openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Diagnose Darmkrebs

08.04.201917:15 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Diagnose Darmkrebs
Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gGmbH
Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gGmbH

(openPR) Ganzheitliche Krebsbehandlung im Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen
------------------------------

Rund 65.400 Menschen erhalten pro Jahr in Deutschland die Diagnose Darmkrebs. Was diese Statistik des Robert Koch-Institutes nicht darstellt, sind die Einzelschicksale der Erkrankten und ihrer Familien. "Die meisten Patienten stellen sich sofort existentielle Fragen nach der noch verbleibenden Lebensdauer und Lebensqualität sowie der weiteren Teilhabe am Arbeits- und Gesellschaftsleben", bestätigt Dr. med. Ulrich Garlipp. Der Chefarzt leitet seit 2015 die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie in der Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gGmbH. Er weiß, dass krebsbehandelnde Ärzte den Patienten nicht alle Sorgen nehmen können, aber eine ganzheitliche Behandlung ist heute möglich und sehr wichtig. Das beginnt mit der Diagnose und der ausführlichen Information zur Behandlung. Daran schließt sich die bestmögliche medizinische Therapie an, die aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt und auch weitere Fachbereiche einbezieht, die für die Behandlung der Patienten hilfreich sein können. Dabei denkt der Chefarzt beispielsweise an Psychoonkologen und Ernährungstherapeuten. Dieses Spektrum von in der Krebsbehandlung erfahrenen Ärzten, Psychologen und Ernährungswissenschaftlern deckt auch die Patientenakademie am 17. April 2019 ab. Als anerkannte Informationsveranstaltung der Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gGmbH lädt sie diesmal ein zum Thema "Diagnose Darmkrebs - was nun?".



Zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen

Darmkrebs tritt häufig im Dickdarm als Kolonkarzinom und im Mastdarm als Rektumkarzinom auf. Ärzte sprechen in beiden Fällen vom kolorektalen Karzinom. Da oft Darmpolypen Vorboten einer Krebserkrankung sind, empfiehlt sich bei familiärer Vorbelastung und ab einem bestimmten Lebensalter die regelmäßige Darmspiegelung. "Darmspiegelungen werden heute unter Narkose durchgeführt und bieten den Vorteil, dass verdächtiges Gewebe direkt entnommen und begutachtet werden kann", sagt Dr. Garlipp. Denn das Tückische bei Darmkrebs ist, dass er relativ lange unentdeckt bleibt. Anzeichen wie Blut im Stuhl stellen sich häufiger erst in einem späteren Krankheitsstadium ein. Aber je früher Darmkrebs erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Die Ärzte im Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen haben stets den Anspruch, nicht den Krebs, sondern den Menschen zu behandeln. Dieses ganzheitliche Behandlungskonzept wird die Assistenzärztin Christina Schaarschmidt in ihrem Vortrag näher erklären.

Die Aufgaben der beteiligten Fachbereiche sind klar definiert. Chirurgen operieren die Krebsgeschwulst und legen die Nachbehandlung (Chemo-, Antikörper-, Immun-, Strahlentherapie) in Abstimmung mit dem Patienten fest. Das Pflegepersonal umsorgt die Patienten in der stationären Zeit. Ängstigen sich Patienten sehr, kommen Psychoonkologen hinzu. Ernährungstherapeuten werden bereits vor der Operation zu Rate gezogen, um eine ungestörte Wundheilung zu ermöglichen und den späteren Ernährungszustand zu beobachten. Für die Mobilisation sind die Physiotherapeuten zuständig und Themen wie Rehabilitation und Rentenanträge liegen in den Händen der Sozialarbeiter. "Dieses Netz der Fachärzte, Psychologen und Fachkräfte des Pflege- und Sozialwesens kann den Krebserkrankten auffangen und ihn durch eine anstrengende Lebensphase begleiten", bestätigt Dr. med. Ulrich Garlipp. In der Patientenakademie am 17. April 2019 kommen deshalb auch die Diplom-Psychologin und Psychoonkologin Sylvia Booth und die Ernährungswissenschaftlerin Dr. rer. med. Anja Müller zu Wort.

