(openPR) ARAG Sporttipps
ARAG informiert über Sicherheit im Schnee, zu der auch die richtige Brille gehört.
Düsseldorf, 12.02.2003 Sportmediziner der Ruhr-Universität-Bochum (RUB) haben gemeinsam mit der ARAG eine bisher unterschätzte Gefahrenquelle beim Skifahren ausfindig gemacht: Schlechtes Sehen auf der Piste. Dabei ist der richtige Durchblick eine wesentliche Voraussetzung für die sichere und erfolgreiche Abfahrt.
Fehlsichtigkeiten entwickeln sich oft über Jahre hinweg und werden von den Betroffenen häufig erst sehr spät erkannt oder aber verdrängt. Wahrnehmung ist eben subjektiv. Laut ARAG Experten üben etwa 30 Prozent aller Sportler ihr Hobby fehlsichtig aus. Viele Bewegungsfans sind sich ihres mangelnden Sehvermögens dabei gar nicht bewusst, denn der letzte Sehtest wurde möglicherweise beim Erwerb des Führerscheins gemacht. Beim Skisport können 80 Prozent der Stürze ohne Fremdbeteiligung nach Angaben der RUB auf Seh- und Wahrnehmungsfehler oder Unaufmerksamkeit – verbunden mit einem Fahrfehler – zurückgeführt werden. Dabei könnten gerade diese Stürze mit dem richtigen Durchblick in vielen Fällen vermieden werden.
Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Tests beweisen, dass Sehleistung und Fahrsicherheit unmittelbar zusammen hängen. Maßgeblichen Einfluss auf die Fähigkeit, Gefahrenstellen auf der Piste zu erkennen, haben Sehschärfe, Kontrastempfindlichkeit und Tiefensehvermögen, also die Einschätzung von Entfernungen. Auch das Reaktionsvermögen, die Qualität der Gleichgewichtsregulation und die Bewegungskoordination sind unmittelbar gekoppelt mit der Sehleistung.
ARAG Experten raten daher fehlsichtigen Skifahrern, immer eine Sehhilfe einzusetzen. Kontaktlinsen kombiniert mit einer Sport- oder Skibrille sind ein optimaler Schutz vor möglichen Gefahren auf der Piste. Auch für Normalsichtige sollte die Sport- bzw. Skibrille übrigens zum obligatorischen Outfit gehören. Mit ihren bruchsicheren Scheiben schützt sie vor Fahrtwind, UV-Strahlen und Verblendung.
Für alle Sportler gilt: Schon aus Unfall vorbeugenden Gründen sollten sie regelmäßig ihre Sehleistung beim Augenarzt oder Optiker überprüfen lassen. Nur so können frühzeitig Defizite erkannt und gegebenenfalls mit Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden. Eine verordnete und somit notwendige Sehhilfe muss dann natürlich auch getragen werden – Eitelkeit hin oder her. Alltagsbrillen sind zum Sporttreiben meist ungeeignet und können beispielsweise durch ihren Metallrahmen sogar selber zur Verletzungsursache werden. ARAG Experten raten daher zu Kontaktlinsen oder echten Sportbrillen.
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