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Was ist Deutsch?

14.02.201913:44 UhrKunst & Kultur
Bild: Was ist Deutsch?
Marina Schmitz in der Theaterproduktion
Marina Schmitz in der Theaterproduktion "Wolken.Heim".

(openPR) Mit „Wolken.Heim“ aus dem Jahr 1988 hatte Elfriede Jelinek ihren großen Durchbruch als Theaterautorin. Heute ist die Literaturnobelpreisträgerin (2004) zweifellos die bedeutendste deutschsprachige Dramatikerin der Gegenwart. Auf der Studiobühne im Theater Hof feiert „Wolken.Heim“ am 16. Februar Premiere. In ihrer Textcollage geht die in Wien geborene Autorin der Frage der Identität als eine große Gleichzeitigkeit verschiedener Epochen und Denkweisen, hoher Gedanken und überholter Theorien nach. Eine Collage ist der Text nicht nur inhaltlich, sondern auch handwerklich. Elfriede Jelinek fügt darin Texte von Hölderlin bis Heidegger und Hegel, von Fichte bis zur RAF zusammen. Sie sollen das kollektive Subjekt der Deutschen hervorrufen. In „Wolken.Heim“ geht es um die Wurzeln des deutschen Wir-Gefühls, um Heimat-Liebe. Jelinek greift schon 1988 auf, was heute in Dresden und anderswo in Pegida-Proteste und Wahlerfolge für die AfD mündet: Die Ausgrenzung des Fremden, die Beschwörung völkischer Größe. „Mich interessieren genau diese Stellen, wo die latente Grausamkeit einer Gesellschaft in eine akute übergeführt wird“, sagt Elfriede Jelinek. In ihren Texten arbeiten mit Versatzstücken aus Träumen, Gesprächen, Briefen und Büchern, sie beschwören Ereignisse, Landschaften und Farben hervor. Sie lässt sich von Wörtern leiten, lauscht ihren Klänge, Rhythmen und versteckten Bedeutungen, entfaltet dabei überraschende Assoziationsketten und –räume. Das Besondere an ihren Theaterstücken ist, dass sie keine Rollen schreibt, keine Charaktere formt, sondern nur Textflächen anbietet. Regisseurin Jasmin Sarah Zamani, die ebenfalls in Wien geboren wurde, hat sich dieser Herausforderung gestellt und „Wolken.Heim“ als ein 1-Personen-Stück inszeniert (Darstellerin: Marina Schmitz).

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