Dr. med. Ulrich Garlipp zeigt in seinem Vortrag Behandlungsmöglichkeiten bei Metastasen auf. Er wird dabei auch darauf eingehen, welche Rolle nicht nur Umwelteinflüsse und genetische Faktoren, sondern insbesondere das Immunsystem bei einer Krebserkrankung und -behandlung spielen. So kommen seit wenigen Jahren neben den klassischen Mitteln zur Chemotherapie und den sogenannten Antikörpern auch neue Substanzklassen zur Anwendung, die in das Immunsystem eingreifen und die entartete, sich ungebremst vermehrende Krebszelle wieder anfällig für den natürlichen Zelltod macht. Nachdem mit dieser Therapie bereits der sogenannte "schwarze Hautkrebs" und bestimmte Formen des Lungenkrebses behandelt werden, sprechen auch einige Darmkrebsformen darauf an. "Wir haben die Immuntherapie im Bitterfelder Klinikum schon erfolgreich eingesetzt. Gleichzeitig praktizieren wir hier die Integrative Onkologie, die darauf abzielt, die körpereigene Abwehrkraft gegen den Krebs auch anderweitig zu stärken. Dazu gehört, dass alle Beteiligten von der Diagnose bis zur Nachsorge vor Ort sind und gemeinsam mit dem Patienten an einem Strang ziehen. Bei auftretenden Problemen kann sofort reagiert werden und es entsteht eine viel intensivere, vertrauensvolle Beziehung zwischen Patient und Behandlern. Dieses gute Gefühl auf beiden Seiten trägt nachhaltig zur Stärkung des Immunsystems und damit auch zur Heilung bei", ist Dr. Garlipp überzeugt.

In der Klinik für Allgemein, Viszeral- und Gefäßchirurgie in der Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gGmbH werden weit mehr als 150 Darmkrebspatienten jährlich behandelt. Zur Klinik gehören eine Station mit 38 Betten und drei Behandlungsplätze für die Durchführung ambulanter Chemotherapien. Im Fachbereich Koloproktologie werden alle gut- und bösartigen Erkrankungen des Dickdarms, des Enddarms und des Beckenbodens behandelt. Durch Spezialisierung auf dieses Organsystem und eine breite Kooperation mit anderen Fachrichtungen werden die Behandlungsergebnisse weiter optimiert. Zu den Qualitätsindikatoren gehören ein hoher Anteil laparoskopischer Operationen beim Rektumkarzinom, die unter dem Mikroskop bestätigte Qualität der Operation sowie die intraoperative Darstellung der Nervenfunktion und die intraoperative Kontrolle der Darmnaht auf Dichtigkeit. Kooperationspartner sind die Medizinische Klinik II, das Psychoonkologie-Team, die Physiotherapie und Ernährungsmedizin, der Sozialdienst und das Sanitätshaus Hellwig für die Stomatherapie.

Patientenakademie am 17. April 2019, 16:00 Uhr
Thema: Diagnose Darmkrebs - was nun?

Programm:
- Nicht den Krebs, den Menschen behandeln wir. Ganzheitliches Behandlungskonzept im Gesund- heitszentrum Bitterfeld/Wolfen, Assistenzärztin Christina Schaarschmidt
- Stellenwert der Psychoonkologie bei Darmkrebs, Diplom-Psychologin Sylvia Booth
- Ernährungstherapie bei Darmkrebs, Ernährungswissenschaftlerin Dr. rer. med. Anja Müller
- Behandlungsmöglichkeiten bei Metastasen, Chefarzt Dr. med. Ulrich Garlipp

