wahr. Es lohnt sich. Versprochen.

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