(openPR) Liebe Medienvertreterinnen und -vertreter,
wir freuen uns, Ihnen rechtzeitig zum #Indiebookday am 30. März ein hoffnungsvolles Romandebüt vorstellen zu können: Chrizzi Heinen's Großstadterzählung "Am Schwarzen Loch" ist ein literarisches Plädoyer für das fantastische Erzählen und nimmt die Leser mit in eine scheinbar vertraute Welt, die doch voller Rätsel ist.
Die Berliner "Universalkreative" erzählt von Stadt als einem Lebensraum zwischen Traum und Wirklichkeit. Ihr Kosmos ist bevölkert von Lebenskünstlern und Visionären, ein Ort an dem Freiheit und Solidarität die Lebensgrundlagen bilden. Ein zeitloser Traum, dessen größte Gefahr die Wirklichkeit ist.
In der Tradition des Fantastischen Großstadtromans führt Chrizzi Heinen in ihrem Roman Elemente der Urban Fantasy mit einer Kritik realer Verhältnisse zusammen. Dabei gelingt der Autorin ein origineller Ton, ein Schwebezustand, in dem sich Melancholie und Aberwitz begegnen, eine Erzählung über das Erwachsenwerden, Selbstfindung und -verlust. Und Freundschaft, die über den Tod hinausgeht.
Das Romanmanuskript wurde auf die Shortlist des Blogbuster-Award 2017 für das beste unveröffentlichte Debüt gewählt. Der Titel wird eingereicht für den Deutschen Buchpreis 2019.
Chrizzi Heinen
Am Schwarzen Loch
Klappenbroschur, 304 S.
ISBN: 978-3-947106-21-9, 18,90€
auch als E-Book für 15,99 EUR
GENRE: Unterhaltende Belletristik, Großstadtroman, Berlin-Roman
ET: 25. März 2019 (Indiebook Day 2019)
Produkttext: »Ein Roman mit Sogwirkung.
Hildi, Ende zwanzig, erbt von ihrem Schweizer Großonkel ein schwarzes Loch. Ganz selbstverständlich wird es in ihrem Badezimmer installiert, wo es zwischen Toilette und Dusche ein bedrohliches Gravitationsfeld erzeugt.
Der Allesfresser aus dem Kosmos, eine in der Gentrifizierung verschwindende, bassgesättigte Clubkultur und urbane Alltagskünstler, die aus Betonritzen Löwenzahn zupfen, um ihn als Bioware auf dem Wochenmarkt feilzubieten – in Chrizzi Heinens erzählerischem Universum begegnen sich Melancholie und Aberwitz.
Im Zentrum dieses schrägen Großstadtpanoramas stehen Hildi, Gregor und Bodo – drei mit Sympathie gezeichnete Freunde, die einander umkreisen und sich in ihren ganz eigenen Gravitationsfeldern anziehen und auch wieder abstoßen. Gemeinsam kämpfen sie gegen Verlust und Monotonie in unseren Städten und leben einen Traum, dessen größte Gefahr die Wirklichkeit ist.«
Die Autorin
Chrizzi Heinen wuchs in Köln auf, wo sie bereits in der Grundschule ihre Hefte mit Fantasiegeschichten vollschrieb.
Sie arbeitete einige Zeit außerhalb Deutschlands und zog nach ihrem Studium 2005 nach Berlin.
Neben stadt- und kulturanthropologischen Forschungen, z. B. über Fluxus-Performances in Berlin-Neukölln, und der Hochschullehre widmet sie sich der künstlerischen Arbeit an Zeichnungen und kleineren Gemälden, organisiert Ausstellungen, produziert Hörspiele und wirkte als Musikerin und Texterin in diversen Projekten mit.
Chrizzi Heinen lebt mit ihrer Familie in Berlin-Friedrichshain.
Netzpräsenz
http://www.coconut-farm.org/
Stimme
»›Am schwarzen Loch‹ ist ein Text über ein Erbe, ein Erbe, das niemand geplant hatte, niemand gewollt hatte und niemand vorhersehen konnte. ... Doch wer hinter das unendliche Schwarz blickt, entdeckt eine Geschichte über die Veränderung der Städte und die Auswirkungen auf ihre Bewohner, den alltäglichen Kampf, seinen Platz zu finden, und den Wert, den es hat, Menschen gefunden zu haben, mit denen man das Kuriosum Leben teilen kann.« (Blog Zeilensprünge in seiner Empfehlung zum Blogbuster Award)
Leseproben
"Es tut so gut, in einer Nacht im Mai durch die Stadt zu rollen. Und mein Rennrad, ein polnisches Herrenmodell aus den Siebzigern, ist, seit ich in dieser Stadt lebe, mein treuester Begleiter. Manche Leute schwören auf Haustiere, ich auf Fahrräder. Das Rad und die Stadt sind ein unverzichtbares Gespann. Wenn ich an einem kühleren Sommertag hinter einem Bus an einer Ampel warte, in meinem knielangen, hellblauen Rock, dann wärmt der Qualm aus dem Auspuff meine unbekleideten Beine."
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"Nach 23 Uhr ist im Supermarkt Love in the Air, vielleicht etwas übertrieben, aber es herrscht allgemeines Wohlwollen, man schaut Leuten auch mal direkt ins Gesicht, taucht mit ihnen kopfüber in tiefe Kühltheken ein wie in Aquarien, wühlt mit geschlossenen Augen darin herum und greift nach irgendeinem Überraschungsprodukt. Selbst das junge Kassenpersonal, das für diese späten Schichten eingesetzt wird, kommt rüber wie entspannte Barkeeper in Chillout-Zones. Störend ist wie immer das grelle Licht, dafür kostet Supermarkt keinen Eintritt, anders als das Schwimmbad.
»Sieben Euro fünfzig, dafür gibt’s noch ’nen Sekt gratis dazu«, die Frau an der Schwimmbadkasse ist luftdicht hinter einer Glasscheibe abgeschlossen, ich höre ihre durch das Kassenmikrofon verzerrte Stimme deutlich, obwohl der Geräuschpegel in der gut besuchten Eingangshalle immer weiter zunimmt.
»Ich zahl hier sons’ 4 Euro für zwei Stunden schwimmen. Geht auch ohne Sekt?«. Ich bin wohl nicht die erste, die das fragt. »Nein! Sekt für alle!«, es klingt wie eine Drohung, »Nacht der offenen Bäder!«"
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"Bodo streckt mir zur Begrüßung einen Vorschlaghammer entgegen, das Abendlicht schmeichelt seinem müden Gesicht, aus dem die stets ruhelosen Augen flackern. Er gehört zu den Menschen, die mit achtzehn Jahren schon etwas Senioriges haben und dann mit Anfang dreißig plötzlich infantile Ideen entwickeln, für die man sie plötzlich ernstnehmen muss. Zu allen Zeiten wirkt er grundlos rastlos, wie durch eine fremde Kraft gesteuert."












