(openPR) Obwohl der Westen Milliarden Dollar in die Entwicklungshilfe investiert, stehen die meisten der mit Hilfsmaßnahmen bedachten Regionen keineswegs besser da als zuvor. Am 12.10. erscheint das Buch des renommierten amerikanischen Entwicklungsexperten William Easterly „Wir retten die Welt zu Tode. Für ein professionelleres Management im Kampf gegen die Armut“ – eine kritische Bestandsaufnahme der Arbeit von Weltbank, WTO und Co. und ein engagiertes Plädoyer für einen Kurswechsel in der Entwicklungspolitik. Der Kritiker von Jeffrey Sachs und anderen Verfechtern großer – meist ineffektiver – Pläne zur Armutsbekämpfung befürwortet kleinere Maßnahmen, die sich konkret an den Bedürfnissen und Möglichkeiten vor Ort orientieren und zur aktiven Selbsthilfe in überprüfbaren Schritten führen.
William Easterly ist Professor für Ökonomie und Afrikastudien an der New York University, wo er das Development Research Institute leitet. Er promovierte am MIT, arbeitete 16 Jahre für die Weltbank, und war u.a. am Institute for International Economics und am Center for Global Development tätig.
In Kürze wird William Easterly an Fachtagungen zu Themen der Entwicklungspolitik in München und Berlin teilnehmen. Der einzige öffentliche Vortrag mit anschließender Diskussion findet statt am
Dienstag, 17. Oktober 2006, 19.00 Uhr
Deutsche Nationalbibliothek
Adickesallee 1, 60322 Frankfurt
Interessierte Teilnehmer sind willkommen. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter
wird gebeten.
Eine Veranstaltung von Campus Verlag, Deutsche Nationalbibliothek, Hessische Landeszentrale für politische Bildung und US-Generalkonsulat Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Britischen Gesellschaft.
Zum Buch:
William Easterly: Wir retten die Welt zu Tode.
Für ein professionelleres Management im Kampf gegen die Armut
(The White Man’s Burden: Why the West’s Efforts to Aid the Rest Have Done So much Ill and So Little Good)
388 S., geb., EUR 24,90, ISBN 3-593-38157-5










