(openPR) Das Familienunternehmen Opus.Media Bild & Ton GmbH trauert um Torsten Wintermeier. Im Jahr 1980 gründete Torsten Wintermeier das Tonstudio Opus 80 in der Großen Spillingsgasse in Frankfurt-Bornheim. Der gelernte Elektriker begann seine Karriere als Tonmeister im Jahr 1957 bei der Filmfirma Köhler und Raabe.
Anfang der 60er Jahre wechselte er zum Tonstudio Walldorf. Dort war er verantwortlich für Musikaufnahmen von Opernaufnahmen bis zur Unterhaltungsmusik für verschiedene Konzertproduktionen und Sendungen wie „Das Sonntagskonzert“, „Der blaue Bock“, „Der Goldene Schu?, „Hessen lacht zur Fassenacht“ für das ZDF und die ARD. Als geschätzter und anerkannter Tonmeister arbeitete er für eine Vielzahl an Musiklabels, unter anderem die CBS, Bellaphon, MPS Records, L+R Records, Thorofon und Studio Union. Musikergrößen der 60er und 70er Jahre wie Benny Waters, Baden Powell, Albert Mangelsdorff, Dunja Rajter, Wilson Oliviera, Ivan Rebroff, René Kollo, Brigitte Fassbender, Rudolf Schock, James King, Lisa de la Casa, Paul Kuhn, Catharina Valente, Frank Fahrian, Robert Stolz, Erwin Stephan, Joe Turner, Nelson Williams, Herb Flemming, Bully Bulan, Jakob Sisters, Peter Frankenfeld, Gilbert Bécaud, Les Humphries Singers, Daniel Gerard, Agneta (damals noch ohne Abba), Hildegard Knef, Betty Dorsey, John Foggerty, Joy Flemming, Julio Iglesias, Costa Cordalis, Golden Gate Quartett, Graham Bonney, Anton Karras, Adam & Eve, Jeff Harrison, Bruce Low, Dieter Thomas Heck, Willy Hagara, Wim Thoelke, Peter Kraus, Maria & Margot Helwig, Mary Roos, Freddy Quinn, Roberto Blanco, Lena Valaitis, Michael Holm, Christian Anders, Bernd Clüver, Medium Terzett, Franz Lambert, Bill Ramsey, Ernst Neger, Horst Franke, Hans-Joachim Kulenkampff, Vico Torriani, Heinz Schenk, Rudi Carrell, Lia Wöhr, Franz Grothe, Conny Scheffel, Conny Jackel, Margit Sponheimer, Mainzer Hofsänger, Gonsbach-Lerchen, Chris Andrews, Bata Illic, U.S.33rd Army Band & 7th Army Soldiers’Chorus und Dave Dudley gaben sich die Klinke in die Hand. Aber auch weniger begabte Sänger wie die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit dem Lied „Fußball ist unser Leben“ gehörten zu seinem Kundenkreis.
Vor der eigenen Firmengründung 1980 arbeitete er von 1978-79 im Tonstudio Werner Hix in Frankfurt, vornehmlich in der Produktion für Werbeaufnahmen.
Als verantwortlicher Cheftonmeister und Geschäftsführer von Opus 80 hat er tausende Werbespots produziert, für Frankfurter Agenturen wie J. Walter Thompson, Young & Rubicam, Ogilvy & Mather und McCann Erikson. Im Jahr 1983 übernahm Torsten Wintermeier die Räumlichkeiten des Tonstudio Walldorf und führte dort weiterhin große Musikaufnahmen durch, unter anderem mit dem Pianisten Robert Benz, dem Pappert-Chor, Milva, Melissa Etheridge, Albert Mangelsdorff, den Frankfurter Swing All Stars und der Hessischen Polizeikapelle sowie mit zahlreichen Chören und Orchestern aus der Region Rhein-Main. Für den Hessischen Rundfunk und verschiedene Hörbuchverlage war sein Tonstudio außerdem eine beliebte Anlaufstelle für die Produktion von Hörbüchern, Hörspielen und Features. In Zusammenarbeit mit bekannten deutschen Schauspielern, Sprechern und Regisseuren hat er über Jahrzehnte hinweg einen immensen Nachlass an Produktionen für das Werbearchiv und den Hörfunk erarbeitet. Vertraute Kolleg*innen gingen in seinem Studio ein und aus, darunter Werner Reinke, Thomas Koschwitz, Hanns Werres, Werner Klein, Marlene Breuer, Otto Waalkes, Thomas Gottschalk, Prof. Bernhard Grzimek, Prof. Hoimar von Ditfurth, Joachim Kaiser, Marcel Reich-Ranicki, Eva Demski, Theodor W. Adorno, Eva Pflug, Hannelore Elsner, Iris Berben, Eva Mattes...
Torsten Wintermeier verstarb am frühen Morgen des 21. Oktobers im Alter von 81 Jahren plötzlich und unerwartet an den Folgen eines Herzstillstandes.











