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Wir haben kein Migrationsproblem, wir haben ein Rassismusproblem

20.03.201915:43 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Binationale Familien berichten über eine Klimaverschiebung im gesellschaftlichen Miteinander. Diskriminierungen und Anfeindungen werden häufiger. Zur Bedeutung des Internationalen Tages für die Beseitigung rassistischer Diskriminierung am 21. März.

„Dass Rassismus plötzlich wie eine Meinung daherkommt, die diskutierbar wäre, spüren auch die Familien unseres Verbandes. Sie erzählen von zunehmendem Alltagsrassismus, von rassistischen Zuschreibungen, von neuen Ausgrenzungen. Das gesellschaftliche Klima hat sich verschoben“, berichtet Hiltrud Stöcker-Zafari, Geschäftsführerin des Verbandes. Dabei seien es gerade die interkulturell lebenden Familien, die vorleben wie selbstverständlich, normal und wichtig dieser Alltag in einer Einwanderungsgesellschaft sei.

Ethnisch-nationalistische Bewegungen und Parteien nehmen die Zuwanderung 2015 als Vorwand und benutzten sie als Folie, um Migration in den Mittelpunkt gesellschaftlicher und politischer Diskurse zu rücken, um so ihr rassistisches Gedankengut ausbreiten zu können. Die Folge sei auch eine Verstärkung von strukturellem Rassismus, der Zugänge zu Bildung und Arbeits-markt erschwere und Zukunftschancen, die für die ganze Gesellschaft relevant sind, verhindere.

„Rassismus geht uns alle an. Angesichts der anstehenden Europawahlen kann man gar nicht oft genug betonen, welche Gefahr für ein demokratisches Miteinander unseren Gesellschaften droht und wie sehr das demokratische Klima vergiftet wird“, warnt Hiltrud Stöcker-Zafari.

Kontakt für Rückfragen und weitere Informationen:
Hiltrud Stöcker-Zafari, Bundesgeschäftsführerin
Tel.: 069 / 713756 -12, Mail: E-Mail
www.verband-binationaler.de

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Verband für interkulturell und mehrsprachig lebende Paare und Familien
Der Verband unterstützt den Aufruf "Europa für Alle", den schon über 60 Organisationen, Initiativen, Sozial- und Umweltverbände mitunterzeichnet haben. Höhepunkt der Kampagne sollen am 19. Mai mehrere Demonstrationen unter dem Motto »Ein Europa für Alle - Deine Stimme gegen Nationalismus« in verschiedenen Städten sein.

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