openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Gelungener Schlag gegen Cyber-Kriminalität

(openPR) Jetzt Zugriff auf sichergestellte Vermögenswerte nehmen und Schadensersatzansprüche geltend machen.
Schlag gegen Cyber-Kriminalität: Handel mit binären Optionen, Forex oder Kryptowährungen Ermittlungen gegen internationale Tätergruppe – Umfangreiches Beweismaterial sichergestellt – Hauptverdächtiger festgenommen.



„Es ist erfreulich, dass den Behörden nun ein empfindlicher Schlag gegen die Cyber-Kriminalität gelungen ist. Opfer und Anleger sollten nun ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen, um sich den Zugriff auf sichergestellte Vermögenswerte zu sichern und Schadensersatzansprüche geltend zu machen“ sagt Horst Roosen, Vorstand des BSZ Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. und seit 1989 aktiv im Anlegerschutz tätig.

Über Handelsplattformen im Internet gelingt es Kriminellen immer wieder, Anleger und Verbraucher mit riskanten Finanzprodukten wie binäre Optionen, Forex und ähnliche oder auch Kryptowährungen zu betrügen. Dem österreichischen Bundeskriminalamt (BK) ist nun eine empfindlicher Schlag gegen eine internationale Tätergruppierung gelungen, die europaweit mehrere tausend Verbraucher mit derartigen Finanzprodukten um etwa 100 Millionen Euro pro Jahr geschädigt haben soll. Wie das BK heute mitteilte, wurde ein Hauptverdächtiger festgenommen.

Ein Expertenteam des Bundeskriminalamts und des LKA Niederösterreich ermittelt bereits seit September 2017 gegen die internationale Tätergruppierung. Nun ist ihnen in Zusammenarbeit mit Ermittlern aus Deutschland, Bulgarien und der Tschechischen Republik ein empfindlicher Schlag gegen die internationale Cyber-Kriminalität gelungen. Dabei wurden in Sofia Räumlichkeiten von insgesamt 21 Firmen sowie vier Privatadressen von Verdächtigen durchsucht und einige Terabyte Daten, Geschäftsunterlagen und ein sechsstelliger Geldbetrag sowie 14 Konten sichergestellt. Zudem wurde ein Hauptverdächtiger festgenommen, der nun in Auslieferungshaft in Bulgarien sitzt.

Das kriminelle Netzwerk habe seine Opfer hauptsächlich über soziale Netzwerke, Anrufe aus Call-Centern oder mit Massenmails angeworben. Die Opfer wurden in dem Glauben gelassen, dass es bei den Finanzprodukten kaum ein Risiko gebe, obwohl es sich um hochriskante Produkte handelte. Zudem konnten die Kurse mittels einer Software im Sinne der Täter beeinflusst werden. Gewinnauszahlungen an die Anleger wurden nicht geleistet. Stattdessen wurden nur Verluste ausgewiesen. Tatsächlich wanderte das Geld der Anleger in Scheinfirmen und wurde dort gewaschen. Für die Opfer endete dies regelmäßig mit dem Totalverlust ihres investierten Kapitals, so das BK.

Für den groß angelegten Betrug haben die Täter ein Netzwerk aus Scheinfirmen geschaffen. Ein großer Teil dieser Infrastruktur mit Call-Centern, Software-Entwicklung oder Firmenkonten war in der Tschechischen Republik oder Bulgarien angesiedelt. Nun wurde in Abstimmung mit den nationalen Ermittlungsbehörden gegen einen Teil des Netzwerkes vorgegangen, der offenbar im Internet die Handelsplattformen XTraderFX, Optionstars, OptionstarsGlobal, Goldenmarkets, SafeMarkets, Cryptopoint und einige weitere betrieben hat. Nach Angaben des BK soll über diese Plattformen ein Umsatz von mindestens 66 Millionen Euro erwirtschaftet worden sein. Es werde aber davon ausgegangen, dass der tatsächliche Umsatz noch deutlich höher ist.

Erst im Dezember 2018 hatten die deutsche Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter eine gemeinsame Warnung an Verbraucher herausgegeben. Dabei wiesen sie auf die Gefahren aus dem Online-Handel mit bestimmten spekulativen Finanzinstrumenten wie CFDs und binären Optionen auf Rohstoffe, Aktien, Indizes sowie Währungen und Kryptowährungen hin. Die Kunden würden dabei mit hohen Gewinnaussichten und einfacher Handhabung gelockt.

