(openPR) Die neue GALERIE ALBER hat gleich einen guten Start hingelegt und Köln innerhalb weniger Monate um einen attraktiven Ausstellungsort in der Altstadt Nord bereichert. Jetzt mit der dritten Ausstellung, seit November 2018, beweist Marco Alber, 31, erneut sein klares und ebenso spannendes Ausstellungs-Konzept und zeigt abstrakte Positionen in Malerei und Skulpturalem von ebenso jungen Künstlern wie er selbst.
Bei dem Galeristen aus Leidenschaft – „Ich werde niemals reiner Kunsthändler sein“ – wird alles zu einer Frage des (guten) Stils. Ob es das Kuratieren selbst ist, die Kooperation mit Künstlern auf Augenhöhe, wie er offen mit Kunstinteressierten kommuniziert, sogar bis hin zum eigenen japanisch-minimalistischen Kleidungsstil – dahinter steht ein Überzeugungstäter in Sachen Ästhetik und vor allem Ethik, die seine Lebens-Art und seine mit Bedacht gewählten, konzeptionellen Entscheidungen prägen.
Galerist aus Leidenschaft – Marco Alber ist mehr als reiner Kunsthändler!
Dabei schafft er auch mit „Offenheit und Authentizität“ den Spagat zwischen gegensätzlichen Zielgruppen. Hier die klassischen Kunstinteressierten - dort die neuen jungen Kunstfreunde. Eine Gegensätzlichkeit, die sich durchaus auftun kann, wenn man avantgardistische Kunst in einer eher klassischen White Cube Galerie präsentiert. Jedoch mit seinem „offenen Vermittlungsansatz“ will er sehr wohl ein breites, kunstinteressiertes Publikum erreichen. Denn: „Eine Ausstellung nur für eine Handvoll vermögender Sammler zu machen, ist für mich kein echter Erfolg.“
Der Kommunikator und Netzwerker lädt dann ein zu Kultur-Events, wie Wine Tasting, Künstler Dinner, Film-Screening oder ein DJ Set – bei freiem Eintritt. Ebenso durch seine Kooperationen mit Künstlern, Galerien und Kunst-Institutionen, wie zum Beispiel im Rahmen der diesjährigen Art Cologne, wirkt er am Puls der Zeit.
Doch was er an seiner Galeristen-Tätigkeit am meisten schätzt, ist der tägliche Umgang mit Werken von Künstlern, die er selbst ausgesucht hat und mit denen er sich gemeinsam weiter entwickelt.
Zusammen mit seinen Künstlern entwickelt sich auch Alber selber weiter
Und wo hat der Kaufmann für audiovisuelle Medien und der geprüfte Kulturmanager „Galerie gelernt“? Den Part der Kunstvermittlung konnte er sich bei der langjährigen Arbeit im Verein der Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig e.V. aneignen. Das Galeriegeschäft erst einmal in anderen Galerien, z.B. als Berater der Düsseldorfer Galerie Conrads, sowie in der ersten eigenen Galerie zusammen mit seiner Frau Denisa. Dazu kamen vielfältige freie Tätigkeiten als Kurator, Moderator von Kunst-Events, Autor von Künstler-Portraits und Berater für Kunst-PR und Online Marketing.
Der Name „GALERIE ALBER“ ist sein persönliches Programm. Auf zwei Stockwerken und 140 Quadratmetern in der Kölner Altstadt Nord findet man die geschichtsträchtige Adresse „Am Römerturm 15“. Nur einen Steinwurf entfernt treffen hier – in scheinbarem Anachronismus – eine coole Kunst Location auf die Jahrtausende alten Stadtmauern der Römer.
Marco Alber vereint rheinische Kunsttradition mit digitaler Vernetzung
Köln, heute mit seinen über 80 Galerien, ist immer schon ein wichtiger Kunstmarkt gewesen. So knüpft Alber bewusst an die rheinische Galerietradition an, in dem er die lokale Kunstszene stärken und diese gleichzeitig internationalen Positionen gegenüberstellen will. Das gelingt mit der heutigen Vernetzungskultur, dabei weiß Alber um die Herausforderungen: „Durch die digitalen Kommunikationsmedien geht es mehr denn je um eine Positionierung der Künstler und ihrer Werke in einem schwer ein zu grenzenden und internationalen Umfeld.“
Aber auch physische Präsenz ist ein wichtiger Bestandteil des Konzepts, denn gleich noch in diesem Jahr präsentiert sich die GALERIE ALBER unter anderem auf der internationalen Messe, der Paris Contemporary Art Show.
Derzeit befinden sich vier junge Künstler*innen im Portfolio der GALERIE ALBER, die vorwiegend im Rheinland leben und arbeiten: So auch Béla Pablo Janssen (*1983), der aktuell bis zum 3. Mai 2019 seine Arbeiten in der Einzelausstellung „Schwerkraft als Problem der Malerei“ in den aufwändig renovierten Räumlichkeiten der Galerie zeigt. Parallel dazu lädt Alber zu einem Filmscreening im Rahmen der Ausstellung in die Kölner Filmpalette am 27. April 2019 ein.
Insgesamt pro Jahr plant Alber sechs Ausstellungen, wobei er in Zukunft nicht mehr als zehn feste Künstler*Innen repräsentieren wird. Dazu kommen durchaus auch Kooperationen mit (internationalen) Gast-Künstlern.
Die GALERIE ALBER hat zukünftig zehn feste Künstler im Portfolio
Dabei ist seine Auswahl für die Kunstschaffenden nicht von Normen wie einem Lebenslauf abhängig, sondern von künstlerischen Kriterien, wie die „der persönlichen Entwicklung, visueller Aussagekraft oder auch handwerklicher Qualität“. Dazu gibt sein klar definiertes Galerieprogramm die Richtung vor: Alber präferiert vorwiegend Künstler aus den Gattungen Malerei, Bildhauerei und Installationen mit dem Schwerpunkt Abstraktes. Gibt es etwas, das man bei Alber nie zeigen wird? „Da viele zeitgenössische Künstler medienübergreifend arbeiten, ist es schwierig etwas Konkretes auszuschließen. Eine rein virtuelle Ausstellung, so interessant und zeitgemäß das Thema auch sein mag, wird aber wohl nie in der Galerie zu sehen sein.“
Für die kommende Kunstschau plant Alber eine abstrakte Doppelausstellung #1026 (alle Doppelausstellungen haben Farbnummern als Titel, siehe auch Interview im Anhang) mit zwei Künstlern: die konzeptuell ausgerichtete Jorinde Fischer und der Maler Christian August, ehemals aus der Graffiti-Szene. Hier treffen bewusst gesetzte Farbintensitäten von beiden Künstlern aufeinander, jedoch in völlig verschiedenen Medien. Eine Spannung, die sich aus Bezügen zwischen ihren installativen Werken und Wandarbeiten ergeben, hat Kurator Alber wohl gesetzt ...
Die Ausstellung #1026 läuft vom 10. Mai bis zum 5. Juli 2019.
Termine GALERIE ALBER
- Ausstellung Béla Pablo Janssen „Schwerkraft als Problem der Malerei“ bis 3.5.2019
- Filmscreening zu „Schwerkraft als Problem der Malerei“ am 27.4.19, Filmpalette Köln
- Nächste Ausstellung #1026: Jorinde Fischer/Christian August. Vom 10.5. bis 5.7.19
GALERIE ALBER GmbH
Am Römerturm 15
50667 Köln
www.galeriealber.com
Tel. +49 221 42 33 02 75
Öffnungszeiten: Do–Sa, 12–19 Uhr u.n.V.












