(openPR) Rothenburg ob der Tauber. Diesjährige Stipendiatin von „art residency wildbad“ ist die Berliner Künstlerin Ulrike Mohr. Auf Einladung der evangelischen Tagungsstätte hat sie hier drei Monate lang gelebt und gearbeitet.
Am Freitag, 23. November, 17 Uhr stellt Ulrike Mohr ihr Kunstwerk „in progress“ im Park des Wildbads erstmals an Ort und Stelle vor, bevor sie es im nächsten Frühjahr dem Prozess des Köhlerns aussetzt.
24-stündige Performance im Atelier
Außerdem beginnt am Freitag, 23. November, um 18 Uhr im Atelier das Projekt „Wechselraum“ mit insgesamt 14 Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz. Den Ausgangspunkt für diese einmalig realisierte, interdisziplinäre, 24-stündige Performance bildet eine Raumzeichnung von Ulrike Mohr. Die Kunstschaffenden werden den Ausstellungsraum permanent übernehmen und verändern.
Dazu gibt es Tag und Nacht alle zwei Stunden einen Wechsel der beteiligten Künstler. Erster Wechsel: Freitag, 23.11., 19 Uhr. Letzter Wechsel: Samstag, 24.11., 17 Uhr. 19 Uhr Finissage „Wechselraum“. Das gesamte Projekt wird dokumentiert.
Auch für Nachtschwärmer
Kunstinteressierte, auch Nachtschwärmer, sind bei der 24-stündigen Performance willkommen. Der Raum ist begehbar, aber auch von außen lässt es sich neuerdings ins Atelier hineinschauen. Denn zum ersten Mal seit vielen Jahrzehnten sind die Fenster der ehemaligen Turnhalle – die einst auch von der Polizeischule genutzt wurde – von ihren engmaschigen Gittern befreit. Das Atelier befindet sich am Ufer der Tauber. Mehr zum Projekt: www.wildbad.de; www.ulrikemohr.de
Hintergrund Ulrike Mohr, Berlin:
Seit rund zehn Jahren beschäftigt sich Ulrike Mohr mit Arbeiten im öffentlichen Raum, dem Prozess des Köhlerns sowie mit Transformationsphänomenen. Ihr Interesse als Bildhauerin gilt dem prozessorientieren Umgang mit Materialien, die sie vor Ort vorfindet und in poetische Installationen, Interventionen und Raumzeichnungen überführt.
Hintergrund „Wechselraum“:
Der Begriff „Wechselraum“ verweist auf eine leichtathletische Disziplin, den Staffellauf. Ein Wechselraum bezeichnet jenen Bereich, in dem Läuferinnen und Läufer den Stab an die nächsten Läufer übergeben. Auch insofern passt die von Ulrike Mohr im Wildbad Rothenburg einmalig inszenierte Performance zu den Gegebenheiten vor Ort: zur ehemaligen Turnhalle im Park am Ufer der Tauber.
Mitwirkende aus Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz: Matthias Beckmann, Alice Goudsmit, Florian Dombois, Ilona Kàlnoky, Lukas Kleinert und Hannah del Mestre, Ulrike Mohr, Katja Pudor, Jasmin Schaitl, Max Sudhues, Nicole Wendel, Judith Weber, Justus Weiss und Georg Winter.