„Umso erfreulicher ist es, dass den Behörden nun ein empfindlicher Schlag gegen die Cyber-Kriminalität gelungen ist. Opfer und Anleger sollten nun ihre rechtlichen Möglichkeiten prüfen, um sich den Zugriff auf sichergestellte Vermögenswerte zu sichern und Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

Betroffenen denen ein Schaden entstanden ist können sich der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Cyber-Kriminalität anschließen. Der BSZ e.V. kooperiert mit einer Initiative von Anwälten und Wirtschaftsprüfern sowie weiteren Experten die basierend auf den Ermittlungsergebnissen aus dem Strafverfahren gegen die Betreiber des Systems vorgehen und auch versuchen für geschädigte Investoren Geld zurückzuholen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1039583
 589

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Gelungener Schlag gegen Cyber-Kriminalität“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von BSZ Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.

Investfinans AB: Der schöne Schein des Geldes.
Investfinans AB: Der schöne Schein des Geldes.
4,25 % Zinsen bei mindestens 30 000.- Euro für Anlagezeitraum von 12 Monaten. Damit der sich der umworbene Anleger in Sicherheit wiegen kann, schickt man ihm auch noch eine Beschreibung des Anlagensicherungssystems. Darüber hinaus ist das Internet gepflastert mit positiven Meldungen über dieses Unternehmen. Wer Zweifel hatte, der öffnet nach dieser Jubel-Lektüre die Brieftasche. Das fragliche Angebot macht die Firma Investfinans AB aus Stockholm Deutschen Anlegern. Tatsächlich ist es aber so, dass die investierten Gelder keineswegs über ein…
Investfinans AB: Neuer Betrugsskandal kommt auf Anleger zu!
Investfinans AB: Neuer Betrugsskandal kommt auf Anleger zu!
Fa. Investfinans AB aus Stockholm kassiert deutsche Anleger ab! BSZ e.V. lässt Anlegerinteressen bündeln! Bei der Investfinans AB mit angeblichem Sitz in Hägersten sollen Anleger hohe Renditen erzielen mit „Festgeldern“ in Höhe von zwischen 3-9 %. Das Ganze soll vollkommen ohne Risiko geschehen, weil angeblich eine Einlagensicherung für die Gelder bis zur Höhe von 100.000,- € besteht. Man wirbt im Internet mit zahlreichen Meldungen mit Investitionen z.B. im Immobiliensektor, angeblich sind hier schon mehrere hundert Millionen € investiert wo…

Das könnte Sie auch interessieren:

