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Varikozele Gynäkomastie (Gyno)

11.02.201915:08 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Kann eine Varikozele eine Gynäkomastie verursachen?

Die Entwicklung von weiblichen Brustwachstum bei Männern nennt man Gynäkomastie (Gyno). Während der Entwicklung der Gynäkomastie wächst unter anderem auch das Drüsengewebe des Mannes. Da das Brustgewebe sehr sensibel auf Schwankungen des Hormonhaushalts reagiert, kann es bei unnatürlichen Schwankungen zu einem ungewollten Brustwachstum kommen. Ursache für Schwankungen im Erwachsenenalter ist häufig die Einnahme von Medikamenten, welche die hormonelle Programmierung des Körpers stören. Aber auch das Alter und der damit verbundene sinkende Testosteronspiegel im Körper, können die Ursache für eine Gynäkomastie sein. Je nachdem welche Form der Gynäkomastie vorliegt, werden unterschiedliche Behandlungsmethoden vorgeschlagen.



Unterschieden werden die verschiedenen Formen der Gynäkomastie anhand ihrer Ursachen:
1. physiologisch = normales, natürliches Wachstum
2. Pseudogynäkomastie = Fetteinlagerung im Brustgewebe
3. pathologisch = krankhaftes Wachstum
4. Varikozele Gynäkomastie"

1. Natürliche (physiologische) Gynäkomastie:
Eine physiologische Gynäkomastie trägt ihre Ursachen in Schwankungen des Hormongleichgewichts und reguliert sich häufig von alleine wieder.

Neugeborenengynäkomastie: Wird durch die weiblichen Hormone der Mutter ausgelöst, die über die Plazenta auf das Neugeborene übertragen wurden. Sie bildet sich wieder zurück.

Pubertätsgynäkomastie: entsteht bei etwa 50 % der Jungen im Verlauf der Pubertät und bildet sich in aller Regel, aber nicht immer, vollständig zurück. Lange Zeit glaubte man, dass dieses pubertäre Brustwachstum durch die erhöhte Östrogenbildung und eine dadurch bedingte Verschiebung des Östrogen/Testosteron-Verhältnisses in Richtung Östrogen verursacht ist. Durch eine Studie in Dänemark konnte diese Annahme nicht bestätigt werden. Vielmehr sprechen neue Befunde dafür, dass der signifikant erhöhte insulinähnliche Wachstumsfaktor Insulin-like growth factor 1 (IGF-1) zusammen mit den erhöhten Östrogenen dieses Brustwachstum bewirkt, bei ebenfalls erhöhtem Testosteronspiegel und damit einem unveränderten Verhältnis von Östrogenen zu Testosteron.

Altersgynäkomastie: Mit zunehmendem Alter erhöht sich der Anteil der Fettgewebsmasse im Vergleich zur abnehmenden Körpermasse, dadurch erhöht sich auch die Umwandlung von männlichen Hormonen (Androgene) in weibliche Hormone (Östrogene) im Fettgewebe. Gleichzeitig dazu nimmt die männliche Hormonbildung im Hoden ab.

2 . Pseudogynäkomastie (Pseudogyno)
Weiter unterscheidet man eine Pseudogynäkomastie, welche eine Fetteinlagerung im Brustgewebe beschreibt. Die häufigste Ursache hierfür ist Übergewicht. Von einer Pseudogynäkomastie spricht man auch bei allgemeiner Fettsucht (Adipositas). Der Übergang vom Übergewicht zur Adipositas wird etwa bei einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 erreicht.

3. Krankhafte (pathologische) Gynäkomastie
Auch eine echte Gynäkomastie ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom, denn verschiedene hormonale Störungen bzw. Erkrankungen, eine Kastration oder auch Nebenwirkungen von Medikamenten können zu einer Brustvergrößerung führen:
• Mangel an männlichen Hormonen (Hypogonadismus)
• Erhöhte Östrogenbildung
• Chronische Erkrankungen (Nierenversagen, Leberversagen, Alkoholmissbrauch)
• Medikamente: Zu den häufigsten Auslösern gehören – neben Hormonen – Säureblocker wie Cimetidin, Ranitidin und Omeprazol, der Aldosteronantagonist Spironolacton, das Prostatamittel Finasterid, Herzglykoside wie Digoxin und Calciumantagonisten vom Typ Nifedipin und Verapamil sowie Neuroleptika vom Phenothiazintyp oder Sulpirid.
• Brustkrebs (sehr selten)

4. Gynäkoamstie durch Varikozele
Eine Varikozele beschreibt nach Definition die gestörte Blutzirkulation in dem von den Hoden und Nebenhoden gebildeten Venengeflechts im Samenstrang (Plexus Pampiniformis). Die zum Teil blockierte Blutzirkulation am Hoden bedeutet insgesamt eine höhere Schadstoffbelastung der Hoden. Diese Schadstoffe können, wie Sie auf der Seite über Varikozele Schmerzen"gelernt haben, langfristig den betroffenen Hoden schädigen. Der betroffene Hoden kann in Folge der Überhitzung und Schadstoffe nicht mehr 100% seiner ursprünglichen Leistung bringen, wodurch die Testosteronabgabe negativ beeinflusst wird. Ein zu geringer Testosteronlevel kann in Kombination mit einem zu hohen Östrogenspiegel in der Tat die Ursache für die Ausbildung des weiblichen Brustgewebes (Gyno) verursachen. Dennoch bezweifle ich, dass die Varikozele alleine zur Ausbildung von weiblichen Brustgewebe führt. Lesen Sie auf unsere Webseite mehr zum Thema Varikozele Gyno".

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