(openPR) Welche Arten von Messewänden gibt es?
Aus der Werbegeschichte
Die Zeit vergeht, alles ist unbeständig, entwickelt sich und passt sich den Veränderungen an. Gesellschaft, Kommunikationen, Technologien. Auch Werbung und Werbemittel kennen keinen Stillstand. Vor vielen Jahrhunderten wurden Papyrusrollen, Steine und Hausmauer für die Textwerbung verwendet. Mit Erfindung des Drucks übernahmen Bücher und Zeitungen die Werbefunktion, später reihten sich dazu Fotos. Den größten Durchbruch hat die Werbung aber im 20. Jahrhundert mit der Entwicklung von Technik, Medien und Internet gemacht. Heutzutage stehen den Firmen und Unternehmen verschiedenartige Werbemittel zur Verfügung: Banners, Roll Ups, Prospektständer, Theken, Vitrinen, Kundenstopper, LED Displays, Messewände.
Die Messewand ist ein Grundbaustein jedes Messestandes mit einer riesigen Werbefläche. Interesse am Unternehmen wecken, Besucher anlocken, informieren und überzeugen – all diese Aufgaben kann ein gut durchdachtes Messedisplay professionell meistern. Anfänglich waren die Messewände schwer vom Gewicht, da das Banner auf schwere Verbundplatten aufgezogen wurde, die mit ebenso schweren Haltern befestigt wurden. Für den Auf- und Abbau benötigte man mehrere Mitarbeiter und einen gewissen Zeitaufwand. Dazu nahm beim Transport diese Konstruktion viel Platz im LKW in Anspruch. Moderne Messewände sind im Gegensatz zu den alten Modellen leicht, platzsparend im abgebauten Zustand und können nur von 1 Person aufgestellt werden.
Die Vielfalt der Messewand-Arten ermöglicht einerseits die Auswahl der optimal passenden Faltdisplays. Von der anderen Seite – „Wer die Wahl hat, hat die Qual“. Wir versuchen klar zu stellen, welche Arten der Messewände es gibt und wodurch sie sich unterscheiden.
Konstruktion der Messewände
Nach der Art der Konstruktion unterscheidet man zwischen Spannrahmen und Pop Ups, häufig auch mit Scherengittersystem.
Das Gerüst des Spannrahmens – auch Messewand oder Präsentationswand genannt – besteht aus Aluminiumrohren, um das Gewicht der Konstruktion zu mindern und die Befestigung zu erleichtern. Wird das Motiv auf PVC-Paneel gedruckt, wird es mit Klemmen gehalten. Das Textilbanner wird mittels speziellen Haken aufgespannt. Der Druck wird in dieser Konstruktion mit den Rohren umrahmt. Häufig sind Modelle der Spannrahmen für die Wandmontage zu treffen, es gibt aber auch die Spannrahmen mit den Standfüßen für die Aufstellung des Spannrahmens in Ausstellungshallen oder Messegeländen.
Die Pop Ups (andere Begriffe: Faltdisplay, PopUp-Display) verfügen über eine Scherengittersystem, mit dem die Karkasse blitzschnell und kinderleicht auf- und abgebaut wird. Eine Person braucht dazu ca. 15 Minuten. Der individuelle Druck kann auch auf die Paneele oder auf das Textilbanner erfolgen. Im Gegensatz zum Spannrahmen wird die Werbebeschriftung ohne Rahmen präsentiert. Auch seitliche Präsentation ist möglich, da der Pop Up auch seitlich über die Druckflächen verfügt. Oft werden die Pop Ups mit einer Transporttasche inklusive geliefert. Bei einigen Modellen wird der Transportkoffer gleich zu einer mobilen Messetheke https://www.elook.shop/aussen-werbung/pop-up-displays/mobiler-messestand-gebogen, die zusätzliche Werbefläche anbieten kann. Ganz praktisch!
Erweiterbarkeit der PopUp-Systeme
Des Weiteren können die Messewände modular oder ganzheitlich sein.
Ganzheitlich bedeutet, dass die Messewand eine fixe Größe hat und nicht vergrößert bzw. verkleinert werden kann. So sind die Spannrahmen und einige Modelle der Pop Ups, die nicht standardisierte Form haben. Wenn Sie mehr Präsentationsflächen als bevor für Ihren Messeauftritt brauchen, müssen Sie dann z.B. zwei Pop Ups nebeneinander aufstellen. In diesem Fall wird Ihre Botschaft als ein gänzliches Bild optisch aufgenommen. Diesen Effekt kann mit den Spannrahmen nicht erreicht werden, da Ihr Motiv mit den Rahmen getrennt präsentiert wird.
Der Vorteil des modularen Pop Ups https://www.elook.shop/aussen-werbung/pop-up-displays/pop-up-messedisplay-modular liegt auf der Hand: Sie können mehrere Module bestellen und je nach Bedarf die nötige Anzahl bei der Präsentation einsetzen. Die einzelnen Module werden miteinander mittels der 180° Systemverbinder befestigt. Werden die Module mit dem 90° Systemverbinder verbindet, entsteht gleich ein originell geformter eckiger Messestand.
Messewand-Formen
Aktuell sind folgende Formen der Messewände zu finden: gerade, gebogen oder gewölbt, geschwungen, Panorama.
Die geraden Pop Ups sind Klassiker unter den Messewänden https://www.elook.shop/aussen-werbung/pop-up-displays/pop-up-messewand. Sie passen jedem Motiv perfekt an. Mithilfe von 90° Systemverbindern können zwei oder drei geraden Pop Ups einen eckigen Messesystem bilden. Diese Konstruktion verleiht dem Messestand klare Formen und Grenzen.
