openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Verstehen statt Hören: Inklusion zur Realität machen

11.02.201915:13 UhrIT, New Media & Software
Bild: Verstehen statt Hören: Inklusion zur Realität machen

(openPR) VerbaVoice GmbH startet 10 Jahre nach Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention eine großangelegte Online-Offensive für Inklusion.

München, 11. Februar 2019 – Das Münchner Unternehmen VerbaVoice schafft Inklusion für Menschen mit Hörbehinderung. In seiner neusten Kampagne greift VerbaVoice aktuelle Aussagen und Ereignisse auf und fordert ein Umdenken zu Inklusion in der Gesellschaft.



Vor zehn Jahren wurde die UN-Behindertenrechtskonvention von Deutschland und 176 Staaten weltweit ratifiziert. Ein Meilenstein in der Behindertenrechtsbewegung. Zum 10-jährigen Jubiläum wird Bilanz gezogen zum Status der Inklusion in deutschen Köpfen.

Im Vorfeld seines 10-jährigen Firmenjubiläums startet VerbaVoice eine Online-Kampagne zur Bewusstseinsschaffung. Die Anzeigen der Kampagne auf Facebook und Instagram weisen spielerisch auf bekannte Persönlichkeiten und aktuelle politische Ereignisse hin, um zu zeigen, dass Verstehen oft auf der Strecke bleibt und rein oberflächliche Merkmale im Vordergrund stehen.

Seit 10 Jahren setzt sich VerbaVoice für die Inklusion von Menschen mit Hörbehinderung ein. Das Ziel von VerbaVoice ist Inklusion für alle einfacher umzusetzen. Der Online-Dolmetschdienst erleichtert die Zuschaltung von Schrift- und Gebärdensprachdolmetschern und bekämpft damit Dolmetschermangel und Besetzungsunsicherheit.

Doch Technologie alleine schafft keine Inklusion. Es muss sich vor allem in den Köpfen der Menschen etwas ändern, findet Peter Kremer, Geschäftsführer von VerbaVoice. „Echte Teilhabe schafft man nur durch Gleichberechtigung. Jeder Mensch hat seine individuellen Stärken und Schwächen. Das ist was zählt – nicht ob jemand hört oder nicht hört.“ In Deutschland haben wir heute die technischen Möglichkeiten eine barrierefreie Welt zu schaffen. Die Barrieren im Kopf sind oft hartnäckiger.

In Deutschland leben 80.000 gehörlose und rund 16 Millionen schwerhörige Menschen. Menschen mit Hörbehinderung arbeiten, engagieren sich und übernehmen Verantwortung in der Familie, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft. Menschen mit Hörbehinderung "leiden" nicht an Hörbehinderung. Sie brauchen kein Mitleid, sondern Teilhabe.

Katharina Fromm hat ihr Abitur mit 1,4 abgeschlossen. Linda Hemmetzberger macht ein Auslandssemester in Norwegen. Beide haben eine Hörbehinderung. Sie verstehen, worauf es ankommt: Ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie wollen weg von einem „Sonderstatus“.

Die Kampagne macht klar: Hören hat nichts mit Intelligenz zu tun. Ein Idiot bleibt ein Idiot, egal, ob er hörend oder hörbehindert ist. Akustisch etwas zu verstehen, heißt noch lange nicht, dass man etwas kapiert hat.

Deshalb fordert VerbaVoice:

BARRIEREFREIHEIT – Eine Gesellschaft ohne Mauern und Ausgrenzung – auch in den Köpfen

VERSTÄNDNIS – Eine Gesellschaft in der Inklusion verstanden wird, nicht nur zugehört wird

VERANTWORTUNG – Eine Gesellschaft in der jeder einzelne dafür verantwortlich ist Inklusion zur Realität zu machen und Inklusion wirklich gelebt wird

Inklusion bedeutet gemeinsam die Gesellschaft so zu gestalten, dass alle teilhaben können und alle die gleichen Rechten und Pflichten wahrnehmen können. Eine Rampe oder ein Dolmetscher darf nicht erst angeschafft werden, wenn sich ein Mensch mit Behinderung meldet und sich sein Recht erkämpft. Inklusion sollte keine Einzefall-Entscheidung sein. Inklusion muss ein Dauerzustand sein.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1037178
 1114

