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Warum ein gutes Ende oftmals besser ist, als ein guter Anfang

27.12.201811:30 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
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Boukary Barry im Seniorenzentrum der Zieglerschen
Boukary Barry im Seniorenzentrum der Zieglerschen

(openPR) 2009 hat Boukary Barry - gemeinsam mit Freunden und Nachbarn - in Kirchentellinsfurt den Verein „Songtaaba e.V.“ ins Leben gerufen. 2019 plant der kleine „Verein mit Herz“ sein bislang größtes Projekt: Den Bau von 11 Tiefbrunnen in Burkina Faso.



In dem afrikanischen Land Burkina Faso haben die Menschen ein Sprichwort: „Gutes Ende ist besser als ein guter Anfang“. Dieses Sprichwort kann Boukary Barry bei seiner täglichen Arbeit als Altenpfleger im Seniorenzentrum Karolinenstift in Tübingen bestätigen. Was in seinem Heimatland Burkina Faso als selbstverständlich angesehen wird, das Leben verschiedener Generationen im Familienverbund, ist in Deutschland oftmals nicht möglich. Deshalb machen sich viele Senioren schon frühzeitig Gedanken über ihr Leben im Alter und den Umzug ins Pflegeheim, denn für sie ist das „gute“ Leben während ihres letzten Lebensabschnittes wichtig. Barry sieht es als wichtige Aufgabe in seinem Beruf, die verbleibende Zeit für die Bewohner und deren Angehörigen so schön wie möglich zu gestalten. Besonders im palliativen Bereich des Seniorenzentrums der Zieglerschen steht die Würde des Menschen im Vordergrund. Aus diesem Grund förderte die Einrichtung Barry und ermöglichte ihm 2016 die Fortbildung im Bereich „Palliative Care“.

Aber warum sollte ein gutes Ende besser sein, als ein guter Anfang? Gilt in Burkina Faso dieses Sprichwort nur für die Betrachtung des eigenen Lebens? „Nein“, erklärte Boukary Barry. „Für uns zählt vielmehr das Wohl der Dorfgemeinschaft und das Leben der Menschen in allen Lebensphasen. Der Zusammenhalt aller und das Füreinander sind einfach wichtig.“

Während eines Putsches 2002 verließ Barry das Land und kam über Ghana nach Deutschland. Aber wie kann man seiner Dorfgemeinschaft weiterhin helfen und sich gleichzeitig in der neuen Heimat menschlich engagieren? Er war sehr froh, dass er mit offenen Armen in Deutschland aufgenommen wurde und Dank tatkräftiger Hilfe eine Ausbildung als Altenpfleger im Seniorenzentrum Karolinenstift absolvieren und den Verein Songtaaba gründen konnte. Dieser Kirchentellinsfurter Verein, der seine ersten Hilfsprojekte – die Finanzierung der Schulgelder für die Kinder von Béma - durch nachbarschaftliches Engagement umsetzte, ist mittlerweile ein Hoffnungsschimmer für die Bewohner der Dorfgemeinschaft und eine Hilfe zur Selbsthilfe. Bislang hat der kleine Verein mit 69 Mitgliedern und einem großen Herzen schon viel erreicht. Boukary Barry berichtete stolz: „Wir konnten die Schule sanieren, Schulgelder bezahlen, erste Brunnen bohren, ein Hospital für die Menschen eröffnen, zwei Mühlen anschaffen und Mango-Bäume für die Dorfbewohner anpflanzen.“

Aktuell läuft ein großes Projekt für die gesamte Region: Der Bau von 11 Tiefbrunnen. Die vorhandenen Flachbrunnen sind zum Teil verunreinigt und führen in der Trockenzeit überhaupt kein Wasser. Der Wassermangel hat weitreichende Konsequenzen für die Menschen von Béma. Täglich müssen lange Wege zur nächstgelegenen Wasserstelle zurückgelegt werden. Manche Bewohner ziehen weg, weil ihre Tiere verenden und die Familien dann keine Existenzgrundlage durch die Landwirtschaft mehr haben.

Songtaaba – was übrigens „Zusammen helfen“ bedeutet – hat einen Antrag bei BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) gestellt und eine Förderungszusage erhalten. 75 % der Baukosten übernimmt der Förderbereich Entwicklungszusammenarbeit, aber 25% muss dieser kleine Verein aus Spenden finanzieren. Deshalb ist Songtaaba auf finanzielle Unterstützung – zum Beispiel für das Brunnenprojekt oder im Rahmen von Kinderpatenschaften - angewiesen. Eine große Aufgabe steht diesem bevor, denn nur so kann der Verein nächstes Jahr sagen: Ende gut, alles gut.

Und die Lehrer könnten dann den Schulkindern auch so selbstverständlich in der Pause ein Glas Wasser reichen, wie Boukary Barry während seiner Arbeit als Altenpfleger den Bewohnern des Seniorenzentrums der Zieglerschen.

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