(openPR) Was vor 50 Jahren geschah, warum fast niemand darüber redet und warum es trotzdem gut ist, sich daran zu erinnern
„Ist das jetzt auch schon wieder 50 Jahre her?“, hört man sich unweigerlich fragen, wenn man dieses Buch in den Händen hält.
Tatsächlich aber hat man in den Medien im gerade zu Ende gegangenen Jahr nicht gerade viel über das Jahr 1968 und die damit verbundenen doch einschneidenden Veränderungen für unsere westlichen, aber auch die östlichen Gesellschaften hören oder sehen können.
Etwas mehr als 50 Jahre ist es sogar her, dass in Berlin der Schah-Besuch zum Auslöser der sogenannten 68er-Unruhen wurde, Demonstranten mit Stöcken zusammengeschlagen wurden und die Polizei dabei zusah und sich sogar gegen die Demonstranten stellte, anstatt sie zu schützen.
Steine fliegen, Wasserwerfer spülen alles und jeden rücksichtslos von der Straße, es riecht nach Tränengas. Nicht nur in Berlin, sondern auch in Frankfurt, Paris und anderswo. Die Jugend setzt sich mit der Gesellschaft auseinander, fragt nach der Schuld ihrer Eltern in einem bis dahin verdrängten Teil zumindest der deutschen Geschichte, hinterfragt den Konsum mit seinen Folgen und die Rolle nicht nur der Frauen. Es ändert sich viel, und noch mehr scheint möglich und nötig.
Das alles erlebt Ewald Kasunke, Held des beim EINBUCH Verlag in Leipzig nun gerade erschienenen neuen Romans „´68. Wat denkste, Karfunkel?“ des in der Oberpfalz lebenden Autoren Willi Weglehner. Und Kasunke erwacht gewissermaßen genau jetzt, also 50 Jahre später, die er auch gelebt und gearbeitet hat, und sieht diese Welt auch mit den Augen des jungen Idealisten von damals und fragt sich, was aus diesen Idealen und dieser Gesellschaft geworden ist.
An dieser Stelle werden der Leser und die Leserin feststellen, zusammen mit Kasunke, dass die Ideale ganz offenbar verloren haben, dass wir uns dem Konsum ungefragt und mit größter Freude untergeben, dass wir uns ebenso freudig über unsere Handys und Computer ausspionieren und konform machen lassen, dass uns die Rolle der Frauen in der Gesellschaft eigentlich so ziemlich egal ist. Und auch die der Männer. Auch wenn wir natürlich alle unglaublich aufgeklärt und liberal sind. Ein Begriff, der mittlerweile in Gefahr ist, nicht mehr gelebt zu werden. Und es ist heute ganz selbstverständlich, wieder, dass rechte Mobs alles angreifen, was ihnen nicht ins Weltbild passt, verbal aber auch körperlich.
So geschieht es Kasunke, als er auf der Straße in Berlin musiziert, weil er das eben gerne tut, und der dort beschließt, die Welt ein zweites Mal zu ändern. 50 Jahre danach.
Der Autor Willi Weglehner, in den achtziger-, und neunziger Jahren nebenberuflich tätig als Komponist, Texter und Produzent (Leo Garsson) im Bereich Unterhaltungsmusik (Mallorca-Lied u.a.), zeigt mit „´68. Wat denkste, Karfunkel?“, dass es sich zu kämpfen lohnt, auch wenn das natürlich die Gesellschaft nicht wirklich ändert, sie darauf nicht gewartet hat.
Ewald Kasunke alias Karfunkel jedenfalls lässt sich nicht aufhalten.
„´68. Wat denkste, Karfunkel?“ erhalten Sie ab sofort versandkostenfrei für 14,40 € bei www.bücherfairkaufen.de oder im Buchhandel.
Honorarfreie Verwendung, Beleghinweis erbeten,
489 Wörter; 3160 Zeichen
www.einbuch-verlag.de













