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„Museumsarbeit kann Friedensprozesse unterstützen“

27.11.201819:05 UhrKunst & Kultur
Bild: „Museumsarbeit kann Friedensprozesse unterstützen“
Tagung im Ludwig-Museum, Koblenz, in der aktuellen Ausstellung zu Pierre Soulages
Tagung im Ludwig-Museum, Koblenz, in der aktuellen Ausstellung zu Pierre Soulages

(openPR) Europäische Tagung von ICOM Deutschland und ICOM Europe anlässlich des Kriegsendes 1918 mit gemeinsamem Statement beendet


Die Präsidentin von ICOM Deutschland, Beate Reifenscheid, hat die Beteiligung zahlreicher internationaler Rednerinnen und Redner an der Tagung anlässlich des hundertsten Jahrestages der Beendigung des Ersten Weltkrieges als „Erfolg der Verständigungsarbeit“ gewertet. „Gemeinsam haben wir Museumsexperten die Verantwortung und die vielfältigen Möglichkeiten der Museen aufgezeigt, allen Gruppen der Gesellschaft eine Teilhabe an Erinnerung und Aufarbeitung der Geschichte des Ersten Weltkrieges zu ermöglichen“, hat Beate Reifenscheid in ihrem Schlusswort zur Tagung hervorgehoben. „Ausgehend von diesen Erfahrungen werden wir Museumsfachleute auch in Zukunft weiter daran mitwirken, dass Gräben und Grenzen überwunden und Friedensprozesse unterstützt werden.“

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zahlreichen europäischen Ländern sowie aus Amerika, Asien und Australien haben sich vom 23. bis 25. November 2018 unter dem Tagungstitel „Museums, Borders and European Responsibility – 100 Years after WWI“ in Koblenz darüber ausgetauscht, wie Museen die politischen, kulturellen und sozialen Veränderungen der zurückliegenden hundert Jahre erfahren haben. Darüber hinaus wurde thematisiert, inwieweit die europäischen Museen gefordert sind, sich aktiv zu positionieren, damit sie den Gefahren begegnen können, die die Demokratie bedrohen.

Die Ergebnisse der Tagung sind in ein gemeinsames Statement von ICOM Deutschland und ICOM Europe geflossen. „Eine besondere Herausforderung ist es, den teilweise divergierenden nationalen Erinnerungskulturen ihren Platz einzuräumen und gleichzeitig die Ähnlichkeit der Kriegserfahrungen in einer Form herauszuarbeiten, die gemeinsames Lernen über alle Grenzen hinweg möglich macht – dazu benötigen die Museumsfachleute hohe Professionalität und Museen größtmögliche Autonomie.“

Gemeinsamens Statement (Englisch): www.icom-deutschland.de/client/media/681/joint_statement_englisch.pdf

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29.10.2018

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