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IfKom: Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung

Bild: IfKom: Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung
v.l.n.r.: Prof. Dr. R. Dreher, H.Leymann, R.Genderka, A.Erwin, MdL, S.Simmnacher, R.Stein,
v.l.n.r.: Prof. Dr. R. Dreher, H.Leymann, R.Genderka, A.Erwin, MdL, S.Simmnacher, R.Stein,

(openPR) Für die Konzeption und Umsetzung einer europäischen Cloudinfrastruktur brauchen wir einen physischen Ort auf Open Source-Basis und unter Einbindung von Forschung, Behörden und Wirtschaft.


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Die Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung war kürzlich Thema des Gesprächs der IfKom - Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V. (http://www.ifkom.de)) und des TVD der Universität Siegen - Institute of Technical Vocational Didactics mit der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Nordrhein-Westfalen.

Um Deutschland zu einem weltweit führenden KI-Standort zu machen, wird die Bundesregierung die KI als Schlüsseltechnologie fördern. Hierfür sind bis 2025 etwa drei Milliarden Euro vorgesehen. "Die IfKom sehen diese Investition als einen ersten Schritt in die richtige Richtung, jedoch müssen weitere Mittel hierfür bereit gestellt werden, um global einen Spitzenplatz einzunehmen" merkte Dipl.-Ing. Heinz Leymann, Bundesvorsitzender der IfKom, an und fügte hinzu: "KI wird die Schlüsseltechnologie der Zukunft sein, die die Gesellschaft und die Arbeitswelt gravierend verändern wird. Dies kann nur mit Hilfe der Bündelung von Forschung, Entwicklung und Implementierung am Markt gelingen".

IfKom und TVD sehen in KI ein riesiges Potential für Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft. "TVD begrüßt die Gründung von zwölf KI-Zentren und von hundert zusätzlichen Professuren, die eingerichtet werden sollen" hob Prof. Dr. Ralph Dreher, Leiter des Lehrstuhls für Technikdidaktik am Berufskolleg an der Universität Siegen, hervor und ergänzte: "Dies ist nicht nur eine Möglichkeit, sondern eine richtig erkannte Notwendigkeit seitens der Politik." Die jetzt laufende Ausschreibung - so bleibt zu hoffen - wird auch die gesamte volkswirtschaftliche Bedeutung der KI durch eine entsprechend strategisch breite Auswahl der Kompetenzzentren vornehmen. Zu hoffen ist weiterhin, dass diese Initiative unterstützend wirkt auf die Programme von Bund und Ländern zur Rückgewinnung von abgewanderten Wissenschaftlern bzw. zur Vermeidung von Abwanderung.

Der Einsatz von KI ist diskriminierungsfrei zu gestalten. "Dazu müssen z. B. Algorithmen auch überprüfbar sein. Zudem muss der Nutzen für den Menschen in den Mittelpunkt gestellt werden", betonte Dipl.-Ing. Reinhard Genderka, Mitglied des IfKom-Bundesvorstands. IfKom und TVD fordern, in diesem Bereich auch ein Zeichen für die Unterstützung des Mittelstandes zu setzen, dessen Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland nicht zu unterschätzen ist. Das bedeutet nach Ansicht von Prof. Dr. Dreher vor allem: KI ist nicht nur eine mathematisch-informatorische Herausforderung, sondern muss zugleich als eine ethische Herausforderung verstanden werden: Denn es ist zu klären, welche Entscheidungen ein Algorithmus wann trifft. Und es ist ebenso zu klären, warum diese Entscheidung überhaupt innerhalb eines Algorithmus besser aufgehoben ist. Mangel an Komplexität und Kontrolle führen dann eher zum sozialen wie auch ökonomischen Rückschritt als zum Fortschritt."

IfKom und TVD unterstützen daher das Konzept der Künstlichen Intelligenz der Bundesregierung. Diese wird einen immer größeren Stellenwert in den Bereichen Energie, Mobilität und Gesundheit einnehmen.

"Wir als Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung sehen gerade für den Industriestandort Nordrhein-Westfalen das Thema KI und die Nutzung von Big-Data-basierten Algorithmen als ein wichtiges Thema an", hob die Stellvertretende Landesvorsitzende, Angela Erwin MdL, hervor. Robert Stein, Sprecher der AG Digitales der MIT, betont aber darüber hinaus, dass hierfür massive Infrastrukturleistungen noch zu erbringen sind. "Immer nur über die flächendeckende Anwendung von KI und Industrie 4.0/Internet der Dinge zu sprechen, reicht alleine nicht." Ganz aktuell schlägt die MIT NRW vor, in der Kohlerückzugsregion im Rheinland einen Campus für die Etablierung eines E-Cloud-Zentrums zu projektieren. Stein: "Wir brauchen einen physischen Ort, an dem wir eine europäische Cloudinfrastruktur erdenken, konzeptionieren und umsetzen können und zwar auf Open Source-Basis und unter Einbindung von Forschung, Behörden und Wirtschaft. "Für die von IfKom genannten Anwendungsgebiete Industrie, Mobilität und Gesundheit ist eine solche Europäische Cloud unersetzliche Voraussetzung. Und sie ergänzt die Forschung an den universitären KI-Zentren durch eine Struktur für die Anwendung und Umsetzung mit Rechenzentrum, Cyber-Sicherheitsbehörden und der erforderlichen Unabhängigkeit von Cloudkapazitäten auf anderen Erdteilen."




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Pressekontakt:

IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : E-Mail

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