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Neue Aussichten auf imaginäre Wälder

07.11.201816:13 UhrKunst & Kultur
Bild: Neue Aussichten auf imaginäre Wälder
Between the lines, 2018, Öl auf Leinwand, 200,0 x 492,5 cm (© e.artis contemporary)
Between the lines, 2018, Öl auf Leinwand, 200,0 x 492,5 cm (© e.artis contemporary)

(openPR) Presseinformation

Chemnitz, den 6. November 2018

JEPPE LAUGE | somewhere around there

Introspektive Landschaftsmalerei von Jeppe Lauge

e.artis contemporary präsentiert die erste Einzelausstellung des in Amsterdam ansässigen Malers Jeppe Lauge. Seine Gemälde vereinen den Gegensatz von Natur und Kultur. Wald und Vegetation verbinden sich mit streng konstruierten, geometrisch exakten Flächen und Fluchten zu einer synthetischen Landschaft.



Die meisten der Bilder von Jeppe Lauge beginnen nicht mit der Vorbereitung der Leinwand oder dem ersten Pinselstrich, sondern mit dem Anziehen der Wanderstiefel und einem Gang in die Natur. Auf einem Streifzug durch den Wald „erntet“ Lauge Ansichten und Einfälle wie Pilze. Eine besondere Stelle, eine intensiv erlebte Situation wird mit der Kamera dokumentiert und durchläuft im Anschluss eine weitere Metamorphose in der digitalen Nachbearbeitung. Ein Richtungswechsel könnte man sagen: Wirkt die Natur durch Umwelt und Wahrnehmung auf die Psyche des Künstlers, so legt der Künstler nun mit dem technischen Handwerkszeug unserer Tage seine Einfälle und geistigen Konstruktionen über die Landschaft - geometrische Flächen, perspektivische Verzerrungen und Brechungen.

In all den 17 ausgestellten Gemälden lässt sich dieser Prozess der Neuschöpfung nachvollziehen. Und auch, wenn das Ergebnis dieses „Samplings“ als eine Art Vorstudie angesehen werden kann, so ist das endgültige Ergebnis an dieser Stelle noch ganz offen. An der Leinwand kommen die Zeit und die ganze Prozesshaftigkeit des Malens mit ins Spiel. Dieses Spiel reizt Jeppe Lauge. Seine Neugier lässt ihn vom festen Weg abkommen - hinein ins Dickicht. Das Material, der Zufall und die Stimmung können unvermittelt eine neue Richtung aufweisen.

An diesem Punkt ist klar, dass es hier nicht um die naturalistische Darstellung eines bestimmten Stück Waldes in der Nähe von Amsterdam oder in Dänemark geht: Die vertrauten Formen werden in den abstrakten Raum der Leinwand gehoben und dort zum Träger künstlerischer Erfahrung und Überformung. Jeppe Lauge kritisiert die Illusion, dass unsere Sinne tatsächlich einen „natürlichen“ Zugang zur Welt herstellen könnten. Für ihn ist alles immer schon kulturell bestimmt: „You can state that it is all artificial! That it’s a construction.“ Die fertige Leinwand zeigt die innige Synthese dieser Gegensätze, Natur und Kultur. Beim Betrachten geht der Prozess dann noch weiter, denn unverhofft, überraschend und manchmal unheimlich ruft uns der Wald hinein und unser Geist geht auf Wanderschaft.

Sammler und Kunstwelt schätzen den unaufdringlichen Ruf der Bilder des Dänen. Erste internationale Erfolge kündigen sich an – so schaffte es Jeppe Lauge im vergangenen Jahr in die Finalrunde des renommierten Luxembourg Art Prize.

„Somewhere around there“, der Titel der Ausstellung, bedeutet soviel wie „Irgendwo in der Nähe“. Diese Worte beschreiben kurz und knapp die wundervolle Ambivalenz der Arbeiten des Jeppe Lauge. Die Unbestimmtheit, des Ortes und des eigentlichen Gegenstands, bei gleichzeitiger Vertrautheit. So wie, wenn man um die Ecke biegt und plötzlich das Gefühl hat, hier schon einmal vorbeigekommen zu sein, zu wissen irgendwo ganz nah muss es sein, das Ziel!



Am 9.11.2018 um 19 Uhr eröffnen wir die Ausstellung in der Theaterstraße 58 in Chemnitz. Der Künstler ist anwesend.

Die Ausstellung läuft vom 12. November 2018 bis 11. Januar 2019.

Öffnungszeiten: Mo 10-14 Uhr; Di-Fr 10-17 Uhr / jederzeit nach Vereinbarung


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