(openPR) KÖNIGSMOOS – Mit einem Festakt feierte die Stiftung Liebenau am 1. Februar die Einweihung der Lebensräume für Jung und Alt in Königsmoos. Das moderne Wohnprojekt bringt Menschen unterschiedlichen Alters unter einem Dach zusammen und stärkt somit das Miteinander der Generationen. Neben Bürgermeister Heinrich Seißler waren der Landtagsabgeordnete Matthias Enghuber und der stellvertretende Landrat Alois Rauscher vor Ort.
Alt und Jung unter einem Dach
Nach einem ökumenischen Gottesdienst segneten Pfarrer Thomas Pendanam und Pfarrerin Cornelia Dölfel das Mehrgenartionenhaus, das neben zwölf Wohnungen – die mittlerweile von allen 20 Bewohnern im Alter von vier bis 85 Jahren bezogen wurden – Gemeinschaftsräume für die ganze Gemeinde bietet. Bürgermeister Heiner Seißler zeigte sich erfreut, dass die Räumlichkeiten jetzt mit Leben gefüllt sind und betonte, dass die Entscheidung für die Umsetzung des Projekts maßgeblich durch die seit über zehn Jahren erfolgreichen Lebensräume für Jung und Alt in Oberhausen beeinflusst wurde.
Prinzip der sorgenden Gemeinschaft
„Das Konzept der Lebensräume für Jung und Alt besteht seit 25 Jahren. Aber am Anfang stand nur die Idee, auch im Alter ein erfülltes aktives und selbstbestimmtes Leben zu führen. Ein Leben in Gemeinschaft und trotzdem der Wunsch nach Unabhängigkeit. Und der Wille, Aufgaben und Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen. Einfach ausgedrückt – als Mensch gebraucht zu werden“, erklärte Stefanie Locher, Geschäftsführerin im Bereich Pflege und Lebensräume der Stiftung Liebenau. „Dieses Prinzip der sorgenden Gemeinschaft soll auf die gesamte Gemeinde übertragen werden“, so Locher weiter.
Gewinn an Lebensqualität
Dass auch junge Familien vom Zusammenleben verschiedener Generationen profitieren können, bestätigte CSU-Landtagsabgeordneter Matthias Enghuber aus eigener Erfahrung: Der vierfache Familienvater ist sich sicher, dass die Lebensräume einen "klaren Gewinn an Lebensqualität" für die Königsmooser darstellen. Auch Landrat Alois Rauscher ist von dem Mehrgenerationenkonzept überzeugt: „Die Lebensräume können dem Trend, Menschen zu trennen, entgegenwirken. Sie funktionierten ähnlich wie die frühere Großfamilie, in der beispielsweise Großeltern Defizite der Eltern bei der Erziehung ausgleichen konnten, so dass am Ende doch noch ein guter Kerl draus wurde.“
Vernetzung mit der Gemeinde
Gabriele Bauer, die als Gemeinwesenarbeiterin in den Lebensräumen für Jung und Alt in Königsmoos quasi das Herz der Wohnanlage ist, freut sich auf ihre Arbeit: „Ich möchte Nachbarschaft fördern, unbürokratisch für die Bewohner und ihre Anliegen da sein und – unter anderem durch die Gemeinschaftsräume – Vernetzung mit der Gemeinde schaffen und Raum für ein lebendiges soziales Netzwerk bieten. Dabei bin ich offen für alle Ideen.“
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Weitere Infos zu den Angeboten der Stiftung Liebenau im Aufgabenbereich Pflege und Lebensräume finden Sie unter www.stiftung-liebenau.de/pflege-und-lebensraeume.
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