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#HolDirHilfe Präventionskampagne gegen Zwangsheirat und Verschleppung

29.04.201912:10 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: #HolDirHilfe Präventionskampagne gegen Zwangsheirat und Verschleppung
Präventionsfilm gegen Zwangsheirat und Verschleppung
Präventionsfilm gegen Zwangsheirat und Verschleppung

(openPR) Die Hilfsorganisation PAPATYA veröffentlicht den Präventionsfilm #HolDirHilfe um Mädchen und junge Frauen zu ermutigen, sich bei Zwangsheirat und Verschleppung ins Ausland online beraten zu lassen. Regie führte Gabriel B. Arranhio, CZAR produzierte den Film.



Im Jahr 2017 wurden allein in Berlin 570 Fälle von versuchter oder erfolgter Zwangsverheiratung bekannt. 87% der erfolgten Zwangsehen wurden im Ausland geschlossen. (vgl. Berliner Arbeitskreis gegen Zwangsverheiratung)

PAPATYA geht von einer hohen Dunkelziffer aus und schützt seit über 30 Jahren Mädchen und junge Frauen in ihrer anonymen Kriseneinrichtung in Berlin. Seit 2004 betreibt die Organisation außerdem die Onlineberatung SIBEL, erreichbar unter beratung.papatya.org. Betroffene und Helfer*innen können sich vertraulich und kostenlos zu Themen wie Zwangsheirat, familiäre Gewalt oder Verschleppung beraten lassen.

"Verschleppung bezeichnet das Phänomen, dass Jugendliche gegen ihren Willen, häufig in den Sommerferien, im Herkunftsland der Familie zurückgelassen werden und nicht nach Deutschland zurückkehren dürfen." Eva Kaiser, Leiterin von PAPATYA

Rückführungen sind nur unter erheblichen Schwierigkeiten und in Kooperation mit Hilfs-organisationen und Botschaften vor Ort möglich. PAPATYA geht von einer hohen Anzahl an Betroffenen aus, für die Hilfe im Ausland nicht zugänglich ist.

Zahlen aus dem Jahr 2018
- Papatya hat 410 Ratsuchende beraten.
- 40 % waren von einer Zwangsverheiratung betroffen.
- 21% meldeten sich aufgrund einer drohenden oder erfolgten Verschleppung. In etwa der Hälfte dieser Fälle stand die Verschleppung in Zusammenhang mit einer Zwangsverheiratung.
- 24 Betroffene meldeten sich aus dem Ausland. In 7 Fällen konnte mit Hilfe der Onlineberatung eine Rückkehr nach Deutschland ermöglicht werden.
- Besonders häufig kamen Hilferufe aus den arabischen Ländern (30%), Pakistan (25%) und der Türkei (21%).

"Mädchen und Frauen werden heutzutage immer noch häufig Opfer patriarchalischer Erziehungsmethoden. Wenn Ihr Zwangsheirat oder Verschleppung befürchtet, holt Euch rechtzeitig Hilfe." Sibel Kekilli, Schirmherrin der Onlineberatung SIBEL

#HolDirHilfe soll Betroffene ermutigen, sich rechtzeitig Hilfe zu holen. Gemeinsam mit den Beraterinnen können sie das Risiko einer Zwangsheirat oder Verschleppung einschätzen und Schritte zur Verhinderung einleiten. Im Notfall ist eine Aufnahme in der anonymen Kriseneinrichtung möglich.

PAPATYA will außerdem die Öffentlichkeit auf das Phänomen Verschleppung aufmerksam machen und dazu aufrufen hinzuschauen, wenn Jugendliche nach einem vermeintlichen Urlaub nicht zurückkehren.

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