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Verstehen statt Hören: Inklusion zur Realität machen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Ehrenamtliches Engagement und Inklusion passen perfekt zusammenBild: Ehrenamtliches Engagement und Inklusion passen perfekt zusammen
Ehrenamtliches Engagement und Inklusion passen perfekt zusammen
… über das bestehende Ehrenamt in Tettnang, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch Projekt-Organisation und Führungstechniken für Gruppen. Damit Menschen mit Einschränkung alles verstehen können, werden die Referenten Inhalte in Leichter Sprache oder zumindest in Einfacher Sprache vermitteln. Angestrebt sind acht bis 15 Teilnehmer. Karin Plettscher …
Bild: Otto Speck zum Thema der schulischen InklusionBild: Otto Speck zum Thema der schulischen Inklusion
Otto Speck zum Thema der schulischen Inklusion
Neues Buch von Otto Speck zur schulischen Inklusion Gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung wurde in den letzten 40 Jahren meist unter dem Begriff der Integration diskutiert und erprobt. Die vor allem von Sonderpädagogen initiierten Ansätze hatten aber nicht immer den gewünschten Erfolg. Neue Hoffnungen, so konstatiert …
Bild: Cochlear initiiert Inklusionsprojekt mit hörgeschädigten und gut hörenden SchülernBild: Cochlear initiiert Inklusionsprojekt mit hörgeschädigten und gut hörenden Schülern
Cochlear initiiert Inklusionsprojekt mit hörgeschädigten und gut hörenden Schülern
… Firma Cochlear. „Seit über 30 Jahren helfen wir hörgeschädigten Menschen jeden Alters mit unseren Produkten, die dort ansetzen, wo Hörgeräte nicht mehr ausreichen, um Sprache zu verstehen“, so Thomas Topp, Leiter der Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG. „Dabei ist es uns wichtig, dass unsere Mitarbeiter immer wieder in direkten Kontakt mit hörgeschädigten …
Bild: Phonak Roger SoundField – Hilfsmittel für die Inklusion hörgeschädigter SchülerBild: Phonak Roger SoundField – Hilfsmittel für die Inklusion hörgeschädigter Schüler
Phonak Roger SoundField – Hilfsmittel für die Inklusion hörgeschädigter Schüler
… technischer Sicht eine optimale Akustik für alle Schüler. Roger SoundField schafft ein akustisches Hör- und Lernfeld in dem Kinder die Stimme des Lehrers besser hören und verstehen können. SoundField besteht aus einer Lautsprechersäule (DigiMaster) und einem Roger inspiro Funksender für den Lehrer. „Durch den Einsatz von SoundField kann man die Stimme …
Bild: Kleine Auszeit für ElternBild: Kleine Auszeit für Eltern
Kleine Auszeit für Eltern
… Freunde, die Eule „HU“ und das Schwein „LUDWIG“, begleiten ihn bei seinen Abenteuern. Das besondere an BENITO ist: er kann mit allen Tieren sprechen und sie auch verstehen. Da ist klar, das diese drei Freunde zusammen noch viele Abendteuer erleben werden. ZUR AUTORIN: Die familiären Wurzeln von Hanna Davis liegen in Kanada. Ihr Arbeitsfeld ist seit über …
Bild: Inklusionsprojekt mit hörgeschädigten und gut hörenden Schülern erfolgreich abgeschlossenBild: Inklusionsprojekt mit hörgeschädigten und gut hörenden Schülern erfolgreich abgeschlossen
Inklusionsprojekt mit hörgeschädigten und gut hörenden Schülern erfolgreich abgeschlossen
… Vormittag zeigten sich die Organisatoren überaus zufrieden mit ihrem gemeinsamen Projekt, das sie nicht zuletzt als einen Beitrag zum aktuellen Thema Inklusion verstehen. Zwei Schnecken-Bilder mit einer Größe von vier Quadratmetern entstanden beim Kunstprojekt „Kunst sichtbar und hörbar machen“. Zwei Projekt-Gruppen aus hörgeschädigten und gut hörenden …
Bild: Inklusion im ReitsportBild: Inklusion im Reitsport
Inklusion im Reitsport
Inklusion im Reitsport Am 05. Oktober 2018 wurde der Verein Pferdegilde Grebin gegründet. Was bezweckt der Verein? Inklusion im Reitsport. Der Begriff Inklusion bedeutet, dass alle Menschen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, unabhängig davon, ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Im Idealfall gibt es keine Unterschiede …
Bild: „XXX Dantestraße: Laut. Echt. Unbequem.“  Das neueste Buch von Detlef SchillingsBild: „XXX Dantestraße: Laut. Echt. Unbequem.“  Das neueste Buch von Detlef Schillings
„XXX Dantestraße: Laut. Echt. Unbequem.“ Das neueste Buch von Detlef Schillings
… auf das Andere, das Neue, das Unbekannte begleitet ihn bis heute. Die Erfahrungen, die er auf seinen Reisen gesammelt hat – das Staunen, das Fremdsein, das Verstehen – fließen in seine literarische Arbeit ein. Sie verleihen seinen Geschichten Tiefe, Weite und einen universellen Ton, der über die Dantestraße hinausreicht.Sein erstes Buch „Der Fahrradritter“ …
Bild: Inklusion: Henri Hirt liest aus seinem Gedichtband „Herz ist eine Sprache, die wir verstehen“Bild: Inklusion: Henri Hirt liest aus seinem Gedichtband „Herz ist eine Sprache, die wir verstehen“
Inklusion: Henri Hirt liest aus seinem Gedichtband „Herz ist eine Sprache, die wir verstehen“
Inklusion: Henri Hirt liest aus seinem Gedichtband „Herz ist eine Sprache, die wir verstehen“Hamburg, 22. April 2025 KIDS Hamburg e. V. Kompetenz- und Infozentrum Down-Syndrom und Pro Inklusion Hamburg e.V. laden Interessierte am Samstag, 26. April 2025 um 15.30 Uhr in die Heinrich-Hertz-Str. 72 zu einer literarischen Lesung mit Henri Hirt ein.Henri …
Bild: Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil – auch im B2BBild: Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil – auch im B2B
Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil – auch im B2B
… schnell an Grenzen. „Ein Online-Audit liefert zwar Daten, aber keine Lösungen“, warnt Weitkamp. „Erst die fundierte menschliche Analyse schafft Klarheit. Viele Unternehmen verstehen die automatisierten Ergebnisse nicht – und verpassen dadurch Chancen.“Ein inklusives Mindset zahlt sich ausWer digital denkt, sollte Barrierefreiheit längst auf dem Schirm …
Sie lesen gerade: Verstehen statt Hören: Inklusion zur Realität machen