(openPR) von Jürgen Vagt 16.01.19
Heute war der Gründer und CEO Alexander Meiritz von emmy-Rollersharing https://emmy-sharing.de/ bei den Zukunftsmobilisten zu Gast und wir sprachen über die Anfänge des Unternehmens und die Erfolgsgeschichte der letzten 3 Jahre. http://elektroautovergleich.org/willkommen-bei-der-podcastreihe-die-zukunftsmobilisten/
Im Jahr 2015 hat emmy angefangen und im Winter 2018 nutzen schon 150000 Menschen den Dienst in vier deutschen Großstädten. Es ist ein Freefloating - Ansatz beim Sharing von Fortbewegungsmitteln, den man auch von Anbietern wie Car to go kennt. Allerdings werden keine Elektroautos geteilt, sondern elektrisch angetriebene Roller mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 45 km/h. Der Nutzer registriert sich auf der Webseite, dann zeigt die App den Standort der nächsten Roller. Diesen Elektro-Roller nutzt man dann für seine Fahrt und dann kann der nächste Nutzer diesen Roller für eine Fahrt nutzen. Mit diesem Rollersharing haben wenigstens Großstädter die Möglichkeit auf ein (Elektro)- Auto zu verzichten. Emmy hat in seiner Gründungsphase mit den typischen Schwierigkeiten eines Start ups zu kämpfen, aber neben den schwierigen Zugang zu Wachstumskapital mussten auch Kommunen von den Vorteil dieses Sharingansatzes überzeugt werden. Einerseits bietet emmy geräuscharme Mobilität und ist wenigstens lokal emissionsarm und anderseits könnte der Bestand an Fahrzeugen in Großstädten reduziert werden, weil die Großstädter Ihre private Fahrzeuge abschaffen. Typischerweise nutzen die ersten Großstädter für ihren Weg zu Termin oder zur Arbeit und bislang beschränkt sich emmy auf private Nutzung. Die Anforderungen von gewerblichen Nutzern passt noch nicht ins Geschäftsmodell, aber internationale Beispiele zeigen, dass man Rollersharing auch für gewerbliche Anwendungen nutzen kann. Pizzaboten könnten ihre Roller abschaffen und emmy- Roller zum Ausliefern der Pizza nutzen. Alexander Meiritz ist optimistisch, was die den zukünftigen Erfolg des Elektroautos angeht. Elektrische Roller hatten schon früher Erfolg, weil Roller eben anders genutzt werden als konventionelle Verbrennerfahrzeuge.