Die gebogenen Pop Ups sehen sehr elegant aus und werden zu einem Eyecatcher Ihres Messestandes. Ihr ungewöhnliches Design zieht Blicke der Interessenten. Zwei konvexe aneinander gestellte Pop Ups können sogar einen effektvollen Halbkreis bilden. Diese Form ähnelt einer attraktiven Panorama-Messewand, die heutige Hersteller von Messewänden auch anbieten.
Wenn die gewölbte Form der Messewand von einer Seite bis zu der anderen gebogen ist, so sind die geschwungenen Pop Ups von oben bis zu unten konvex. Diese Form sorgt gleich für Aufmerksamkeit von Ausstellungsbesuchern. Die geschwungene Form der Messewände sieht wie ein S-Buchstabe aus, der auf der Seite liegt.
Bei der Entscheidung, auf welche Messewand-Form man zugreift, sollte unbedingt nachgedacht werden, mit welcher Form sich das geplante Druckmotiv am effektvollsten kombinieren lässt.
Druckarten für eine Messewand
Der unbestreitbare Vorrang der modernen Messewände ist es, dass Sie das Werbedisplay nur einmal kaufen. Hochwertige Materialien und Spitzenqualität der Konstruktionen gewährleisten eine praktische Handhabung und Robustheit für langfristige Nutzung. So können Sie die ganze Konstruktion bei den nächsten Werbe- oder Messeauftritten wiederverwenden und lediglich den Druck austauschen. Der Druck kann dabei auf Pop Up Film, Fotopapier oder Textilbanner erfolgen.
Wird die Messewand mit den Paneels bedeckt, erfolgt der Druck im Solvent-Druckverfahren auf einen Blockout Display Film oder Fotopapier. Der Film bzw. das Fotopapier wird mit einem kratzunempfindlichen Schutzlaminat versehen und auf die Paneels aufgezogen. Solcher Druck ist blickdicht, d.h. bei starker Beleuchtung der Messewand entstehen keine Schatten der Scherengitterkonstruktion. Die Präsentationswand mit dem Paneeldruck kann nicht nur im Innen, sondern auch im Außenbereich verwendet werden.
Das Messedisplay mit dem Textilbanner Druck wird nur im Innenraum eingesetzt. Der Druck kann auf verschiedene Materialien erfolgen. Wenn Sie eine Hinterleuchtung mit LED-Strahlern Ihrer Messewand planen, brauchen Sie Backlit Druck. Dieses Textilmaterial hat eine weiße Beschichtung auf der Rückseite und ist nicht blickdicht.
Bei der Beleuchtung der Grafik von oben mit den auf die Konstruktion aufgesteckten LED-Strahlern wird für den Bannerdruck Dekotex Material verwendet. Dieses Material ist nicht blickdicht. Das Textilmaterial Blockout mit einer schwarzen Rückseite wird für den blickdichten Druck vorgesehen. Wenn Sie Ihr Motiv auf diesen Druckträger drucken lassen, können Sie Ihre Messewand sogar vor einem Fenster aufbauen ohne Angst, Schatten der Innenkarkasse zu bekommen.
Sowohl bei den Pop Ups, als auch bei den Spannrahmen kann der Druck ein- und beidseitig je nach Wunsch sein. Für die Pop Ups ist auch der Druck „rund um“ möglich, wenn die Seitenbanner auch bedruckt und verwendet werden.
Druckmotiv auf das PopUp-Display befestigen
Die bedruckten Paneele – einzelne Druckbahnen – werden auf die Messewand i.d.R. mithilfe von einem Magnetband und Magnetschienen befestigt. In dem Spannrahmen wird das Paneel mittels der Klemmen gehalten.
Die Befestigungsart für die Textilbanner hängt von der Konstruktion der Messewand ab. Ist es das Pop Up, werden Klettband, Reißverschluss und Kederschienen angeboten. Sehr beliebte und die einfachste Befestigungsart für Banner ist das Klettband. Dieselbe Befestigungsart wird gebraucht, wenn Sie Ihre Messetheke drucken lassen und das Banner darauf fixieren. Der Reißverschluss wird für eine Art Husse geeignet, die auf die Messewand Karkasse gezogen und verschlossen wird. Bei den Messewänden mit der Kederschienen Befestigung werden Flachkeder ins Banner eingenäht, die dann in die Kederschienen eingesteckt werden. Bei dem Spannrahmen wird das Textilbanner mittels Haken durch entsprechende Löcher am Rande des Banners gespannt.
Fazit
Heutzutage gibt es Messewände in vielen verschiedenen Formen, Größen und Konstruktionen. Sehr empfehlenswert sind modular aufgebaute erweiterbare Modelle, die sich flexibel einsetzen lassen. Messewände können von innen oder von oben beleuchtet werden, um das Druckmotiv im wahrsten Sinne des Wortes ins beste Licht zu rücken. Dabei sollte man unbedingt auf das Druckträger-Material achten, damit z.B. keine Schatten der Innenkarkasse die Lesbarkeit der Botschaft beeinträchtigen. Je nach Anlass und Geschmack lassen sich Messewände heutzutage individuell gestalten und drucken. Mit einer Messetheke, einem Prospektständer oder Kundenstopper kombiniert, wird die Messewand zu einem anziehenden Messestand.











