(openPR) Büdingen, 07.03.2019: Die Entwurmung ihres Hundes steht bei vielen Hundehaltern ganz oben auf der Agenda zur Tiergesundheit. Dies freut die Pharmaindustrie für Tierarzneimittel, die beispielsweise im Jahr 2017 rund ein Fünftel ihres Gesamtumsatzes in Deutschland alleine mit Antiparasitika erzielte. Würde sich das Entwurmen gemeinhin zugunsten der Tiere auswirken, wäre diese lukrative Einnahmequelle ohne Fehl und Tadel anzusehen – was leider nicht der Fall ist, wie Hundeexpertin Marie Kliem anprangert.
Der Mythos der regelmäßigen Entwurmung
Die meisten Hundehalter kennen es, dass Tierärzte zu regelmäßigen Entwurmungen raten, die alle ein bis drei Monate vorgenommen werden sollen. Die angeblich notwendige Einsicht vieler Tierbesitzer, die nur das Beste für ihren Vierbeiner möchten, ist an den satten Umsätzen der Pharmaindustrie erkennbar. So wurden zum Beispiel im Jahr 2016 runde 150 Millionen Euro deutschlandweit mit Antiparasitika umgesetzt.
"Natürlich muss ein Hund, der tatsächlich einen Wurmbefall hat, behandelt werden. Aber regelmäßiges Entwurmen ist unseres Erachtens völlig unnötig und schadet den Hunden sogar", sagt Marie Kliem, die seit vielen Jahren als Hundeexpertin und Gesundheitscoach (https://www.hundefutter-vital.com/) tätig ist. "Viele Hundehalter glauben zudem, es sei eine gute Vorsorge, wenn sie ihrem Hund Wurmkuren verabreichen und jener sei dann für eine gewisse Zeit vor Parasiten geschützt. Dies ist ein Irrglaube! Und schon der Begriff 'Wurmkur' ist irreführend und nicht richtig, da es mit einer wohltuenden Kur überhaupt nichts zu tun hat", ergänzt die Hundefachfrau und führt aus: "Eine sogenannte Wurmkur ist eine Behandlung mit einem sehr starken chemischen Antibiotikum, welches den Wurmbefall bekämpft, aber leider auch die Magen- und Darmflora komplett zerstört. Dadurch wird das Immunsystem der Hunde extrem geschwächt und es dauert in etwa sechs bis acht Wochen, bis sich jenes wieder erholt hat. Doch verabreichte Antibiotika wirkt maximal 24 Stunden, was bedeutet, dass behandelte Hunde am nächsten Tag erneut einen Wurmbefall bekommen können."
Viele Hundebesitzer kennen immer wieder auftretende Probleme der Futterablehnung bei ihren Lieblingen und/oder Schwierigkeiten mit Magen- und Darmfunktionen, die laut Marie Kliem oftmals auf vorheriges Entwurmen zurückzuführen sind. "Dieser Zusammenhang wird häufig und bedauerlicherweise nicht erkannt und einige Hundehalter wechseln im schlimmsten Fall auch noch das Hundefutter. In dessen Folge muss der Hund nicht nur die chemische Keule der Entwurmung 'verdauen', sondern auch noch den Futterwechsel, der zusätzlich belastet", erläutert die engagierte Expertin.
Entwurmen und Tierwohl in Einklang bringen
Nun mögen manche Tierärzte aufschreien und Hundehalter total verunsichert sein, was das 'richtige' Entwurmen angeht. Zudem schüren Tierärzte zu oft Ängste vor den Folgen eines Wurmbefalls, wodurch Antibiotika Hundehaltern wahrlich aufgedrängt wird. Marie Kliem bleibt dennoch gelassen und erklärt: Liegt tatsächlich ein Wurmbefall vor, kann dies der Hundehalter in der Regel sehr einfach am abgelassenen Kot erkennen, der sowieso aufgesammelt werden muss. Außerdem zeigen Hunde mit ihrem Verhalten an, wenn etwas nicht in Ordnung ist und womöglich eine Erkrankung vorliegt."
Wer mehr zur Sprache der Hunde kennen und lernen möchte, findet bei der Hundeexpertin jederzeit beratende Hilfe. Auch für die natürliche Entwurmung hält die erfahrene Fachfrau praxisnahe Tipps parat. "Es muss nicht immer Chemie sein. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, einer Wurmerkrankung auf natürliche Art und Weise vorzubeugen. Eine davon ist beispielsweise die positive Steuerung mithilfe der Hundeernährung, wie es mit Hundefutter der Firma Reico möglich ist. Darin sind spezielle Kräutermischungen mit verschiedenen Bitterkräutern enthalten, die ein gesundes Magen- und Darmmilieu aufbauen und vorbeugend wirken, sodass kein chemisches Entwurmen notwendig wird."












