(openPR) Insbesondere in Richtung USA und China steigen die Ausfuhren der deutschen Maschinenbau-Industrie (www.breton.de) immer weiter. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Ausfuhren jeweils in den ersten vier Monaten um 4,4 Prozent das bedeutet auf 56,1 Milliarden Euro.
Trotz der Annahmen, die Konjunktur würde bezüglich der Maschinenbau-Branche negative Entwicklungen hinnehmen müssen, boomte diese laut des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Das geringe Wachstum des ersten Quartals, nämlich lediglich 3,0 Prozent, erklärten sich dadurch, dass der Vorjahresmonat zwei Arbeitstage mehr hatte als der aktuelle März. Dazu erläuterte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann: "Im April kam der erwartete Ausgleich, denn dieser Monat hatte zwei Arbeitstage mehr als im Vorjahr. Das führte zu einem starken Plus im April von 8,6 Prozent." (gewünschtes gekennzeichnetes Zitat) Dennoch lag das Wachstum im Zeitraum Januar bis April nur bei 1,5 Prozent also bei 23,7 Milliarden Euro, was sich auf den Wechselkurs zurückführen lässt.
Erneut kamen die stärksten Wachstumsschübe aus China und den USA, da man bei zweitem von den Lieferungen dorthin den Vorteil der guten Investitionsgüterkonjunktur nutzen konnten, sodass das Wachstum allein in diesem Rahmen um 7,5 Prozent zunahm. Dazu werden in den kommenden Zahlen noch die positiven Auswirkungen der Möglichkeit der Sofortabschreibung zu erkennen sein, da diese Steuerreform erst Ende des letzten Jahres verabschiedet wurde.
Großbritannien- und Türkeigeschäft rückläufig
Währenddessen wurde bei den Exporten nach China ein Wachstum von 16,4 Prozent erzielt. Dies ist im Gegensatz zu dem des Vorjahres (22,6 Prozent) geringer, was sich jedoch durch die Restrukturierungsmaßnahmen der chinesischen Regierung erklären lässt, welche negative Einflüsse auf die Nachfrage und daher auch auf das Wachstum hat. Laut Wortmann könne man eine Steigerung des Wachstums erwarten, da die Volksrepublik durch ihre Initiative "Made in China 2025" vermutlich einen wachsenden Bedarf an qualitativ hochwertigen Maschinen aus Deutschland haben könne.
Das Wachstum durch Lieferungen in die Partnerländer der Europäischen Union wuchs lediglich um 1,7 Prozent. Dies sei jedoch nur ein vorläufiger Wert, welcher sich in den nächsten Monaten nach oben korrigieren werde. Wie erwartet sanken die Exporte in das Vereinigte Königreich um minus 2,2 Prozent sowie in die Türkei um minus 3,5 Prozent.






