(openPR) Deutschland braucht junge, aufstrebende Köpfe, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen und ihn auch erfolgreich gehen. Die Statistik zeigt, dass die deutschen Existenzgründen sich an die Schlussleuchte in Europa hin bewegen. Zu wenige trauen sich den Schritt zu und von den wenigen, die es tun, überlebt nur ein Bruchteil. Das hat viele Gründe, die meisten davon sind so hartnäckig in der deutschen Kultur angelegt, dass sie mit kurzfristigen politischen Parolen nicht zu lösen ist.
Vielleicht gilt aber auch hier: Das Gute liegt so nah. Noch immer ziehen deutsche Universitäten und Fachhochschulen gut ausgebildete, ehrgeizige junge Menschen aus dem Ausland nach Deutschland. Viele davon waren und sind gerne bereit, auch nach ihrem Studium in Deutschland zu bleiben. Die BUS Betreuungs- und Unternehmensberatungs Gesellschaft und die IHK Leipzig haben sich diese besondere Klientel genauer angeschaut und ein Startprogramm entwickelt. Im Rahmen der traditionellen Internationalen Studentenwoche luden die Veranstalter ein unter dem Motto: „Auftakt zum Dialog: Ausländische Studenten und regionale Wirtschaft gehen gemeinsame Wege“.
Einer der vielen Gründe für diese Initiative ist, dass mit den Zuwanderungsgesetz von 2005 eine für Ausländer schwer durchschaubare Situation entstand. Kaum einer sieht Land im Bürokratendickicht. Das mag zum einen daran liegen, dass die Studenten aus gründerfreundlichen und bürokratiefeindlichen Ländern kommen. Zum anderen aber auch an den tatsächlichen Anforderungen, die an die gründungswilligen Ausländer gestellt werden.
Information und Aufklärung stand deshalb auch im Fokus der Veranstaltung in Leipzig. Die Experten von BUS und IHK konnten den Interessenten mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen vertraut machen und gleichzeitig eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten aufzeigen. Gleichzeitig war Raum, um die Sorgen, aber auch die konkreten Vorstellungen der ausländischen Studenten aufzunehmen. An oberster Stelle stand der Wunsch nach geeigneten Praktikumstellen in deutschen Unternehmen. Auf diese Weise wollen sich die Studenten mit den Gegebenheiten in Deutschland vertraut machen.
Das ist – am Rande vermerkt – gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ein guter Weg, um ihrerseits Wissen über die Gepflogenheiten in Ländern zu sammeln, die eventuell auch zu ihrem Zielland werden können. Ein chinesischer Praktikant schadet nicht, wenn man selbst den geschäftlichen Weg nach China sucht.
Zu den erfreulichen Resultaten dieses Auftakts zu Dialog gehört, dass inzwischen ein aus der Ukraine stammender Informatik-Absolvent der Leipziger Universität mit einem erfolgreichen Internet-Unternehmen starten konnte (siehe www.petpark.de). Es geht also.
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