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Explosionsschutz in industriellen Prozessen durch sichere Erdung von Big Bags

09.04.201917:41 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Explosionsschutz in industriellen Prozessen durch sichere Erdung von Big Bags
Erdungstestgerät EKX-FIBC zur überwachten Erdung von FIBC Typ C im Staub-Ex-Bereich
Erdungstestgerät EKX-FIBC zur überwachten Erdung von FIBC Typ C im Staub-Ex-Bereich

(openPR) Das neue TIMM Erdungstestgerät EKX-FIBC live erleben: Vom 9. bis 11. April 2019 stellt die Firma TIMM ihre überwachte Erdungslösung für FIBC des Typs C auf der Fachmesse POWTECH in Nürnberg vor. Die Besonderheit ist das einzigartige 2-Zangen-Messprinzip.



Schüttgüter werden häufig in flexiblen Säcken (Big Bags) transportiert und gelagert. Beim Abfüllen oder Entleeren der Big Bags sind zwei physikalische Vorgänge zu beachten. Zum einen wird durch die Bewegung des Schüttguts Staub freigesetzt. Dieser bildet zusammen mit der umgebenden Luft außerhalb und innerhalb des geschlossenen Gebindes eine explosive Atmosphäre.
Als explosionsfähig sind beispielsweise folgende Materialien eingestuft:
- Mehl, Stärke, Reis, Zucker, Früchte in Pulverform
- Holzspäne, Kokosfasern, Jute, Zellstoff
- Kohle, Ruß, Koks, Asche
- Metalle, Kunststoffe, Harze, Gummi, PVC in Pulverform
- und viele andere mehr

Zum anderen führen die beim Befüllen oder Entleeren des Big Bags auftretenden Aufprall- und Trennbewegungen der Schüttgutpartikel zu elektrostatischen Aufladungen. Deren unkontrollierte Entladung kann einen Funken erzeugen und damit die Staubwolke entzünden. Es kommt zu einer Staubexplosion.

Um die Gefahr einer Staubexplosion zu mindern, werden für explosionsfähige Materialien ableitfähige Big Bags verwendet. Diese gibt es in zwei Ausführungen: mit eingewebten Metallfäden oder mit Carbonfasern. Diese leitfähigen Fasern durchziehen das Gewebe des Sacks und sind mit seinen Erdungslaschen verbunden. Über die Erdungslaschen sollen die elektrostatischen Aufladungen sicher zum Erdpotential abgeleitet werden. Wird hierfür nur eine einfache Ableitverbindung über ein Erdungskabel verwendet, oder wird alleine darauf vertraut, dass der Big Bag über die Aufhängung hinreichend geerdet ist, entsteht ein Sicherheitsrisiko dahingehend, dass eine tatsächliche Überprüfung des Ableitwiderstandes nicht stattfindet. D. h., eine mechanische Beschädigung des Erdungskabels, eine schlechte Kontaktierung der Erdungsklemme, eine Beschädigung der Erdungslasche oder der Faserstruktur, oder eine gar nicht erst angeschlossene Erdungsklemme werden nicht erkannt. Um diese Gefahrensituationen abzuwenden, sollten nach dem Stand der Technik spezielle Erdungstestgeräte eingesetzt werden.

Für die Überwachung der Befüllung und Entleerung von flexiblen Schüttgutbehältern FIBC Typ C gemäß IEC EN 61340-4-4 hat TIMM das EKX-FIBC (https://www.timm-technology.de/produkte/ekx-fibc/) entwickelt. Das Erdungstestgerät wird stationär an Abfüllanlagen für Schüttgüter montiert. Es leitet die statische Aufladung des FIBC über zwei Erdungszangen zum Erdpotenzial ab. Das neue 2-Zangen-Messprinzip bietet eine sichere Objekterkennung des FIBC und Manipulationssicherheit durch die Messung über zwei Zangen.

Eine Befüllfreigabe erfolgt, wenn der angeschlossene FIBC ordnungsgemäß erkannt und sicher geerdet ist. Im Falle eines Sicherheitsrisikos wird der Befüllvorgang sofort unterbrochen und ein sicherer Zustand hergestellt.

Neben dem EKX-FIBC zeigt TIMM auf der POWTECH 2019 auch Erdungslösungen für Silo-Züge, Tankwagen und IBC. Weitere Informationen zu TIMM finden Sie unter https://www.timm-technology.de

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