(openPR) Brandenburger Tor, Reichstag, Checkpoint Charlie – wer nach Berlin fährt, lässt sicher kaum eine der Sehenswürdigkeiten aus, die unter den „Top 10“ rangiert. Die Studienfahrt „Jüdisches Leben gestern und heute“ dagegen schaut vom 17. bis 20. Juni 2019 hinter die liebevoll restaurierten Fassaden und öffnet Türen zu einem neuen Blick auf die Geschichte der jüdischen Gemeinde. Veranstaltet wird die Studienfahrt vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund.
Wie gelang es rund 9.000 Jüdinnen und Juden während der NS-Zeit in Berlin unterzutauchen? Und warum ist die deutsche Hauptstadt heute wieder so beliebt in der jüdischen Community? Das Centrum Judaicum und die Spandauer Vorstadt, das Anne-Frank-Zentrum, die Gedenkstätte „Stille Helden“, das Jüdische Museum und das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas sind Ziele, an denen Antworten auf diese Fragen gesucht und gefunden werden. In der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) und im Jüdischen Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus trifft die Reisegruppe auf kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Diskussionen über Fragen des Miteinanders und Ausprägungen des wieder stärker spürbaren Antisemitismus heute. Zudem ist ein Besuch in der Redaktion des einzigen hebräisch-sprachigen Magazins "Spitz" in Berlin geplant. Ganz nebenbei lernen die Reisenden auch die jüdische Küche und Kultur kennen.
Die Städtetour „Jüdisches Leben gestern und heute“ ist eine von insgesamt nur zwölf offenen Studienfahrten, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund in diesem Jahr für Erwachsene anbietet und damit eine echte „Ringeltaube“. Maximal 25 Interessierte können teilnehmen. Die Studienfahrt ist in Nordrhein-Westfalen und Hessen als Bildungsurlaub anerkannt.
Die Teilnahme an der Zugfahrt ab Dortmund kostet 530 Euro bei Unterbringung im Doppelzimmer. Die Unterbringung im Einzelzimmer ist gegen Aufpreis möglich. Der Anmeldeschluss ist am Donnerstag, 11. April 2019. Nähere Informationen und Anmeldungen unter der Rufnummer 0231-952096-0 oder unter www.ibb-d.de.