Ort: Saal 063, Städtisches Kulturhaus Bitterfeld-Wolfen, Puschkinplatz 3

Bildunterschrift:
Informationsquelle: Die Patientenakademie der Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gGmbH bietet interessante Vorträge zu vielfältigen Gesundheitsthemen. Foto: GZBIWO




------------------------------

Pressekontakt:

Gesundheitszentrum Bitterfeld/ Wolfen
Frau Grit Hachmeister
Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 2
06749 Bitterfeld-Wolfen

fon ..: 03493/ 31 3017
web ..: http://www.gzbiwo.de
email : E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1044722
 798

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Diagnose Darmkrebs“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen

Bild: Expertise für HerzschwächeBild: Expertise für Herzschwäche
Expertise für Herzschwäche
Chefarzt Anwar Hanna erhält Zusatzqualifikation ------------------------------ Das Risiko, an Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zu erkranken, ist für Menschen in den ostdeutschen Bundesländern immer noch höher als in Westdeutschland. Dies bestätigt die aktuelle Studie einer wissenschaftlichen Plattform der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie. Die Medizinfortschritte im kardiologischen Fachgebiet sind inzwischen beachtlich. Akute oder chronische Herzschwäche bleiben allerdings ernsthafte Erkrankungen und sind einer der häufigsten Gründe f…
Bild: Zeit ist HirnBild: Zeit ist Hirn
Zeit ist Hirn
Aktionstag gegen den Schlaganfall in der Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gGmbH ------------------------------ Ein Schlaganfall ist die Folge einer plötzlichen Durchblutungsstörung im Gehirn. Etwa 270.000 Menschen pro Jahr* trifft hierzulande diese Diagnose und für die meisten verändert sich das Leben dadurch tatsächlich "schlagartig". "Es ist wichtig, das persönliche Schlaganfallrisiko zu kennen, eine individuelle Vorsorge zu leisten und im Notfall schnell und richtig zu handeln", appelliert Anwar Hanna. Der Chefarzt der Medizinischen K…

Das könnte Sie auch interessieren:

Neues Infoportal zum Thema „Darmkrebs“ gestartet
Neues Infoportal zum Thema „Darmkrebs“ gestartet
Bad Berka, 30. Juni 2011 --- Darmkrebs – Für viele Menschen stellt diese Diagnose eine große Veränderung in der Lebensführung dar. Betroffene und Angehörige brauchen in dieser Situation oftmals Rat und Begleitung. Mit dem neuen Portal www.darmkrebs-operation.de werden den Informations- und Hilfesuchenden umfassende Auskünfte zu diesem speziellen Thema …
Erblicher Darmkrebs - wer ist gefährdet?
Erblicher Darmkrebs - wer ist gefährdet?
Darmkrebs ist weltweit eine der häufigsten Krebserkrankungen – rund 70.000 Menschen erkranken allein in Deutschland jährlich an dieser Tumorerkrankung. Das St. Franziskus- Hospital ist in der Aufklärung, Diagnose und Therapie von Darmkrebs besonders engagiert. Deshalb findet am 17.09.2014, ab 18:00 Uhr, das Gesundheitsforum „Erblicher Darmkrebs“ im Hörsaal …
Patientenforum "Aktiv gegen Darmkrebs"
Patientenforum "Aktiv gegen Darmkrebs"
Anlässlich des Darmkrebsmonats März lädt das St. Franziskus-Hospital zu einem spannenden und informativen Patientenforum ein. Es gibt Kurzvorträge und Diskussionen. Darmkrebs ist weltweit eine der häufigsten Krebserkrankungen – rund 70.000 Menschen erkranken allein in Deutschland jährlich an dieser Tumorerkrankung. Das St. Franziskus- Hospital ist in …
Darmkrebsmonat März
Darmkrebsmonat März
Früh erkannt, ist Darmkrebs besser heilbar Bonn (elf) – Was für viele Krebsarten gilt, trifft besonders auf Darmkrebs zu: Früh erkannt, ist er besser heilbar. Anlässlich des Darmkrebsmonats März ruft die Deutsche Krebshilfe dazu auf, sich über die Möglichkeiten zur frühen Erkennung von Darmkrebs zu informieren: Welche Untersuchungen bieten die gesetzlichen …
Darmkrebs – Erkrankung in jungen Jahren kann auf eine erbliche Veranlagung hindeuten
Darmkrebs – Erkrankung in jungen Jahren kann auf eine erbliche Veranlagung hindeuten
Klinische Amsterdam- und Bethesda-Kriterien helfen bei der Erkennung gefährdeter Patienten. Zielgerichtete und standardisierte Diagnostik ist in der Diagnostik von erblichem Darmkrebs (HNPCC) wichtig. Experten empfehlen erhöhte Aufmerksamkeit in Klinik und Praxis, um Patienten mit erblichem Darmkrebs sicher zu diagnostizieren. Erblicher Darmkrebs gehört …
Darmkrebs früh erkennen und erfolgreich behandeln
Darmkrebs früh erkennen und erfolgreich behandeln
Deutsche Krebshilfe verstärkt Aufklärung im Darmkrebsmonat März Bonn (sts) – Seit 2002 nutzen Gesundheitsorganisationen den Monat März, um intensiv über das Thema Darmkrebs zu informieren. 73.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland neu daran. Früh erkannt ist diese Krankheit fast immer heilbar. Daher bieten die Gesetzlichen Krankenkassen allen …
Bild: Einkommensausfälle und Existenzminimum: Was die Diagnose Darmkrebs finanziell bedeutetBild: Einkommensausfälle und Existenzminimum: Was die Diagnose Darmkrebs finanziell bedeutet
Einkommensausfälle und Existenzminimum: Was die Diagnose Darmkrebs finanziell bedeutet
Darmkrebs ist bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebsart. Jährlich erkranken in Deutschland circa 62.000 Menschen neu daran. Aufgrund von plötzlichen Einkommensausfällen oder hohen Zusatzausgaben geraten viele Betroffene nach der Diagnose in finanzielle Nöte. Die „patientenhilfe darmkrebs“ unterstützt in Not geratene Darmkrebspatienten. Die Initiative …
Gegen Darmkrebs und für das Leben
Gegen Darmkrebs und für das Leben
Die Deutsche Krebshilfe gibt Tipps im Darmkrebsmonat März Bonn (jft) – Jedes Jahr erkranken fast 64.000 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs. Die Diagnose ist für viele Betroffene ein schwerer Schock. In dieser neuen Lebenssituation kommen zahlreiche Fragen und Ängste über die Zukunft und die anstehende Therapie auf. Je früher Darmkrebs erkannt …
Darmkrebs: Kostenlose DVD zur Diagnostik – Therapie - Nachsorge
Darmkrebs: Kostenlose DVD zur Diagnostik – Therapie - Nachsorge
Derzeit müssen Deutschlands Ärzte Jahr für Jahr rund 71.000 Menschen - Durchschnittsalter 70 Jahre - mit der Diagnose Darmkrebs konfrontieren. Etwa 29.000 der Patienten sterben daran. Diese Quote könnte geringer sein. Voraussetzung ist eine bessere und an aktuellen Forschungsergebnissen orientierte Versorgungsstruktur. Erst dann können wirklich alle …
Bild: Broschüre zum Thema DarmkrebsBild: Broschüre zum Thema Darmkrebs
Broschüre zum Thema Darmkrebs
Darmkrebs ist eine schockierende und oft überraschende Diagnose. Denn die bösartige Erkrankung des Darmtrakts kommt schleichend – eindeutige Beschwerden treten in der Regel erst in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium auf. Jetzt haben die zwei Chefärzte vom Bauchzentrum der Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg, Dr. med. Nils Kleemann und Dr. med. …
Sie lesen gerade: Diagnose Darmkrebs