(openPR) • Führender Gießereiverbund wieder mit solider langfristiger Finanzierung,
verbesserten Kostenstrukturen und fokussiertem Beteiligungsportfolio
• Unternehmensberatung Schmitz & Partner wird die Gruppe weiter begleiten
Essen, 20. Februar 2019 - Die DIHAG Gruppe, eine der größten europäischen unabhängi-gen Gießereigruppen, hat ihre Restrukturierung und strategische Neuausrichtung erfolgreich abgeschlossen. Der in Privatbesitz befindliche Unternehmensverbund mit der Dachgesell-schaft DIHAG HOLDING GmbH, Essen, verfügt nun wieder über eine langfristige solide Fi-nanzierung, verbesserte Kostenstrukturen und ein fokussiertes Portfolio an Gruppengesell-schaften.
Die Restrukturierung hatte vor rund einem Jahr unter Führung der Unternehmensberatung Schmitz & Partner in Düsseldorf begonnen. Deren Partner Ralf Schmitz und Dr. Benno Hank übernahmen als CEO bzw. Finanzchef (CFO) der DIHAG HOLDING die Leitung der Gruppe.
Ralf Schmitz wird nach der Umsetzung des Programms zeitnah in den Aufsichtsrat wechseln. Dr. Hank wird als CEO die Geschäfte der Holding bis zu einer Nachfolgeregelung weiterfüh-ren. Ihm zur Seite stehen in der Geschäftsleitung wie bisher auch Stefan Mettler (u.a. zustän-dig für die Ressorts Technik, Märkte, Einkauf, F+E) sowie Dr. Kurt Vennemann (u.a. zustän-dig für Recht, Personal, IT).
In den vergangenen 12 Monaten wurde sowohl bei den acht Gruppengesellschaften als auch in der Essener Holding eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt:
• Finanzierung: Die DIHAG Holding schloss mit den die Gruppe finanzierenden Ban-ken und den DIHAG-Gesellschaftern einen Sicherheitenpool-Vertrag, der die Finan-zierung bis Ende 2021 sicherstellt. Zudem konnte die Liquidität bei den Gruppengesell-schaften durch die Nutzung verschiedener Finanzierungsinstrumente verbessert wer-den.
• Desinvestments: DIHAG trennte sich im Rahmen der Restrukturierung von der Tochtergesellschaft Mecklenburger Metallguss GmbH (MMG), einem Spezialisten für Schiffspropeller, und von der Beteiligung an der belgischen Stahlgießerei Allard. Beide Unternehmen sahen sich in der jüngeren Vergangenheit mit einer volatilen Nachfra-geentwicklung konfrontiert, so dass das Marktrisiko in der DIHAG Gruppe durch die Verkäufe reduziert wurde.
• Marktanpassungen: Bei mehreren Gesellschaften wurden Strukturanpassungen in den Bereichen Personal, Produkt, Kunden und Prozesse vorgenommen, um den ver-änderten Marktgegebenheiten Rechnung zu tragen. Zu den Maßnahmen gehörten ein weitgehend sozialverträglich gestalteter Personalabbau (vor allem bei der Meuselwitz Guss Eisengießerei in Thüringen und der Walzengießerei Coswig nahe Dresden), tarif-liche Anpassungen und tarifliche Verzichte der Arbeitnehmer zur Personalkostensen-kung, erfolgreiche Preisverhandlungen mit Kunden, Ablaufverbesserungen in den Werken sowie personelle Verstärkungen der Führungsteams.
Ralf Schmitz, CEO und designiertes Mitglied des Aufsichtsrats: „Wir freuen uns, dass wir die DIHAG als im Markt anerkannte Gießerei-Gruppe so schnell wieder stabilisieren konn-ten und bedanken uns bei unseren Geschäftsführungskollegen sowie bei allen Mitarbeiterin-nen und Mitarbeitern für die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit.“
CFO Dr. Benno Hank: „Wichtig ist, dass die DIHAG Gruppe durch die von Banken und Ge-sellschaftern bereitgestellte Neufinanzierung langfristige Sicherheit gewonnen hat. Wir können auf dieser Basis wieder aktiv unsere Kunden und Märkte adressieren. Kostenkontrolle, Effi-zienzverbesserungen und kontinuierliche Verbesserung der Produkte bleiben natürlich auch nach Abschluss der Restrukturierung wichtige Aufgaben.“











