(openPR) Trotz Absagen der Räumlichkeiten seitens der Freien Universität und der Technischen Universität findet der 68/18 Kongress vom 7. bis 9.12. an der Technischen Universität statt. Der Studierendenverband Die Linke.SDS richtet anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von 1968 einen Kongress mit internationalen Referent*innen aus. Bereits über 1000 Gäste haben sich angemeldet.
"Erst eine undurchsichtige Absage der Räumlichkeiten durch die Verwaltung der Freien Universität, obwohl Die Linke.SDS dort eine Hochschulgruppe ist, die im Studierendenparlament vertreten ist, dann noch eine voreilige Absage von Seiten der TU. Nach 50 Jahren '68 wird es Studierenden wieder schwer gemacht, sich an Universitäten gesellschaftlich zu engagieren. Nur durch öffentlichen Druck und Beharrlichkeit wurden uns nun nach zähem Ringen Räume an der TU zugebilligt. Ein offener Campus sieht anders aus!", so Rhonda Koch, Geschäftsführerin von Die Linke.SDS.
Das Programm des Kongresses ist hochkarätig besetzt: Neben internationalen Gästen, wie Didier Eribon, Winnie Wong und Claire Sandberg, werden auch Zeitzeug*innen, wie Gretchen Dutschke-Klotz und Klaus Meschkat erwartet. Der Kongress wird bundesweit von Aktiven von Die Linke.SDS organisiert und gestaltet. Viele der Themen, wie bspw. Antirassismus, Queerfeminismus, Hochschulpolitik oder Internationalismus werden deshalb auch von den Studierenden selber aufbereitet und in Seminaren und Vorträgen diskutiert.
"Uns wurden viele Steine in den Weg gelegt – Raumabsagen nur sechs Wochen vor einem Kongress dieser Größenordnung passieren nicht unbeabsichtigt. Es hielt uns dennoch nicht davon ab den größten linken Kongress dieses Jahres auf die Beine zu stellen.", kommentiert Kenja Felger, Bundesvorstand Die Linke.SDS.









