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Jahresstatistik der Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt

06.05.201915:11 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Jahresstatistik der Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt
Foto: Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt
Foto: Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt

(openPR) Beratungsanfragen von Frauen nach Vergewaltigungen stiegen 2018 um 17 Prozent auf 196 Fälle. 46 Frauen wurden im Rahmen der medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung versorgt.

Insgesamt wandten sich im vergangenen Jahr 667 Frauen an die Beratungsstelle Frauennotruf in Frankfurt. Dabei handelte es sich in 289 Fällen um Körperverletzungsdelikte (2017: 269), in 41 Fällen (2017: 31) um sexualisierte Belästigung (18 davon am Arbeitsplatz) und in 196 Fällen um eine versuchte oder vollendete Vergewaltigung. Die übrigen Fälle lassen sich weiteren Formen von Gewalt, wie zum Beispiel psychische Gewalt, Stalking, digitale Gewalt, Bedrohungen oder Belästigungen, zuordnen.

126 Frauen konnten im vergangenen Jahr von der Möglichkeit der medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung ohne vorausgegangene Anzeige profitieren. Davon 46 Frauen in Frankfurt, weitere 46 Frauen in Hessen, 14 in Baden-Württemberg und 20 Frauen in Rheinland-Pfalz. Das sind 48 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor.

Wir sind sehr stolz darauf, dass unser Modellprojekt immer mehr Frauen Gelegenheit gibt, ihre Verletzungen nach einer Vergewaltigung medizinisch und befundsichernd versorgen zu lassen“, so Andrea Bocian von der Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt. „Das Thema Vergewaltigung ist wegen unserer Plakataktionen in Frankfurt sicherlich präsenter als in anderen bundesdeutschen Großstädten. Wir wollen ermutigen, vorhandene Versorgungsstrukturen stärker zu nutzen, ganz gleich ob es dabei um die Polizei, ein rechtsmedizinisches Institut, ein Krankenhaus oder eine Beratungsstelle handelt.“ Bis heute haben sich 16 Städte und Regionen in drei Bundesländern und insgesamt 26 Krankenhäusern dem Modell angeschlossen. Weitere fünf Städte und Landkreise sollen in diesem Jahr folgen.

Um für das Modell zu werben, sind im Frankfurter Stadtgebiet von Mai bis Juni zehn Busse mit unterschiedlichen Großflächenmotiven unterwegs. Die Finanzierung dieser Buskampagne erfolgte mit freundlicher Unterstützung vom Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt.

Weitere Informationen zum Projekt der Medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung, eine Liste der teilnehmenden Städte und Krankenhäuser sowie ein Leitfaden für betroffene Frauen stehen auf der Homepage www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de zur Verfügung.

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