(openPR) Ästhetisch, individuell und erweiterungsfähig. Das waren einige der Hauptkriterien, die es zu beachten galt. In Kooperation mit dem Fachbereich Architektur und Innenarchitektur der Fachhochschule Lippe und Höxter schrieb der Fertighaushersteller Kaiser Haus den Wettbewerb „Prefabricated Houses“ an der Hochschule aus. Ziel war es, ein Systemgebäude zu entwickeln, welches neben den üblichen Produktions- und Kostenoptimierungen einen besonderen formalen und ästhetischen Anspruch sowie maximale Flexibilität für jede Lebenssituation ermöglicht.
Im März begann die Zusammenarbeit zwischen der Fachhochschule und Kaiser Haus. Die Professoren Ernst Thevis, Susanne Schwickert und Ulrich Knaack betreuten die Studenten innerhalb ihrer Semesterarbeit, in der die Konzeptpunkte des Wettbewerbs mit den zukünftigen Architekten umgesetzt wurden. Passend zum Thema hielten die Professoren mehrere theoretische Vorträge, welche durch einen Besuch bei Kaiser Haus in Marienmünster-Vörden einen praktischen Bezug bekamen.
In Form von Grundrissen, Modellbauten, Klimakonzeptionen und konstruktiven Details erarbeiteten die Studenten ihre Ideen. „Wir als Hochschule suchen die Kooperation mit der Praxis. Schließlich geben wir den Studenten so die Möglichkeit unter realistischen Anforderungen zu arbeiten und ihre Ideen praxisnah auszurichten“, erklärte Professor Ulrich Knaack die Intention der Zusammenarbeit mit Kaiser Haus.
Am 25. September 2006 war es dann soweit. Insgesamt zwölf Modelle standen zur Diskussion aus denen die ersten drei Plätze ermittelt wurden. Die Entscheidung viel recht schwer. Die Studenten lieferten innovative und konstruktive Entwürfe von abnehmbaren, Luft zirkulierenden Dächern, mehrstufig erweiterbaren Häusern bis hin zu perfekten Raumaufteilungen. „Wir wollten erreichen, dass sich der Nachwuchs der Architekten nicht nur mit der Massiv- sondern auch mit der Holzbauweise auseinandersetzt. Die tollen Ergebnisse zeigen, dass diese Idee erfolgreich umgesetzt wurde“, sagte Marcus Kaiser, Geschäftsführer von Kaiser Haus bei der Preisverleihung. Anastasia Rodschinka überzeugte die Spezialisten rund ums Haus auf Anhieb. Die Erstplatzierte aus dem fünften Semester punktete durch ein vierstufiges Erweiterungssystem. Angefangen bei einem Singlehaus mit einer Wohnfläche von 30 Quadratmetern ist dieses in drei Stufen durch Dach- und Wohnraumanbauten bis zu einem Familienhaus erweiterbar. Ohne die vorherige Wohnstruktur zu verändern, kann während der Erweiterungsphase das Haus bewohnt bleiben. Die Möglichkeit durch spezielle Fassadenplatten das Haus farbenfroh aber auch schlicht zu gestalten war ein weiteres Argument für den ersten Platz. Julia Pause sicherte sich mit einem gut durchdachten, zweistöckigen Energiesparhaus mit Flugdach den zweiten Platz. Nathalie Schlüter und Tim Schönheit belegten zusammen Platz Drei.
Doch eigentlich wird es jetzt erst richtig spannend für die Studenten. Nicht umsonst tüftelten, zeichneten und bauten sie in den letzten Monaten an ihren Entwürfen. Kaiser Haus setzt in Zusammenarbeit mit den Studenten die Pläne in die Realität um. „Natürlich müssen noch einige konstruktive Details erarbeitet werden aber wir nehmen die erstplatzierten Häuser in unser Produktprogramm auf. Gerade von der Idee, ein erweiterbares Wohnkonzept zu einem attraktiven Preis anzubieten, versprechen wir uns eine breitere Käuferschicht anzusprechen“, zeigte sich Geschäftsführer Tobias Kaiser zuversichtlich. Zu recht, immer mehr Alleinlebende und Paare träumen von einem günstigen Eigenheim. Kaiser Haus gibt dann die Möglichkeit mit geringen Investitionen vorerst ein Singlehaus zu bauen. Dieses lässt sich als Couple-, Familien- oder Seniorenhaus umgestalten und passt sich an die Bedürfnisse und Lebenssituation der Eigentümer an. Wenn sie in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, bietet dieses Konzept ebenfalls Unabhängigkeit und individuelles Wohnvergnügen.
Die ersten Termine und Pläne zur Umsetzung der Modelle besprachen die Beteiligten schon kurz nach der Preisverleihung. Jetzt darf gespannt gewartet werden, wann die ersten „Prefabricated Houses“ nicht nur als kleines Modell sondern in wahrer Größe bewundert werden können. Weitere Infos unter: www.kaiser-haus.de
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