Innenminister beraten Maßnahmen gegen Cyberkriminalität
Innenminister beraten Maßnahmen gegen Cyberkriminalität
(Mynewsdesk) Bonn (news4today) – Der wachsenden Cyber-Kriminalität haben die Innenminister der Länder den Kampf angesagt. Bereits im vergangenen Jahr war die Innenministerkonferenz unter ihrem damaligen Vorsitzenden, dem niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius, gegen Cyber-Kriminalität aktiv geworden. Die zunehmende Gefahr durch Attacken aus …
Innenministerkonferenz gegen Cyber-Kriminalität
Innenministerkonferenz gegen Cyber-Kriminalität
(Mynewsdesk) Bonn (news4today) – Die Innenministerkonferenz hat bereits 2013, unter dem Vorsitz des niedersächsischen Innenministers Boris Pistorius, Schritte gegen Cyber-Kriminalität unternommen. Bei der Übergabe des Vorsitzes von Boris Pistorius auf den NRW-Innenminister Ralf Jäger im Januar 2014 zog Boris Pistorius noch einmal gegen die Cyber-Kriminalität …
Mehr Schutz gegen Cyber-Kriminalität
Mehr Schutz gegen Cyber-Kriminalität
… diese Sorglosigkeit nicht weniger ausgeprägt. Eine GfK-Umfrage im Auftrag der Zurich Versicherung ergab, dass der Mittelstand die Risiken der digitalen Arbeitswelt stark unterschätzt. Cyber-Kriminalität spielt für viele Unternehmen bisher kaum eine Rolle und das, obwohl die Zahlen zu Cyber-Kriminalität alarmierend sind. Innerhalb der letzten sechs Jahre …
Experten fordern besseren Schutz gegen Cyberkriminalität
Experten fordern besseren Schutz gegen Cyberkriminalität
(Mynewsdesk) Bonn (news4today) – Cyber-Kriminalität hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Viele gewerbliche und private Nutzer vertrauen dem Internet nicht mehr. Vor allem die jüngsten Medienberichte über ausgespähte Nutzerdaten lassen immer mehr Deutsche an Sicherheitsstandards im World Wide Web zweifeln. Eine Umfrage des Verbandes der IT-, …
Unternehmen oft zu sorglos wegen Cyber-Kriminalität
Unternehmen oft zu sorglos wegen Cyber-Kriminalität
… Informationstechnik (BSI) will deshalb gemeinsam mit dem Branchenverband Bitkom entsprechende Meldestrukturen aufbauen, die gezielte Ermittlungen gegen Vorgehensweisen bei Cyber-Kriminalität ermöglichen. BSI-Präsident Michael Hange hat hinsichtlich der Bedrohung durch Cyber-Attacken erklärt: "In der heutigen digitalisierten Unternehmenswelt müssen digitale …
Schlag gegen Cyber-Kriminalität: Handel mit binären Optionen, Forex oder Kryptowährungen
Schlag gegen Cyber-Kriminalität: Handel mit binären Optionen, Forex oder Kryptowährungen
… Tätergruppierung. Nun ist ihnen in Zusammenarbeit mit Ermittlern aus Deutschland, Bulgarien und der Tschechischen Republik ein empfindlicher Schlag gegen die internationale Cyber-Kriminalität gelungen. Dabei wurden in Sofia Räumlichkeiten von insgesamt 21 Firmen sowie vier Privatadressen von Verdächtigen durchsucht und einige Terabyte Daten, Geschäftsunterlagen …
Unternehmen müssen mehr gegen Cyber-Kriminalität tun
Unternehmen müssen mehr gegen Cyber-Kriminalität tun
(Mynewsdesk) Bonn (news4today) – Aus aktuellen Kriminalstatistiken geht hervor, dass zwei Drittel der deutschen Unternehmen bereits Opfer von Cyber-Kriminalität geworden sind. Allein durch Schadsoftware sind nach Ansicht von IT-Fachleuten im vergangenen Jahr wirtschaftliche Schäden von mehr als 20 Milliarden Euro entstanden. Die Versicherungsbranche …
Alarmierende Zahlen zu Cyber-Kriminalität
Alarmierende Zahlen zu Cyber-Kriminalität
(Mynewsdesk) Bonn (news4today) – Die Zahlen zu Cyber-Kriminalität sind besorgniserregend. Innerhalb der letzten sechs Jahre verzeichnen die Kriminalstatistiken einen Anstieg von rund 87 Prozent. „Mit der Intensität der kriminellen Aktivitäten im Bereich Cyber-Crime hat auch für Internetnutzer das bestehende Gefährdungspotenzial zugenommen“, verdeutlicht …
NTT Security steht Europol bei der Bekämpfung von Cyber-Kriminalität zur Seite
NTT Security steht Europol bei der Bekämpfung von Cyber-Kriminalität zur Seite
… Deutschland, 13. August 2019 - NTT Security (Germany), das „Security Center of Excellence“ der NTT Group, hat mit dem Europäischen Zentrum zur Bekämpfung der Cyber-Kriminalität (European Cybercrime Centre, kurz EC3), das bei Europol in Den Haag angesiedelt ist, eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht vor, …
Cyber-Kriminalität macht mehr Schutz nötig
Cyber-Kriminalität macht mehr Schutz nötig
(Mynewsdesk) Bonn (news4today) - Cyber-Kriminalität ist nach wie vor auf dem Vormarsch. Das Vertrauen ins Netz ist auch in Deutschland erschüttert. Nach den Enthüllungen über die Ausspäh-Aktionen von Geheimdiensten herrscht unter gewerblichen und privaten Internetnutzern noch mehr Verunsicherung, ob die eigenen Daten im Netz vor fremden Zugriffen sicher …
Sie lesen gerade: Gelungener Schlag gegen Cyber-Kriminalität